Samsung könnte 2027 die Namensgebung seiner Fernseher komplett überarbeiten. Statt der aktuellen Bezeichnungen wie Neo QLED, OLED oder Micro RGB würde der Hersteller drei Kategorien einführen: Basic, Plus und Ultra. Das ist jedoch nicht die einzige Änderung, die der koreanische Konzern plant.
Samsung-Fernseher wie Galaxy-Smartphones?
Wie der südkoreanische Dienst ETNews berichtet, erwägt Samsung, sein Fernseherangebot auf drei Hauptkategorien zu vereinfachen: AI TV Basic, AI TV Plus und AI TV Ultra. Die Einteilung würde an die Bezeichnung der Galaxy-Smartphones erinnern, bei der sich die einzelnen Versionen in Positionierung und Ausstattung unterscheiden.
Die teuerste Serie Ultra würde vor allem fortschrittliche OLED- und Micro RGB-Fernseher umfassen. Das Basic-Angebot würde sich dagegen auf günstigere Mini LED-Modelle konzentrieren. Es ist noch nicht bekannt, welche Geräte in die mittlere Plus-Kategorie fallen würden. Die Änderungen würden die grundlegende Crystal UHD-Serie nicht betreffen.
Samsung will mehr als 40 Millionen Fernseher verkaufen
Laut Branchenkreisen plant der Hersteller außerdem, die Produktion einiger Fernseher mit Quantenpunkten zu reduzieren. Die Massenproduktion der bisherigen QD-Modelle soll nach 2027 enden.
Eine Namensänderung könnte Teil einer umfassenderen Strategie von Samsung sein. Das Unternehmen dürfte die Auslieferungen von rund 35 Millionen Fernsehern im Jahr 2026 auf über 40 Millionen im Jahr 2027 erhöhen. Gleichzeitig könnten KI-Dienste im Rahmen von Abonnements eine größere Rolle bei der Umsatzgenerierung spielen.
Bisher hat Samsung diese Pläne nicht offiziell bestätigt. Es ist auch unklar, ob die neuen Bezeichnungen die Technologienamen vollständig ersetzen oder lediglich zu einem wichtigeren Marketingelement werden.
Quellen: ETNews, PRAD
Redakcja Choose TV












