Dreame S100 vs TCL A400 PRO

Direct comparison

Available screen sizes: 55”65”75”

Available screen sizes: 32”43”55”65”75”85”98”

Panel type: LCD IPS

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Overall rating

6.8

7.1

  • Movies and series in UHD quality

    5.9

    6.6

  • Classic TV, YouTube

    6.2

    6.9

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    6.8

    6.6

  • Gaming on console

    7.5

    8.4

  • TV as a computer monitor

    7.6

    8.9

  • Watching in bright light

    6.0

    5.7

  • Utility functions

    5.9

    7.4

  • Apps

    9.6

    9.6

  • Sound quality

    8.3

    6.6

Advantages

  • Ausgezeichnete Blickwinkel (dank ADS-Matrix)

  • Gutes Schwarz dank Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung

  • Gute Farben dank PFS-Filter (als QLED beworben)

  • Hohe Bewegungsflüssigkeit (Panel 144 Hz)

  • Niedriger Input-Lag (im Spielmodus)

  • Viele Gaming-Funktionen, darunter zwei HDMI 2.1-Ports (VRR, ALLM und Game Bar)

  • Google TV-System mit reicher App-Bibliothek

  • Guter Klang dank integriertem "Soundbar"

  • Gute Schwarzwerte und hoher Kontrast dank Mini-LED und VA-Panel

  • Sehr gute Bildqualität für einen Lifestyle-Fernseher

  • Satte Farben dank PFS-/QLED-Filter

  • Unterstützung für Dolby Vision und HDR10+

  • Ausgezeichnete werkseitige Farbabstimmung beim getesteten Exemplar

  • 144-Hz-Panel und sehr geringe Eingangsverzögerung

  • Hervorragendes Paket an Gaming-Funktionen

  • Sehr gute PC-Kompatibilität

  • Die matte Oberfläche reduziert Reflexionen effektiv

  • Google TV mit großer App-Auswahl

  • Umfangreiche digitale Kunstgalerie

  • Lifestyle-Design

Disadvantages

No like
  • Unzureichende Algorithmen für lokales Dimmen (können ärgerliche Helligkeitsabfälle verursachen)

  • Veralteter Bildprozessor und schlechte digitale Verarbeitung des Google TV-Systems

  • Softwarefehler, gelegentliche Ruckler

  • Nutzloser Filmmaker-Modus (blockiert vollständig die Änderung von Bild Einstellungen)

  • Schlechte Implementierung des HDR-Formats in Spielen (kein HGiG-Support und hohe Eingabeverzögerung im Dolby Vision-Modus)

  • Kein Slim-Halter im Lieferumfang

  • Die Rahmen sind fest montiert

  • Durchschnittliche digitale Bildverarbeitung

  • Sichtbares Nachziehen beim VA-Panel

  • Durchschnittliche Blickwinkel

  • Nur zwei vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse

  • Der Klang ist recht flach

Hinweis: Kein Mini-LED in den 32- und 43-Zoll-Versionen

Our verdict

Dreame S100 ist ein gelungenes, wenn auch noch etwas rohes Debüt im Mini-LED-Segment. Technisch ist der Fernseher selbstbewusst: Die Mini-LED-Technologie mit lokalem Dimming sorgt für tiefes und für den durchschnittlichen Zuschauer attraktives Schwarz, während das IPS/ADS-Panel hervorragende Blickwinkel bietet. Dies ist eine besonders interessante Kombination, da sie im LCD-Fernsehsegment äußerst selten vorkommt, was sicherlich Personen mit großen Wohnzimmern oder großen Ecksofas erfreuen wird. Wenn wir dazu noch ein vollständiges Paket für Gamer (HDMI 2.1, 144 Hz), das Google TV-System mit nahezu unbegrenzter Anzahl an Apps und eine sehr starke 4.1.2-Soundanlage mit 70 W Leistung hinzufügen, die eindeutig über dem Marktdurchschnitt spielt, erhalten wir einen äußerst vielseitigen Bildschirm.

Wo liegt der Haken? In der Software. Leider leidet der Dreame S100 unter typischen "Kinderkrankheiten" – der veraltete Prozessor hat Schwierigkeiten mit der fortgeschrittenen digitalen Verarbeitung, und die Algorithmen für das lokale Dimming können in anspruchsvolleren Szenen irritieren. Darüber hinaus kann das Google TV-System gelegentlich leicht ruckeln. Wenn du also nach einem gut ausgestatteten Mini-LED-Fernseher für ein großes Wohnzimmer suchst und ihm kleinere systembedingte Aussetzer verzeihen kannst, die der Hersteller immerhin mit zukünftigen Updates beheben könnte – ist das eine sehr interessante Option. Das technische Potenzial ist enorm, auch wenn die Software noch den letzten Schliff benötigt.

Der TCL A400 Pro ist einer der interessantesten Lifestyle-Fernseher, die bisher in unseren Tests auftauchten. Und das nicht, weil er die ganze Idee des „Fernsehers als Bild” auf den Kopf stellt. In dieser Hinsicht macht er so ziemlich das, was die Konkurrenz auch tut: Er soll gut aussehen, sich ins Interieur einfügen und nicht nur eine weitere schwarze Fläche im Wohnzimmer sein. Seine wahre Stärke liegt woanders: in der Bildqualität. Es ist der erste Fernseher dieser Art, der uns tatsächlich ein Bild mit solider Schwarzdarstellung und hohem Kontrast liefert. Eine vollwertige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung in Kombination mit einem VA-Panel sorgt dafür, dass der A400 Pro eine Tiefe zeigen kann, die Lifestyle-Fernsehern bisher schlicht fehlte. Natürlich ist es nicht das Mini-LED, das wir Seite an Seite mit den besten LCDs auf dem Markt stellen würden, aber in seiner „bildbezogenen“ Kategorie leistet der A400 Pro etwas wirklich Wichtiges: er beweist, dass ein künstlerischer Fernseher nicht zwangsläufig einen großen Kompromiss bei der Bildqualität bedeutet. Wichtig ist, dass es nicht nur bei Schwarz und Kontrast bleibt. Der A400 Pro hat sehr gute Farben, unterstützt Dolby Vision und läuft auf Google TV, sodass er im Alltag einfach ein komfortabler, vollwertiger Fernseher für Filme, Serien und Streaming ist. Hinzu kommen sehr starke Gaming-Fähigkeiten, dank denen er auch mit Konsole oder PC problemlos zurechtkommt. Und wohl genau diese Vielseitigkeit ist seine größte Überraschung. Er sieht aus wie ein Lifestyle-Fernseher, verlangt aber nicht den Verzicht auf Funktionen, die man von einem normalen Fernseher erwartet.

Paradoxerweise betreffen die größten Vorbehalte nicht vorrangig das Bild selbst. Klar, die Anzahl der Zonen könnte größer sein, und das Upscaling sticht nicht aus dem Standard heraus. Bei der Ausrichtung dieses Modells stören uns jedoch eher Entscheidungen, die das Konzept des Bildes an der Wand betreffen. Das Fehlen einer Slim-Wandhalterung im Lieferumfang ist ein seltsamer Zug, denn genau eine solche Montage sollte hier die Grundlage sein. Dazu sind die rahmen in Holzoptik fest montiert, sodass sie nicht die gleiche Personalisierungsfreiheit bieten wie bei anderen Modellen dieser Art. Und weil das Gehäuse dicker ist, erzielt der A400 Pro nicht immer den so flachen und dezenten Effekt, den man von einem Fernseher dieser Kategorie erwarten würde.

Und genau darin liegt der größte Widerspruch des TCL A400 Pro. Bildtechnisch kann er einer der stärksten Lifestyle-Fernseher auf dem Markt sein, verliert aber gleichzeitig ein wenig dort, wo solche Geräte am meisten überzeugen sollten. Trotzdem fällt die Bilanz sehr positiv aus. Wenn uns die eingangs genannten Design-Entscheidungen nicht stören, ergibt der A400 Pro wirklich viel Sinn. Er ist ein Fernseher für Menschen, die etwas Schöneres als einen klassischen Fernseher wollen, aber nicht bereit sind, für das Aussehen einen großen Kompromiss bei der Bildqualität einzugehen. Und genau deshalb ist der TCL A400 Pro eines der spannendsten Modelle in seiner Kategorie.

TV appearance

HDMI inputs
1 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (40Gbps)
2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
RCA (Chinch)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Good
Good
Stand type
Central
Legs
Bezel color
Black
Changeable Frame
Stand
Fixed
Height adjustment, Base adjustment
Flat design
No
Yes
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

5.9/10

7.7/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 160 (10 x 16)

Local dimming function: Yes, number of zones: 180 (10 x 18)

Contrast:

Review Dreame S100 Contrast and black detail

Result

32,850:1

Review Dreame S100 Contrast and black detail

Result

11,800:1

Review Dreame S100 Contrast and black detail

Result

6,900:1

Review Dreame S100 Contrast and black detail

Result

2,650:1

Review Dreame S100 Contrast and black detail

Result

1,700:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

131,100:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

33,750:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

17,350:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

15,000:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

5,900:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Dreame S100 ist ein Mini-LED-Fernseher, der in der 65"-Version ein IPS / ADS-Panel verwendet. Ein solches Panel bietet von Natur aus nicht den besten Kontrast auf dem Markt, aber dank der recht dichten Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung ist das Schwarz in diesem Modell wirklich auf einem ordentlichen Niveau. In weniger anspruchsvollen Szenen konnte der Kontrast Werte von 30.000:1 erreichen. Das ist ein mehrfach höherer Wert und nahezu unmöglich für irgendeinen LCD-Paneltyp ohne lokale Dimmtechnologie. Das sorgt dafür, dass Schwarz und Kontrast im S100 für weniger anspruchsvolle Zuschauer ziemlich attraktiv sind.

Leider funktionieren in anspruchsvolleren Szenen, in denen eine recht große Anzahl kleiner Elemente auf schwarzem Hintergrund erscheint, die Algorithmen für lokale Dimmung im Dreame S100 nicht perfekt. Der Fernseher kann in solchen Fällen entweder zu stark abdunkeln, sodass das Schwarz super tief ist, aber auf dem Bildschirm kaum etwas zu sehen ist, oder in die andere Richtung tendieren – es sind sehr viele Details sichtbar, aber die Kontrastergebnisse sind sehr schwach. Das Schwarz in sehr anspruchsvollen Szenen um helle Objekte nimmt dann einen grauen Farbton an (Halo-Effekt). Das ist eine typische Einschränkung von Mini-LED-Fernsehern der unteren und mittleren Preisklasse, und leider ist der Dreame S100 hier keine Ausnahme, die besonders gut mit diesem Problem umgehen könnte. Man muss jedoch bedenken, dass der Kontrast und das Schwarz allgemein auf jeden Fall besser sind als bei LCD-Fernsehern ohne jegliche lokale Dimmtechnologie.

Beim Übergang zu den Bildqualitätstests fällt sofort auf, dass der größte Unterschied gegenüber typischen Lifestyle-Fernsehern der TCL A400 Pro beim Schwarz und Kontrast liegt. Ursache ist die vollwertige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die direkt hinter dem Panel platziert ist. Dadurch kann der Fernseher ausgewählte Bildbereiche lokal abdunkeln und ist nicht allein auf den nativen Kontrast des Panels angewiesen. In der von uns getesteten 65-Zoll-Variante zählten wir 180 Dimmingzonen. Das ist im Vergleich zu klassischen Mini-LED-Fernsehern, bei denen es oft deutlich mehr Zonen gibt, keine beeindruckende Zahl, doch für einen Lifestyle-Fernseher ist das bereits ein großer Schritt nach vorn. Vor allem, weil Wettbewerber häufig entweder kein fortschrittliches lokales Dimming bieten oder eine deutlich einfachere Kantenbeleuchtung einsetzen.

In der Praxis liefert das sehr gute Ergebnisse. In einfacheren Szenen, in denen helle Elemente klar vom dunklen Hintergrund getrennt sind, kann der A400 Pro schwarze Bildpartien effektiv abdunkeln und wirklich tiefes Schwarz zeigen. Das ist eine der Eigenschaften, die ihn sofort von vielen klassischen „bildorientierten“ Fernsehern abheben. Natürlich bedeutet das nicht, dass TCL die Einschränkungen der LCD-Mini-LED-Technik vollständig umgeht. 180 Zonen sind weiterhin relativ wenig, daher kann in komplexeren Szenen, zum Beispiel mit vielen kleinen hellen Elementen auf dunklem Hintergrund, ein Halo-Effekt auftreten. Es kommt auch vor, dass das Schwarz unter solchen Bedingungen einen bläulich-violetten Ton annimmt, weil der Fernseher den Hintergrund nicht so präzise abdunkeln kann wie OLED-Fernseher. Trotz dieser Einschränkungen sind wir der Meinung, dass der A400 Pro dieser Kategorie wirklich frischen Wind verleiht. Für einen Lifestyle-Fernseher, der von vornherein vor allem an der Wand gut aussehen soll, ist das Schwarz- und Kontrastniveau hier ein sehr starkes Argument.

ACHTUNG. Es ist erwähnenswert, dass die Anzahl der lokalen Dimmingzonen von der Bildschirmdiagonale abhängt. Größere Varianten sollten mehr Zonen haben, aber da die Zahl der Zonen mit der Panelgröße wächst, erwarten wir keine großen Unterschiede bei der Bewertung von Schwarz und Kontrast zwischen den Mini-LED-Versionen. Ausgenommen sind die 32- und 43-Zoll-Modelle, in denen TCL kein lokales Dimming eingesetzt hat. Das sind deutlich einfachere LCD-Konstruktionen, deshalb bezieht sich unser Test nicht direkt auf diese Diagonalen, und die im Test genannten Preise sind nur als Orientierung zu verstehen.

Anzahl der Dimmingzonen im TCL A400 Pro

Bildschirmdiagonale

Hintergrundbeleuchtung

Anzahl lokaler Dimmingzonen

32"

PFS LED

Keine Dimmingzonen

43"

PFS LED

Keine Dimmingzonen

55"

QD Mini-LED

112 Zonen

65"

QD Mini-LED

180 Zonen

75"

QD Mini-LED

240 Zonen

85"

QD Mini-LED

264 Zonen

98"

QD Mini-LED

448 Zonen

HDR effect quality

3.4/10

4/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 94.6%, Bt.2020: 71.6%
DCI P3: 94.3%, Bt.2020: 72.9%

Luminance measurements in HDR:

Review Dreame S100 Brightness measurement

Result

503 nit

Review Dreame S100 Brightness measurement

Result

71 nit

Review Dreame S100 Brightness measurement

Result

241 nit

Review Dreame S100 Brightness measurement

Result

42 nit

Review Dreame S100 Brightness measurement

Result

589 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

439 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

111 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

296 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

74 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

543 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

TCL A400 PRO

Dreame S100

Der Dreame S100 ist ein relativ heller Fernseher. Im Film-Modus erreichte die von uns gemessene Helligkeit etwa 600 Nits. Das ist ein wirklich gutes Ergebnis, auch wenn es nicht das höchste ist, wenn man die Möglichkeiten der Konkurrenz in diesem Preisbereich betrachtet. In Vollbildszenen ist zu sehen, dass der Fernseher in der Lage ist, ein Bild zu erzeugen, das mit Helligkeit beeindruckt. Leider zeigte sich, dass der lokale Dimming-Algorithmus in diesem Modell alles daran setzte, um die tiefste Schwarzstufe zu erhalten, wenn komplexere Szenen auf dem Bildschirm erschienen. Dies ging jedoch auf Kosten des HDR-Effekts – und zwar auf drastische Weise. In solchen Szenen fiel die Helligkeit der hellen Elemente auf unter 100 Nits, was ein geradezu tragisches Ergebnis ist und weit davon entfernt, einen HDR-Effekt zu erzielen. Man kann diesen Aspekt verbessern, allerdings nicht ohne ein „aber“. Man muss lediglich die Einstellung des lokalen Dimmings im Menü des Fernsehers ändern, aber dann wird das Schwarz in solchen Szenen einfach grau. Es ist schade, dass es Dreame nicht gelungen ist, die lokalen Dimming-Algorithmen besser auszuarbeiten, und der S100 ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Anzahl der lokalen Dimming-Zonen nicht immer zu einem besseren Bild führt. Als Trost ist zu erwähnen, dass der Dreame S100 als „QLED“-Fernseher beworben wird, obwohl er in Wirklichkeit einen PFS LED-Filter verwendet. Dadurch sind die Farben entsprechend gesättigt, und die von uns gemessene Abdeckung des DCI-P3-Farbraums überstieg 94%.

Der TCL A400 Pro ist ein mäßig heller Fernseher. Seine Spitzenhelligkeit liegt bei rund 600 Nits. Ein solcher Wert erlaubt bereits, von einem echten HDR-Eindruck zu sprechen, und in vielen Filmen wirkt das Bild damit spürbar attraktiver als in SDR. Es ist jedoch nicht das Niveau, das allein durch Helligkeit beeindruckt. Der A400 Pro gehört also nicht zu den Fernsehern, die den Zuschauer in jeder effektvollen Szene mit einem heftigen Aufblitzen „angreifen“. Die größte Einschränkung zeigt sich bei kleinen hellen Elementen vor dunklem Hintergrund. Aufgrund der recht aggressiven Zonensteuerung kann der Fernseher deren Helligkeit stark reduzieren, in Extremfällen sogar auf etwa 100 Nits. Das bedeutet, dass feine Lichter, Funken, Sterne oder einzelne Reflexe deutlich weniger sichtbar sein können, als sie sollten. Man muss aber hinzufügen, dass das nicht ohne Grund geschieht. Der A400 Pro tut dies, um ein möglichst hohes Schwarzniveau zu halten und den Halo-Effekt um helle Objekte zu begrenzen. Das ist also ein bewusster Kompromiss: Der Fernseher entscheidet sich häufiger für tieferes Schwarz statt für maximal helle, punktuelle Lichter. Einerseits ist das verständlich, besonders bei einer begrenzten Anzahl an Dimming-Zonen, andererseits muss man sich bewusst sein, dass der HDR-Eindruck nicht immer so stark ausfällt, wie die Spitzenhelligkeit vermuten lässt.

Positiv hervorzuheben sind dagegen die Farben. Der hier eingesetzte PFS-LED-Filter, vom Hersteller als QLED beworben, ermöglicht entsprechend gesättigte Farbtöne. Die Abdeckung der DCI-P3-Palette lag in unseren Messungen bei rund 94%, BT.2020 bei etwa 74% – ein solides Ergebnis in dieser Klasse.

Factory color reproduction

5/10

8/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Wir haben den Dreame S100 im "Film"-Modus (movie) getestet und empfehlen auf jeden Fall, diese Einstellung für das Ansehen aller Arten von Inhalten zu nutzen. Interessanterweise finden wir in den tiefere Einstellungen des Fernsehers auch einen dedizierten "Filmmaker"-Modus, der heute nahezu bei jedem Hersteller verfügbar ist. Beim Dreame S100 empfehlen wir jedoch nicht, diesen zu verwenden – er blockiert alle bildbezogenen Einstellungen und erlaubt keine Konfiguration im Menü, selbst nicht für den Bewegungsglätter. Wie schneidet also die werkseitige Farbgebung des S100 ab? Nicht schlecht, aber auch nicht optimal. Der Fernseher war stark von blauen Komponenten verfärbt, was deutlich in unseren Messungen des Weißabgleichs zu sehen ist. Das Bild wurde dadurch künstlich aufgehellt, und die Farben hatten einen leichten, bläulichen Stich. Das bestätigt zudem die Color Checker-Palette, die zeigte, wie die Farbproben tatsächlich in Richtung Blau abdriften, was ziemlich große Farbfehler erzeugte. Deutlich besser sah jedoch das Bild im HDR-Modus aus, wo die Farbfehler nicht so stark sichtbar waren, obwohl sie ebenfalls weit vom Ideal entfernt waren. Auch hier war der Weißabgleich zu stark in Richtung Blau verschoben, was zu erheblichen Fehlern bei der Farbdarstellung führte.

Üblicherweise haben wir die Farbmessungen im am besten abgestimmten Filmmaker Mode durchgeführt, also in jenem Modus, der grundsätzlich den Intentionen der Filmemacher am nächsten sein soll. Der A400 Pro bietet natürlich auch andere Bildmodi, diese weisen in der Praxis aber deutlich größere Farbfehler auf und greifen stärker in die Bildcharakteristik ein. Deshalb werden wir uns in diesem Abschnitt des Tests nicht näher mit ihnen beschäftigen. Wie sieht also die werkseitige Farbwiedergabe aus? Kurz gesagt: wirklich sehr gut. Oder besser: betrachtet man die Ergebnisse unserer Messungen, sogar hervorragend. Sowohl der Weißabgleich als auch die Helligkeitscharakteristik sind überraschend präzise eingestellt. Die Abweichungen waren so gering, dass wir während der Messungen echte Augenblicke des Erstaunens hatten. Solch gute Werkseinstellungen sind selten, selbst bei Fernsehern im Filmmaker Mode. Umso mehr muss man TCL loben, denn der A400 Pro kann schon direkt aus der Verpackung ein Bild zeigen, das dem Quellmaterial sehr nahekommt. Die Ergebnisse waren so gut, dass man leicht denken könnte, jemand hätte dieses Exemplar zuvor besonders berücksichtigt und bereits zu kalibrieren versucht.

Unsere Kritik beschränkt sich eigentlich auf nur eine Sache. Bei SDR-Inhalten war das Bild minimal heller, als es der Standard für einen dunklen Raum vorsieht, weil das werkseitige Gamma eher bei 2,3 als bei 2,4 eingestellt ist. Das ist kein großer Fehler und die meisten Zuschauer werden ihn wahrscheinlich nicht einmal bemerken.

Es muss jedoch betont werden, dass wir über genau dieses Testexemplar sprechen. Bei werkseitigen Farben kann es immer gewisse Schwankungen zwischen einzelnen Exemplaren, Produktionschargen oder Bildschirmdiagonalen geben. Wir gehen daher nicht davon aus, dass jeder A400 Pro nach dem Auspacken identisch aussehen wird.

Color reproduction after calibration

7.5/10

8.2/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Der Dreame S100 hat sich als sehr anfällig für professionelle Kalibrierung erwiesen. Im Menü fanden wir eine ganze Reihe fortgeschrittener Optionen, die es uns ermöglichten, die fabrikmäßigen Fehler effektiv zu korrigieren. Dank der fortschrittlichen Weißabgleichkorrektur - sowohl bei SDR- als auch bei HDR-Inhalten - haben wir jegliche Übertragung von blauen Komponenten vollständig beseitigt. Das Bild wurde sofort deutlich natürlicher und angenehmer im Empfang. Nach der vollständigen Farbanpassung fielen die Fehler im Color Checker-Test unter den Wert Delta E 2-3. Für den gewöhnlichen Zuschauer bedeutet das, dass Farbverzerrungen nahezu mit bloßem Auge nicht mehr wahrnehmbar sind. Das ist wirklich eine angenehme Überraschung, denn oft haben neue Marken auf dem Fernsehermarkt große Probleme mit der korrekten Implementierung und dem Funktionieren der Schieberegler im Kalibrierungsmenü. Hier hat alles wie vorgesehen funktioniert. Einzige Sache, an der wir uns festhalten müssen, ist die Art und Weise, wie der Fernseher seine Helligkeit in HDR verwaltet. Aufgrund der spezifischen Natur der lokalen Dimmungsalgorithmen sind auf unserer gemessenen EOTF-Kurve Anomalien sichtbar. An dem Punkt, an dem hohe Highlights erscheinen sollten, gibt es einen leichten Anstieg der Kurve über die Referenzlinie hinaus. In der Praxis führt das zu einer unnatürlichen Aufhellung einiger der hellsten Elemente in Filmen oder Spielen. Trotz dieses kleinen Mankos bringt die professionelle Kalibrierung in diesem Modell eine enorme, sehr positive Veränderung.

Trotz der hervorragenden werkseitigen Abstimmung konnten wir uns nicht verkneifen zu prüfen, wie der TCL A400 Pro auf eine professionelle Kalibrierung reagiert. Da der Ausgangspunkt so gut war, interessierte uns umso mehr, ob sich aus diesem Fernseher noch mehr herausholen lässt. Und hier müssen wir uns rühmen: Es ist uns gelungen, unser Exemplar auf absurd niedrige Farbabweichungen zu bringen. Werte unter 1 sieht man nicht alltäglich, nicht einmal bei sehr guten Fernsehern. Solche Resultate werden eher mit professionellen Referenzmonitoren assoziiert als mit einem Lifestyle-Fernseher fürs Wohnzimmer. In puncto Weißabgleich und Farbwiedergabe schnitt der A400 Pro nach der Kalibrierung also schlichtweg ausgezeichnet ab. Einziger Punkt, den wir nach eingehender Analyse bemängeln können, betrifft die Helligkeitscharakteristik. Der Fernseher kann die Luminanz je nach dargestelltem Inhalt manipulieren, und ziemlich häufig ist das Bild etwas dunkler, als es dem Referenzstandard entsprechen sollte. Das liegt vermutlich an der Funktionsweise der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und den Local‑Dimming-Algorithmen dieses Modells. Das trübt das Gesamtbild jedoch nicht, denn in puncto Farbgenauigkeit zeigte der A400 Pro nach der Kalibrierung ein Niveau, das wirklich überraschte.

Smoothness of tonal transitions

8/10

9/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Der Übergang zwischen den einzelnen Farbtönen beim Dreame S100 gelingt recht gut. Bei der Analyse der meisten Inhalte im HDR10-Format haben wir keine signifikanten Probleme mit Banding festgestellt. Nur einige sehr extreme und dunkle Szenen zeigten Probleme mit der Stufenbildung der Farbtöne. Etwas schlechter sieht die Situation bei Inhalten im Dolby Vision*-Format aus. Hier verschlechtert sich die Farbgradation deutlich, und die tonalen Übergänge von einer Farbe zur anderen sind stärker sichtbar und heben sich voneinander ab. Daher ist die Bewertung dieses Elements auf unserer Seite minimal niedriger, wenn wir eine Aufführung (auf Streaming-Plattformen) in diesem Format berücksichtigen.

*Bilder fügen wir nach der Modifikation der Seite hinzu 😉

TCL A400 Pro kommt sehr gut mit der Flüssigkeit der Tonwertübergänge zurecht. Die Gradation ist in den meisten Inhalten glatt, und mögliche Unvollkommenheiten sind erst in Extremfällen sichtbar, vor allem bei feinen Grauabstufungen. Man muss übrigens hinzufügen, dass die überwiegende Mehrheit der Fernseher bei solchen Szenen Probleme hat. Ebenso erfreulich ist, dass es bei der Gradation in Dolby Vision keine Probleme gibt. Der A400 Pro erzeugte in diesem Format kein zusätzliches Banding und keine sichtbaren Artefakte, was in letzter Zeit keineswegs selbstverständlich ist. Das ist ein weiterer Faktor, der die Wiedergabe von Filmen und Serien in HDR positiv beeinflusst.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

4/10

5.5/10

Image without overscan on the SD signal
OK
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Für das Scaling und die digitale Verarbeitung im Dreame S100 ist die Technologie verantwortlich, die der Hersteller stolz Dreamind™ Pro AI nennt. Man muss jedoch klar sagen, dass es sich nicht um einen eigenen Prozessor handelt, sondern lediglich um einen Marketingnamen für einen Chip des Unternehmens MediaTek – genauer gesagt das Modell MT5889. Leider sprechen wir hier von einer ziemlich veralteten Einheit, also aus einer Zeit, in der MediaTek in Bezug auf die Leistung stark hinter der Konkurrenz zurückblieb. Dies hat leider direkte Auswirkungen auf das Bild, da sich dieser Chip auch darum kümmert. Das Upscaling im S100 ist ziemlich durchschnittlich, und der Prozessor neigt dazu, Kanten stark und künstlich zu schärfen (zum Glück kann man dies etwas mit dem Schärferegler im Menü zügeln). In den Optionen finden wir auch die Funktion "Konturen glätten", die theoretisch die tonal Übergänge verbessern soll. In der Praxis bringt sie jedoch nahezu keine Verbesserung – die Einstellung auf irgendeine Stufe beseitigt selten das sichtbare Treppenmuster der Farben, dafür kann sie unnötig Elemente des Bildes verwischen, die scharf bleiben sollten.

Ein weiteres Problem ist das Phänomen des Overscans (Zuschneiden der Ränder des Bildausschnitts), das hier praktisch die ganze Zeit sichtbar ist. Zwar gibt es die Möglichkeit, den Bildschirm so einzustellen, dass er den vollen Bildausschnitt bei Materialien mit niedriger Auflösung anzeigt, aber dazu muss der zuvor erwähnte Filmmaker-Modus aktiviert werden. Und wie ihr bereits wisst, blockiert dieser Modus vollständig die Änderung anderer Regler im Bildmenü. In unseren Testtabellen haben wir vermerkt, dass der Fernseher die Option bietet, den Overscan auszuschalten, da eine solche Funktion technisch im System vorhanden ist – jedoch werdet ihr im täglichen Gebrauch, bei Beibehaltung sinnvoller Bildeinstellungen, nicht in der Lage sein, sie zu nutzen.

Die digitale Bildverarbeitung ist leider eine der schwächeren Seiten des TCL A400 Pro. Das bedeutet nicht, dass der Fernseher schlecht arbeitet, aber von etwas deutlich Überdurchschnittlichem kann hier keine Rede sein. Das Upscaling an sich ist in Ordnung: Kanten werden recht gut geglättet, das Bild wirkt nicht übermäßig scharf oder pixelig, und Inhalte niedrigerer Qualität lassen sich ohne größere Beschwerden ansehen. Gleichzeitig hat das Bild einen leicht weicheren Charakter und es fehlt die Präzision, die die besten Bildprozessoren in teureren Fernsehern bieten können.

Viel schlechter sieht es dagegen bei Tonwertübergängen aus, die durch starke Kompression des Signals entstehen. TCL hat den A400 Pro mit der Funktion „Stufenweises Glätten“ ausgestattet, die theoretisch sichtbare Farbverläufe und Artefakte bei minderwertigen Quellen reduzieren sollte. In der Praxis ist ihre Wirksamkeit jedoch sehr begrenzt. Sie verbessert die Tonwertübergänge nicht in spürbarem Maße und glättet bei höheren Einstellungen zusätzlich Details im Bild, wodurch dieses einen künstlichen, leicht verschwommenen Charakter erhält. Deshalb ist es unserer Meinung nach am besten, diese Funktion ausgeschaltet zu lassen. Der A400 Pro kommt mit dem grundlegenden Upscaling ganz ordentlich zurecht, aber wenn ihr häufig stark komprimierte Inhalte mit sichtbarer Posterisierung anschaut, wird dieses Modell nicht zu den besten Optionen gehören.

Blur and motion smoothness

7.7/10

7.1/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
144Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
No
Yes, 120Hz (double contours)
BFI function 120Hz
No
Yes, 240Hz (double contours)
Brightness drop with BFI
-%
25%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Blur (4K@144Hz):

Blur (4K@144Hz):

Was die Flüssigkeit der Bewegung betrifft, schneidet der Dreame S100 wirklich gut ab. Hier wurde ein Panel mit einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz verwendet, obwohl die überwiegende Mehrheit der Personen, die es auf herkömmliche Weise nutzen, trotzdem auf 120 Hz beschränkt sein wird (da die heutige Hardware, abgesehen von PCs, nur solche Werte zulässt). Dank der hohen Bildwiederholfrequenz bleibt das Bild in Bewegung wirklich scharf, wofür der gut funktionierende MEMC-Bewegungsglättungsalgorithmus eine große Rolle spielt. Im Menü finden wir vordefinierte Modi, die es dem Fernseher ermöglichen, künstliche Bilder effizient nachzuzeichnen, was die Flüssigkeit dynamischer Sportaufnahmen effektiv verbessert, aber auch das Ruckeln in filmmaterialbasierten Serien reduziert, die in 24 Bildern aufgenommen wurden.

TCL A400 Pro wurde mit einem 144 Hz Panel ausgestattet, in der Praxis interessiert uns hier aber vor allem das Verhalten bei 120 Hz. Auf diese Bildwiederholfrequenz beschränken sich heute die meisten Konsolen sowie viele Sportübertragungen und Inhalte mit hoher Bildrate. In diesem Bereich schneidet der Fernseher ganz gut ab. Die Schärfe bewegter Objekte ist wirklich ordentlich, besonders nach entsprechender Konfiguration der Bewegungsinterpolation. Für eine flüssigere Darstellung sorgt die Funktion „Bewegungsschärfe”. In ihren Einstellungen findet man zwei Regler, mit denen sich das Verhalten der Bewegungsinterpolation nach den eigenen Vorlieben anpassen lässt, jeweils separat für Inhalte mit niedrigerer und höherer Bildrate. Dadurch lässt sich sowohl ein filmischeres als auch ein deutlich flüssigeres Bild erzielen. Wer sich nicht mit manuellen Einstellungen beschäftigen möchte, kann auf voreingestellte Profile zurückgreifen, etwa niedrig, mittel, hoch, Kino oder Natur.

Console compatibility and gaming features

7.8/10

9.8/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 144Hz
    48 - 288Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Warning Yes, high input lag
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    No
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    No
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Dreame S100 scheint nahezu der ideale Bildschirm für Gamer zu sein. Der Fernseher ist mit 2 HDMI 2.1-Anschlüssen mit einer Bandbreite von 40 Gbps ausgestattet, sodass Funktionen wie der automatische Gaming-Modus (ALLM) oder die VRR-Bildsynchronisation im Bereich von 48-144 Hz auf Konsolen problemlos funktionieren. An Bord finden wir auch eine gut gestaltete Spieloberfläche (Game Bar). Diese ermöglicht es, die wichtigsten Parameter in Echtzeit zu überwachen – von den aktivierten Bildmodi über die Anzahl der von der Konsole gerenderten Bilder bis hin zur Möglichkeit, einen Fadenkreuz in der Mitte des Bildschirms hinzuzufügen. Das alles klingt auf dem Papier großartig, jedoch ist das größte Problem des S100 die Implementierung des HDR-Modus in Spielen. Der Fernseher besitzt kein korrekt implementiertes HGiG-Format. Daher kann ein ahnungsloser Benutzer die Konsole während des ersten Starts des Bildschirms falsch konfigurieren. Eine falsche Konfiguration kann zu einem zu dunklen oder zu überbelichteten Bild führen (als Richtlinie: wir empfehlen, die Helligkeit im Menü der Xbox-Konsole auf etwa 600 Nits und bei der PS5 auf 12 Klicks einzustellen). Auch das Dolby Vision-Format erweist sich als problematisch, da es in der Verbindung XBOX – Dreame S100 oft überhaupt nicht aktiv werden wollte. Und wenn es schließlich gelang, es zu aktivieren, war das Spielen aufgrund der sehr hohen Eingangsverzögerung, die oft über 100 ms betrug, nicht möglich. Falls es dem Hersteller gelingt, das HDR-Problem in Spielen durch ein Update zu beheben, wird der S100 wirklich hervorragende Hardware für Gamer sein. Im Moment muss man jedoch mit Kompromissen rechnen.

In puncto Funktionen für Spieler überzeugt der TCL A400 Pro. Der Fernseher bietet praktisch alles, was man heute von einem Gaming-Fernseher erwarten kann: 4K bei hoher Bildwiederholrate, VRR, ALLM, eine korrekte Implementierung von HDR-Formaten in Spielen, darunter Dolby Vision, sowie HGiG. Dadurch arbeitet er sowohl mit Konsolen der neuen Generation als auch mit dem PC gut zusammen. Positiv zu vermerken ist auch die Game Bar, ein spezielles Panel mit den wichtigsten Einstellungen für Spieler. Von dort aus kann man schnell grundlegende Informationen zum Signal, zur Bildwiederholrate oder zu aktiven Funktionen prüfen und zudem das Erscheinungsbild sowie das Verhalten einzelner Einstellungen an die eigenen Vorlieben anpassen. Eine Lösung, die die Bildqualität zwar nicht an sich verändert, aber den Bedienkomfort beim Spielen deutlich erhöht.

Der einzige Kritikpunkt ist die Anzahl vollwertiger HDMI 2.1-Anschlüsse. Der A400 Pro hat von vier verfügbaren Anschlüssen nur zwei solche, und einer davon übernimmt gleichzeitig die eARC-Funktion. In der Praxis bedeutet das, dass man beim Anschluss von zwei Konsolen der neuen Generation und einer Soundbar auf Einschränkungen stoßen kann. In einem solchen Fall muss man entweder die Geräte umstecken oder zusätzliche Hardware verwenden, zum Beispiel einen AV-Receiver oder einen Soundbar mit HDMI-Eingängen. Trotzdem kann man den A400 Pro als Gaming-Fernseher kaum schlecht bewerten. Das Funktionspaket für Spieler ist hier wirklich üppig.

Input lag

9.2/10

9.8/10

SDR

1080p60
15 ms
14 ms
1080p120
6 ms
11 ms
2160p60
15 ms
14 ms
2160p120
6 ms
11 ms

HDR

2160p60
15 ms
14 ms
2160p120
6 ms
11 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
127 ms
14 ms
2160p120 DV
18 ms
11 ms

Abgesehen von dem zuvor erwähnten Problem mit Dolby Vision, ist die Eingangsverzögerung beim Dreame S100 wirklich sehr niedrig. Werte von 5-6 ms bei einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und 12-15 ms bei 60 Hz sind so hervorragende Ergebnisse, dass selbst ein professioneller Spieler keine Verzögerung während des Spiels spüren wird. Die Reaktion auf Bewegungen im Controller ist hier nahezu sofort.

Die Eingabeverzögerung des TCL A400 Pro ist sehr gering. Bei einem 120-Hz-Signal haben wir einen Wert von rund 11 ms gemessen, bei 60 Hz etwa 15 ms. Das sind zwar keine Werte im Bereich von ein paar Millisekunden, wie bei einigen OLEDs, aber in der Praxis spielt das keine größere Rolle. Die Verzögerung ist so gering, dass die Steuerung schnell, reaktionsschnell und durchweg komfortabel bleibt, sowohl an der Konsole als auch beim Anschluss an einen Computer.

Compatibility with PC

7.6/10

8.9/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
No
Yes
Font clarity
Average
Very Good
Readability of dark text and shapes
Very Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
6ms
11ms
Matrix subpixel arrangement
RGB
RGB
Max refresh rate
144Hz
144Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Dreame S100 eignet sich gut als großer Gaming-Monitor. Er hat ein 144-Hz-Panel und unterstützt problemlos G-Sync sowie FreeSync. Das Problem tritt auf, wenn ihr darauf mit Text arbeiten wollt. Aufgrund eines Fehlers in der Software schafft es der Fernseher nicht, die volle Farbenabtastung (Chroma 4:4:4) bei 120 Hz und 144 Hz zu handhaben, weshalb die Schriftarten unscharf sind. Damit der Text perfekt scharf wird, muss man in Windows manuell die Aktualisierungsrate auf 60 Hz reduzieren. Das ist eine recht lästige Lösung, die ständiges Springen in den Einstellungen erfordert, wenn ihr diesen Bildschirm sowohl zum Arbeiten als auch zum Spielen nutzen wollt.

TCL A400 Pro eignet sich auch ziemlich gut als großer PC-Monitor. Dabei helfen natürlich die ganzen Funktionen, die man vom Gaming kennt: VRR, FreeSync, Kompatibilität mit G-Sync, eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz und ein sehr niedriger Input-Lag. Wenn jemand einen PC anschließen und vom Sofa aus oder am Schreibtisch spielen möchte, ist der Fernseher dafür problemlos geeignet. Wichtig ist auch, dass er sich bei normaler Arbeit am Computer gut schlägt. Bei 120 Hz sind Schriften sehr gut lesbar, sodass die Nutzung von Browser, Dokumenten oder des Systems die Augen nicht ermüdet. Etwas schlechter sieht es nach dem Umschalten auf 144 Hz aus. Dann wirken die horizontalen Elemente der Buchstaben leicht dunkler. Das stört im Alltag jedoch kaum. Insgesamt ist die Textlesbarkeit sehr gut.

Viewing angles

6.6/10

3.9/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
68%
79%

Die Betrachtungswinkel des Dreame S100 sind wirklich gut, und das alles dank des ADS-Displays. Im Gegensatz zu VA-Panels ermöglicht dieser Bildschirmtyp das Betrachten des Bildes aus einem großen Winkel, ohne sichtbaren Farbverlust und Helligkeitsverlust. Dies geschieht auf Kosten eines schlechteren nativen Kontrasts, aber für die meisten Zuschauer (insbesondere für diejenigen mit einem breiten Sofa) wird es ein ziemlich guter Kompromiss sein. Auf dem Markt fehlen heute Mini-LED-Fernseher mit guten Betrachtungswinkeln zu einem vernünftigen Preis, daher füllt das S100 diese Nische ziemlich gut aus.

Die Blickwinkel gehören nicht zu den Stärken des TCL A400 Pro. Das liegt vor allem am eingesetzten VA-Panel, das zwar Vorteile wie besseren Kontrast bietet, dafür beim Betrachten aus schräger Perspektive naturgemäß schlechter abschneidet. Schon ein stärkeres Abweichen von der Bildschirmachse führt zu einem Abfall von Helligkeit und Farbsättigung. Das ist also nicht das Niveau, das wir von IPS-/ADS-Panels kennen, und erst recht nicht das der OLED-Displays, die diesbezüglich weiterhin außerhalb der Reichweite klassischer LCDs liegen. Den A400 Pro sollte man daher möglichst direkt von vorn betrachten. Dann wirkt sein Bild deutlich am besten.

Daytime performance

6/10

5.7/10

Panel finish
Satin
Matte
Reflection suppression
Decent
Very Good
Black levels during daytime
Good
Poor

Panel brightness

TCL A400 PRO: 460 cd/m2

Dreame S100: 463 cd/m2

Dreame S100 wird tagsüber in den meisten Wohnzimmern problemlos funktionieren. Der Fernseher ist mit einer satinierten Bildschirmoberfläche ausgestattet – sie dämpft zwar nicht perfekt die Reflexionen, erhält dafür aber die Farbsättigung, die nicht verblasst, wenn der Raum hell ist. In Bezug auf die reine Helligkeit ist der S100 ein moderat heller Bildschirm. Im SDR-Format kann er spitzenmäßig etwa 600 Nits erreichen. Dieser Puffer ermöglicht es, ihn in einem typischen sonnigen Raum aufzustellen, obwohl – seien wir ehrlich – er kein Helligkeitsmonstrum ist und bei direkter, intensiver Sonneneinstrahlung schon kleinere Probleme haben könnte.

TCL A400 Pro schlägt sich ganz gut in einem hellen Wohnzimmer. Am meisten bewirkt hier die matte Bildschirmoberfläche, die Spiegelungen sehr effektiv dämpft und dafür sorgt, dass man tagsüber nicht gegen jedes Fenster oder jede Lampe kämpfen muss, die sich im Panel spiegelt. Hinzu kommt eine ordentliche Helligkeit im SDR-Bereich von etwa 600 Nits, sodass die Lesbarkeit des Bildes bei Tageslicht wirklich gut ist. Man sollte jedoch bedenken, dass die matte Beschichtung auch ihren Preis hat. In einem stark beleuchteten Raum kann das Bild etwas an Tiefe verlieren, und die Farben wirken nicht mehr so intensiv wie am Abend. Spiegelungen sind deutlich weniger sichtbar, gleichzeitig sinkt aber die Farbsättigung merklich. Er ist weiterhin ein guter Fernseher für ein helles Wohnzimmer, am besten eignet er sich, wenn es vor allem auf Komfort beim Schauen ankommt und nicht auf ein maximal spektakuläres Bild.

Panel details

Backlight Type
Mini-LED PFS LED
Mini-LED PFS LED
Software version during testing
RTMA.250416.179
V8-0012T01-LF1V643.003175
Image processor
mt5889 3GB RAM
MT 5896, 2.5 GB RAM

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review Dreame S100 TV Panel details
Review TCL A400 PRO TV Panel details

Dreame S100

TCL A400 PRO

TV features

5.9/10

7.4/10

  • System
    Google TV
    Google TV
  • System performance
    Decent
    Good
  • HDMI inputs
    1 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 40Gbps
    2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    RCA (Chinch)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    No
    No
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    No
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    No
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review Dreame S100 TV features
Review Dreame S100 TV features
Review Dreame S100 TV features
Review TCL A400 PRO TV features
Review TCL A400 PRO TV features
Review TCL A400 PRO TV features
Review TCL A400 PRO TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    No
  • Font size adjustment
    No
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Smart TV: Google TV

Dreame S100 nutzt das Betriebssystem Google TV. Das ist großartige Nachrichten für jeden, der einen Fernseher mit Zugang zu fast allen Streaming-Apps auf dem Markt sucht. Das System läuft ziemlich zügig, obwohl es gelegentlich leichte Ruckler hat – was bei den meisten chinesischen Fernsehern mit Software von Google typisch ist. An Bord finden wir nahezu jede benötigte Smart-TV-Funktion, einschließlich Screen Mirroring oder Sprachsuche mit dem Google Assistant. Leider fehlt im Dreame S100 die Unterstützung für AirPlay, weshalb iPhone-Nutzer Inhalte nicht einfach von ihren Telefonen teilen können.

Fernsehfunktionen

Leider ist der Dreame S100 kein Fernseher, der für Zuschauer klassischer Fernsehsendungen entwickelt wurde. Neben den grundlegenden Optionen für den Anschluss von Kopfhörern oder einer ziemlich einfachen Fernbedienung mit Zifferntastatur finden wir hier praktisch keine zusätzlichen Funktionen, die das tägliche Ansehen traditioneller Kanäle erleichtern. Das einzige nette und in letzter Zeit eher selten anzutreffende Extra ist das Vorhandensein eines physischen Miniklinkenanschlusses für Kopfhörer. Dies ermöglicht den Anschluss älterer kabelgebundener Kopfhörer oder analoger Audio-Kits.

Google TV

TCL A400 Pro läuft mit Google TV, daher erhalten wir in puncto Smart-TV ein sehr solides Paket. Alle wichtigen Apps sind vorhanden: YouTube, Netflix, Disney+, Max, Prime Video, Apple TV und alle anderen Dienste, die man heute erwartet. Dazu kommen Chromecast, die Sprachsuche und der Google Assistant. Das System selbst läuft flüssig und ist benutzerfreundlich, obwohl der Home-Bildschirm, wie bei Google TV üblich, oft mit Empfehlungen und beworbenen Inhalten gefüllt ist. Das gefällt manchen, andere kann es etwas stören. Funktional lässt sich hier jedoch kaum etwas Ernsthaftes beanstanden.

Digitale Kunstgalerie

Der interessanteste Teil beginnt bei der digitalen Galerie, denn genau sie soll den A400 Pro von normalen Fernsehern unterscheiden. TCL bietet Zugang zu über 80 Kunstwerken, die angezeigt werden können, wenn der Bildschirm nicht zum Anschauen von Filmen oder Serien genutzt wird. So muss der Fernseher an der Wand nicht als schwarze Fläche hängen, sondern kann tatsächlich wie ein Bild wirken. Dabei hilft auch ein Helligkeitssensor, der den Bildschirm an die Raumlichtverhältnisse anpasst. Und hier gibt es eine gute Nachricht im Vergleich zum älteren NXT Vision A300. Beim A400 Pro wurde das lästige Helligkeitsproblem im Kunstmodus behoben. Jetzt sind die Galerie-Einstellungen vom normalen TV-Betrieb getrennt, sodass man eine niedrigere Helligkeit für Kunstwerke einstellen kann, ohne die Einstellungen für Filme oder Fernsehen zu beeinträchtigen. Kleines Detail, aber in der Praxis sehr wichtig, denn genau dadurch ähnelt der Bildschirm eher einem Gemälde als einem leuchtenden Fernseher. TCL bietet außerdem die Möglichkeit, eigene Grafiken mithilfe künstlicher Intelligenz zu erstellen. Der Hersteller spricht von über 100.000 verfügbaren Werken und Varianten, es gibt also reichlich Auswahl. Man kann bei der vorgefertigten Galerie bleiben oder etwas wählen, das besser zum eigenen Geschmack und zur Zimmergestaltung passt.

Klassische Funktionen

Die klassischen Funktionen des Fernsehers sind deutlich weniger spannend. Der A400 Pro sticht hier nicht besonders hervor. Es gibt Standardfernsehen, einen Programmführer und grundlegende Optionen, aber keine größeren Extras, die die Nutzung des traditionellen Fernsehens verändern würden.

Apps

9.6/10

9.6/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
No
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link

Playing files from USB

8.3/10

9.5/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
Yes
WebP
No
Yes
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der integrierte Mediaplayer funktioniert einwandfrei und hat die meisten Dateien, die wir von unserem USB-Stick bereitgestellt haben, problemlos verarbeitet. Es kam jedoch vor, dass die App leichte Ruckler hatte und ausgewählte Filme oder Bilder erst nach einigen Sekunden geladen wurden. Falls der werksseitige Player für euch wenig intuitiv erschien oder ihm fortgeschrittene Funktionen fehlten, rettet das Google TV-System die Situation. Es genügt, den App-Store zu betreten und ein beliebiges externes Programm zur Datei-Wiedergabe (z.B. VLC) zu installieren, das dieses Problem löst.

Die Wiedergabe von Dateien über USB ist eine der Stärken des TCL A400 Pro. Der integrierte Player schneidet sehr gut ab und gehört ohne Weiteres zu den besten. Er bewältigt problemlos gängige Video-, Audio- und Bildformate, sodass es in den meisten Fällen reicht, einen USB‑Stick oder eine externe Festplatte anzuschließen und das Material einfach zu starten. Gute Nachricht: Man muss nicht sofort externe Player installieren. Der A400 Pro unterstützt von Haus aus ein wirklich breites Spektrum an Dateien und bereitete in unserem Test keine größeren Probleme bei deren Wiedergabe.

Sound

8.3/10

6.6/10

  • Maximum volume
    84dB
    83dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

Der Klang des Dreame S100 ist eines der größten Vorteile dieses Modells – er ist wirklich gut. Der Fernseher ist mit einem 4.1.2 Lautsprechersystem mit einer Gesamtleistung von 70 W ausgestattet. Der Sound ist klar, mit deutlich spürbarem Bass, was durch unsere akustischen Messungen bestätigt wird. Große Treiber, die an den Seiten des Gehäuses platziert sind, erweitern die Bühne effektiv. Dadurch erhalten wir einen wahrnehmbar räumlicheren Klang als bei standardmäßigen, 20-Watt-Systemen 2.0. Das Gerät unterstützt die Dolby Atmos Kodierung, sodass wir räumliche Audiospuren von Streaming-Plattformen problemlos und ohne die Notwendigkeit, eine externe Soundbar zu kaufen, wiedergeben können. Leider fehlt hier die Unterstützung für das DTS-Format – das ist ein Minuspunkt, obwohl man fairerweise sagen muss, dass dieser Standard in letzter Zeit von den meisten Herstellern aufgegeben wird. Positiv hervorzuheben ist jedoch die umfangreiche Auswahl an Audioanschlüssen. Den Dreame S100 können wir problemlos an neuere Heimkinos oder Soundbars über den HDMI eARC-Anschluss oder den optischen Ausgang anschließen. Ein angenehmes und immer selteneres Extra ist auch die klassische Minijack-Kopfhörerbuchse, die es ermöglicht, älteren Audioanlagen neues Leben einzuhauchen.

Der Klang des TCL A400 Pro ist eher durchschnittlich. Die wichtigste gute Nachricht ist, dass der Fernseher laut spielen kann. Er erreicht problemlos etwa 83 dB, sodass die Lautstärke kein größeres Problem darstellt. Positiv ist auch die Unterstützung von Formaten wie Dolby Atmos und dem in Fernsehern immer seltener anzutreffenden DTS. Damit sind die größeren Lobpunkte aber auch schon erschöpft. Das standardmäßige 2.0-Lautsprechersystem hat seine Grenzen und man kann aus ihm kaum mehr herausholen. Es fehlt vor allem an Bass und an Raumeindruck. Der Ton ist zwar für normales Fernsehen oder YouTube in Ordnung, wirkt bei Filmen, Serien und erst recht bei Musik jedoch schnell zu flach. Deshalb würden wir zum A400 Pro auf jeden Fall raten, zumindest eine einfache Soundbar oder ein klassisches Heimkino zuzulegen. Zumal der Fernseher selbst Dolby Atmos und DTS unterstützt, liegt es nahe, externe Lautsprecher anzuschließen, die diese Möglichkeiten tatsächlich nutzen.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

84dBC (Max)

75dBC

83dBC (Max)

75dBC

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