TCL P7K / P79K vs Samsung The Frame 2026 (LS03H)

Direct comparison

P7K / P79K

Info

The Frame / LS03HAU

Info

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”85”

Available screen sizes: 55”65”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Android TV

Model year: 2025

Complete the survey to find out the result

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

Complete the survey to find out the result

Overall rating

5.8

7.1

  • Movies and series in UHD quality

    5.1

    6.7

  • Classic TV, YouTube

    5.5

    6.4

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    5.3

    6.3

  • Gaming on console

    7.1

    8.8

  • TV as a computer monitor

    2.0

    8.0

  • Watching in bright light

    4.6

    6.7

  • Utility functions

    7.0

    7.7

  • Apps

    9.6

    9.3

  • Sound quality

    6.2

    6.0

Advantages

  • Tolle Schwarzwerte und hohe Kontraste

  • Unterstützung für 120 Hz in Spielen (bei niedrigeren Auflösungen)

  • Sehr geringe Reaktionszeit (Input Lag), hervorragend für dynamisches Gameplay

  • Moderne Funktionen für Gamer, wie VRR und ALLM

  • Effizientes Google TV-System mit einer riesigen App-Datenbank

  • Sehr gut funktionierender Google Assistant in polnischer Sprache

  • Einfache Bildschirmübertragung vom Telefon (Unterstützung für AirPlay)

  • Attraktiver Preis

  • Matte Displaybeschichtung – ideal für helle Wohnzimmer

  • Einzigartiges „Bild-an-der-Wand“-Design

  • One Connect Box erleichtert den Anschluss externer Geräte

  • Wandhalterung im Lieferumfang enthalten

  • Kunstmodus mit Bewegungssensor

  • Austauschbare Rahmen in verschiedenen Farben

  • Hohe Helligkeit – rund 650 Nits

  • Kräftige, satte Farben dank QLED

  • Hohe Bildwiederholrate: 144 Hz bei 4K und 240 Hz bei Full HD

  • Umfangreiche Gaming-Funktionen: VRR, ALLM, HGiG, FreeSync, G-Sync und niedriger Input Lag

  • Tizen mit großer App-Auswahl, AirPlay und SmartThings

Disadvantages

No like
  • Geringe Helligkeit, wodurch der HDR-Effekt schwach ist und das Bild in der Sonne kaum sichtbar ist

  • Das Bild verliert an Qualität und Farben, wenn wir aus einem bestimmten Winkel auf den Fernseher schauen

  • Als Computer-Monitor ungeeignet wegen der sehr schlechten Lesbarkeit von Buchstaben

  • Starkes Dithering-Phänomen (stark digitales Bild)

  • Kein lokales Dimming, durchschnittlicher Schwarzwert und Kontrast

  • Ghosting beim VA-Panel (vor allem bei dunklem Hintergrund)

  • Nur ein HDMI‑2.1-Anschluss

  • Vollständiger Zugriff auf den Art Store erfordert ein zusätzliches Abonnement

  • Durchschnittlicher, eher flacher Klang

Our verdict

Es ist Zeit, alle Beobachtungen zusammenzutragen. TCL P7K / P79K ist ein Fernseher, der intelligent mit Kompromissen jongliert und in seiner Preisklasse deutlich mehr bietet, als wir erwarten könnten. Sein unbestreitbarer Vorteil ist das VA-Panel, das tiefes Schwarz und hohen Kontrast garantiert, und das überraschend umfangreiche Paket für Gamer (mit VRR und Unterstützung für 120 Hz bei niedrigeren Auflösungen) macht ihn zu einem phänomenalen Angebot für Konsolenbesitzer. Das Ganze wird von einem funktionalen Google TV-System abgerundet. Natürlich sorgt die geringe Spitzenhelligkeit dafür, dass HDR-Inhalte spektakuläre Blitze vermissen lassen und die Effizienz des Fernsehers in sonnigen Räumen begrenzt ist. Und obwohl P7K / P79K in seinem relativ niedrigen Preis ein ganz passables Angebot ist, stellt sich sein größter Rivale als… sein besser ausgearbeitetes Geschwistermodell heraus, nämlich das Modell P8K. Oft erhalten wir für einen geringen Aufpreis ein Gerät aus einer höheren Klasse – mit einem nativen 4K 144 Hz-Panel, einem deutlich besseren Audiosystem und insgesamt höherer Arbeitskultur, was sich in seiner deutlich höheren Bewertung auf unserem Portal widerspiegelt. Daher muss das endgültige Urteil wie folgt lauten: Wenn Ihr Budget absolut nicht überschreitbar ist, wird P7K / P79K eine gute und lohnenswerte Wahl sein. Wenn Sie sich jedoch leisten können, einen geringen Betrag draufzulegen, wird das Modell P8K deutlich mehr bieten und sich letztendlich als die zufriedenstellendere Investition erweisen.

Samsung The Frame 2026 richtet sich weiterhin an eine recht klar definierte Zielgruppe. Wenn euch vor allem wichtig ist, dass sich der Fernseher gut in den Wohnraum integriert, nahezu flach an der Wand hängt und im ausgeschalteten Zustand nicht einfach wie ein großer schwarzer Bildschirm aussieht, gibt es auf dem Markt nur wenige Modelle, die dieses Konzept ähnlich gut umsetzen. Das matte Display, die austauschbaren Rahmen, die externe One Connect Box und der umfangreiche Kunstmodus sorgen dafür, dass The Frame tatsächlich zu einem Teil der Einrichtung werden kann und nicht nur wie ein gewöhnlicher Fernseher im Wohnzimmer wirkt. Genau darin sehen wir auch seine größte Stärke.

Das bedeutet allerdings nicht, dass The Frame abseits seines Designs wenig zu bieten hätte. In hellen Räumen schlägt er sich wirklich gut. Die matte Beschichtung reduziert Spiegelungen sehr effektiv, eine Helligkeit von rund 650 Nits reicht für komfortables Fernsehen am Tag aus und der große Farbraum sorgt dafür, dass farbenfrohe Inhalte, Animationen oder hellere HDR-Szenen sehr eindrucksvoll aussehen können.

Hinzu kommen 144 Hz bei 4K und erstmals sogar bis zu 240 Hz bei Full HD. VRR, ALLM, FreeSync, G-Sync, HGiG, ein niedriger Input Lag und die umfangreiche Game Bar machen The Frame zu einem deutlich vielseitigeren Gaming-Fernseher, als sein „künstlerischer“ Charakter zunächst vermuten lässt.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 3 x HDMI 2.1 (48Gbps)
3 x HDMI 2.0, 1 x HDMI 2.1 (40Gbps)
Other inputs
Toslink (Optical audio)
USB-C
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Average
Premium
Stand type
Legs
Legs
Bezel color
Graphite
Changeable Frame
Stand
Fixed
Height adjustment
Flat design
No
Yes
Accessories
Stand
Stand, Wall bracket, One Connect Box

Contrast and black detail

5.2/10

6/10

Local dimming function: No

Local dimming function: No

Contrast:

Review TCL P7K / P79K Contrast and black detail

Result

4,000:1

Review TCL P7K / P79K Contrast and black detail

Result

6,500:1

Review TCL P7K / P79K Contrast and black detail

Result

2,700:1

Review TCL P7K / P79K Contrast and black detail

Result

2,800:1

Review TCL P7K / P79K Contrast and black detail

Result

3,800:1

Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) Contrast and black detail

Result

6,300:1

Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) Contrast and black detail

Result

6,800:1

Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) Contrast and black detail

Result

5,500:1

Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) Contrast and black detail

Result

5,950:1

Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) Contrast and black detail

Result

4,050:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

In der Diskussion über die Bildqualität wird das Gespräch fast immer mit der Frage nach der Schwarztiefe und dem Kontrast eröffnet, also den Parametern, die die Plastizität und den Realismus der betrachteten Welt definieren. An dieser Stelle legt TCL P7k/P79k sofort sein stärkstes Argument auf den Tisch – das VA-Panel. Genau dessen Konstruktion sorgt dafür, dass das native Verhältnis zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen mehr als zufriedenstellend ist, insbesondere im Kontext des Preissegments, das dieses Modell repräsentiert. In der überwiegenden Mehrheit der Szenen hat das erreichte Schwarz eine edle Tiefe, was ermöglicht, ein ansprechendes Spektakel für den Zuschauer zu schaffen. Um das Ausmaß zu verdeutlichen, ist es erwähnenswert, dass konkurrierende Konstruktionen auf IPS-Panels oft Ergebnisse bieten, die bis zu viermal und manchmal sogar fünfmal schlechter sind, was im direkten Vergleich eine Kluft darstellt. Natürlich müssen wir uns, wenn wir in das Gebiet der preissensiblen Modelle eintreten, gewisser Kompromisse bewusst sein. In dem besprochenen Fernseher finden wir daher kein fortschrittliches System zur lokalen Dimmung, das den Eindruck von Kontrast verstärken könnte. Das Fehlen dieser Funktion ist jedoch völlig verständlich und stellt eine logische Konsequenz der Marktpositionierung des Produkts dar – diese Technologie wurde im Portfolio von TCL für 2025 für höher positionierte, prestigeträchtigere Serien mit dem Buchstaben "C" reserviert.

Samsung The Frame 2026 verwendet ein VA-Panel, verfügt jedoch nicht über Local Dimming. Das bedeutet, dass der Fernseher einzelne Bereiche des Bildschirms nicht gezielt abdunkeln kann. Die Hintergrundbeleuchtung arbeitet daher über die gesamte Bildschirmfläche relativ gleichmäßig. Das VA-Panel bietet hier immerhin einen gewissen Vorteil gegenüber IPS- oder ADS-Panels. Der Schwarzwert ist deutlich besser und das Bild wirkt beim Fernsehen am Abend nicht ganz so ausgewaschen. Trotzdem bleibt The Frame beim Kontrast insgesamt eher durchschnittlich.

Am deutlichsten wird das in dunklen Szenen. Erscheint ein helles Objekt vor schwarzem Hintergrund, kann der Fernseher den Bereich rundherum nicht gezielt abdunkeln. Schwarz wirkt dadurch eher dunkelblau und das Bild verliert an Tiefe. Ähnlich sieht es bei Filmen mit schwarzen Balken aus. In einem abgedunkelten Raum fällt relativ schnell auf, dass diese nicht wirklich schwarz sind.

In einfacheren und helleren Szenen ist das Problem deutlich weniger sichtbar. Beim normalen Fernsehen, bei Sportübertragungen oder beim Einsatz am Tag dürfte der Kontrast daher kaum störend auffallen. Anders sieht es bei Filmabenden in einem dunklen Raum aus – insbesondere dann, wenn man zuvor einen OLED oder einen guten Mini-LED-Fernseher genutzt hat. Der Unterschied beim Schwarzwert fällt dann klar zu Ungunsten des The Frame aus.

HDR effect quality

4.3/10

6.1/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
HDR10, HDR10+, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 86.3%, Bt.2020: 65.0%
DCI P3: 93.7%, Bt.2020: 71.8%

Luminance measurements in HDR:

Review TCL P7K / P79K Brightness measurement

Result

206 nit

Review TCL P7K / P79K Brightness measurement

Result

247 nit

Review TCL P7K / P79K Brightness measurement

Result

297 nit

Review TCL P7K / P79K Brightness measurement

Result

237 nit

Review TCL P7K / P79K Brightness measurement

Result

281 nit

Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) Brightness measurement

Result

587 nit

Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) Brightness measurement

Result

609 nit

Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) Brightness measurement

Result

599 nit

Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) Brightness measurement

Result

648 nit

Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) Brightness measurement

Result

663 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: HDR10+

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Samsung The Frame 2026 (LS03H)

TCL P7K / P79K

Beim Übergang zur Bewertung des HDR-Effekts müssen wir die Sache klarstellen und ohne marketingtechnischen Schnickschnack: P7K/P79K ist es nicht und war nie dazu gedacht, ein Meister auf diesem Gebiet zu sein. Die maximale Spitzenhelligkeit, die dieses Panel erzeugen kann, oszilliert nur im Bereich von 300 Nits. Dies stellt eine Grenzwert dar, eine Art dünne rote Linie zwischen dem, was als kaum zufriedenstellendes HDR-Signal angesehen werden kann, und dem, was in der Tat kaum von der Standardbilddynamik (SDR) abweicht, leider mit einem Hang in die zweite Richtung. Synthetische Tests fanden brutale Bestätigung in der Realität – unsere Messungen während Filmvorführungen zeigten, dass die Luminanz in den entscheidenden, hellen Teilen des Szenarios selten über die Schwelle von 200-250 Nits hinausging. Dies ist daher kein Fernseher, der es ermöglichen würde, Inhalte in einem breiten Tonumfang zu entfalten, und das muss man offen zugeben.

Leider zeigt sich die Frage der Farbreproduktion ebenso zurückhaltend. Obwohl der Hersteller dieses Modell in der Familie „QLED“ positioniert, was wir dem Einsatz eines PFS LED-Filters verdanken, gehen die Ergebnisse nicht mit den geweckten Erwartungen einher. Die Abdeckung des breiten Farbspektrums DCI-P3 erreicht gerade einmal 86%. Im Vergleich zum Markt ist dies ein höchstens durchschnittliches Ergebnis, da die meisten Geräte, in denen zusätzliche Schichten zur Erweiterung des Farbspektrums eingesetzt werden, mühelos Werte auf einem Mindestniveau von 90-92% erreichen.

The Frame 2026 ist ein wirklich heller Fernseher. Seine Spitzenhelligkeit erreicht rund 650 Nits und bleibt erfreulicherweise unabhängig von der dargestellten Szene auf einem ähnlichen Niveau. Es macht also kaum einen Unterschied, ob wir ein sehr helles Vollbild oder nur ein kleines helles Element auf dem Bildschirm sehen. Die Hintergrundbeleuchtung arbeitet stets mit hoher Leistung, wodurch helle Bildbereiche entsprechend kräftig dargestellt werden.

Damit bietet The Frame eine solide Grundlage für HDR. Helle Effekte können sich gut vom restlichen Bild abheben und das Bild wirkt weder flach noch zu dunkel. Ganz ohne Kompromisse funktioniert das allerdings nicht. Da Local Dimming fehlt, kann der Fernseher schwarze Bereiche direkt neben sehr hellen Elementen nicht gezielt abdunkeln.

Gut zu erkennen ist das unter anderem in den Szenen 2 und 4 unseres Testverfahrens. Helle Bildbereiche wirken kräftig, gleichzeitig wird das Schwarz rundherum jedoch sichtbar aufgehellt. Dadurch verliert das Bild an Tiefe, insbesondere beim Fernsehen am Abend. Am besten schlägt sich The Frame mit HDR daher in hellen und mittelhellen Szenen. Hier spielt die hohe Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung ihre Stärken aus. Bei dunkleren Aufnahmen sieht es dagegen deutlich schlechter aus.

Farben

Auch bei der Farbdarstellung schneidet The Frame gut ab. Als QLED-Fernseher kann er einen großen Farbraum darstellen und kräftige, gesättigte Farben wiedergeben. Die DCI-P3-Abdeckung liegt bei rund 94 Prozent, BT.2020 erreicht etwa 72 Prozent. Das sind gute Werte, die sich auch in der Praxis bemerkbar machen.

Die Farben wirken lebendig und nicht ausgewaschen. Besonders gut sieht das in hellen und farbenfrohen Szenen aus. Animationen oder andere Inhalte mit vielen kräftigen Farben können auf The Frame wirklich gut aussehen. Bei solchen Inhalten zeigt der Fernseher eine seiner stärkeren Seiten.

Factory color reproduction

5.9/10

7.1/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Jede seriöse Bewertung der Bildqualität muss mit der Auswahl des optimalsten, werkseitigen Modus beginnen. Im Fall des getesteten Modells P7K/P79K fiel die Wahl ohne Zögern auf den Modus „Film“. Gerade dieser präsentiert das Bild am nächsten an den Absichten der Schöpfer und vermeidet sowohl die übertriebenen Grellheit des dynamischen Modus als auch die übermäßige Abdunkelung, die aus den Eco-Einstellungen bekannt ist. Und man muss gestehen, dass die werkseitige Kalibrierung für ein Gerät dieser Preisklasse überraschend anständig ist, obwohl sie nicht ohne einige Stolpersteine auskam. Der auffälligste Mangel stellte sich als nicht ganz korrekt eingestellter Weißabgleich heraus. Eine leichte Dominanz der blauen Komponente verleiht dem Bild einen subtil kühlen, distanzierten Charakter und weicht somit von der mustergültigen Neutralität ab, die uns der Regisseur zeigen wollte. Der Fernseher meistert jedoch die Wiedergabe der Graustufen im standardmäßigen Dynamikbereich deutlich besser – die Gamma-Kurve ist nahezu mustergültig. Lediglich im dunkelsten Bildbereich könnte man kleine Einwände vorbringen, wo eine leichte Abweichung von der Norm den Verlust von Details in den Schatten verursacht. Die größte Herausforderung für die TCL-Software stellte jedoch die Interpretation des HDR-Signals dar, was den Verlauf der EOTF-Kurve veranschaulicht. Der Fernseher folgt hier einem eigenen, recht freien Weg – die dunkelsten Details werden unverhältnismäßig stark aufgehellt, gefolgt von einer deutlichen Verlangsamung des Anstiegs der Helligkeit für mittlere Töne. Glücklicherweise sind die meisten dieser Unvollkommenheiten Probleme programmatischer Natur, die behoben werden können. Mit diesem Gedanken gingen wir den Prozess der professionellen Kalibrierung an.

Zur Bewertung der werkseitigen Farben wählten wir den Modus Filmmaker Mode. Wer ihm zum ersten Mal begegnet: Es handelt sich um einen Modus, der darauf ausgelegt ist, Film oder Serie möglichst originalgetreu wiederzugeben. Der Fernseher schaltet dann die meisten zusätzlichen Bildverbesserer aus, und Farben sowie die Helligkeitscharakteristik sollen dem nahekommen, was die Macher des Materials vorgesehen haben. Man muss zugeben, dass The Frame 2026 bereits aus der Verpackung heraus in dieser Hinsicht wirklich gut abschneidet. Die größte Abweichung zeigt sich im Weißabgleich. Mit steigender Helligkeit fehlt zunehmend Blau, während Grün leicht zunimmt. Dadurch driftet das Bild in wärmere Töne. Das Weiß ist also nicht völlig neutral, und in manchen Szenen fällt der leicht wärmere Bildcharakter auf.

Die Helligkeitscharakteristik, also Gamma beziehungsweise EOTF, sieht dagegen ganz ordentlich aus. Über den größten Bereich halten sie sich ziemlich nahe am Ziel, auch wenn in den dunkelsten Bildpartien größere Abweichungen sichtbar werden. In der Praxis können dadurch einige aus dem Schwarz auftauchende Details etwas stärker betont sein. Das ist jedoch kein Fehler, der beim normalen Schauen stark ins Auge fällt. Insgesamt ist Filmmaker Mode hier ein guter Ausgangspunkt. Das Bild ist ab Werk allerdings etwas zu warm, und nicht alle Farbtöne landen genau dort, wo sie sollten.

Color reproduction after calibration

7/10

8/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Der Kalibrierungsprozess stellte sich als Volltreffer heraus, insbesondere im Kontext von Inhalten mit standarddynamik (SDR). Es gelang uns erfolgreich, die Tendenz des Fernsehers zur Hervorhebung kühler Farbtöne zu beseitigen und das Weiß in seine natürliche Neutralität zurückzubringen. Darüber hinaus ermöglichte die präzise Einstellung die Korrektur eines kleinen Fehlers im Verlauf der Gamma-Kurve, wodurch die dunkelsten Bereiche des Bildes die richtige Tiefe zurückerhielten, ohne Anzeichen einer unnatürlichen Aufhellung. Die Ergebnisse sind messbar und beeindruckend – im ColorChecker-Test fiel die überwiegende Mehrheit der Farbfehler unter die Wahrnehmungsschwelle und erreichte einen DeltaE-Wert von unter 2. Das ist ein Ergebnis, für das sich deutlich teurere Konstruktionen nicht schämen würden. Leider stoßen wir bei HDR-Inhalten auf eine Mauer in Form der konstruktiven Einschränkungen des Panels selbst. Und obwohl es uns gelungen ist, die Farben in Ordnung zu bringen, sorgt die Besonderheit der Software dafür, dass der Fernseher weiterhin auf seine eigene Weise die Helligkeit anpasst, was sich im hartnäckigen, nicht standardmäßigen Verlauf der EOTF-Kurve zeigt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kalibrierung einen enormen Mehrwert bringt, aber man muss sich bewusst sein, dass sie bestimmte physikalische Grenzen nicht überschreiten kann. Der leicht angehobene Schwarzton, der aus dem Fehlen von lokalem Dimmen resultiert, sowie die begrenzte Spitzenhelligkeit bedeuten, dass HDR-Inhalte nicht immer in der Lage sein werden, ihr volles Potenzial zu entfalten. Das ist einfach nicht die Hauptaufgabe dieses Displays; seine wahre Stärke liegt, insbesondere nach professioneller Abstimmung, in der Wiedergabe von SDR-Materialien.

Nach der Kalibrierung ist es uns vor allem gelungen, den wärmeren Farbstich zu entfernen und den Weißabgleich besser auszugleichen. Außerdem haben wir den Helligkeitsverlauf etwas geglättet, wodurch das Bild neutraler und vorhersehbarer wurde. Es gibt jedoch Dinge, die sich durch Kalibrierung hier nicht verbessern lassen. Vor allem die Schwarzdarstellung resultiert aus der Bauweise der Hintergrundbeleuchtung und dem Fehlen von lokalem Dimming. In manchen Szenen bleibt das Schwarz daher leicht angehoben, und damit muss man sich einfach abfinden. Das ist eher eine Eigenschaft dieses Modells als etwas, das sich durch Einstellungen beheben ließe. HDR bleibt ebenfalls in gewissem Maße eingeschränkt. Samsung gewährt hier nicht die volle Freiheit bei der Arbeit mit dem breitesten Farbraum, sodass nicht alle Farben ideal wiedergegeben werden können. Beim normalen Anschauen wird man das wahrscheinlich kaum bemerken, aber es ist gut, sich dessen bewusst zu sein.

Smoothness of tonal transitions

5/10

8.5/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Die Frage der Flüssigkeit der tonal Übergänge, also des beliebten Grading, ist ein weiterer Bereich, in dem P7K / P79K gemischte Gefühle weckt und durch seine doppelte Natur überrascht. Wenn man ausschließlich die Fähigkeit zur Darstellung sanfter Farbverläufe bewerten würde, würden wir ihm ohne Zögern eine solide Note von 8/10 geben. Leider wird das gesamte positive Bild durch die Anwendung eines sehr aggressiven und augenunfreundlichen Dithering gestört. Dieses Artefakt ist besonders auf anspruchsvollen Testbildern sichtbar – zum Beispiel auf dem, das einen Schauspieler zeigt, der in rotem Wasser eingetaucht ist – wo auf einheitlichen Farbflächen eine raue, unnatürliche Textur erscheint, die den digitalen Charakter des Bildes verrät. Das ist umso enttäuschender, da es sich nicht um ein neues Problem handelt. Es scheint sich um eine Art Erbe vorheriger Generationen von Budgetmodellen von TCL zu handeln, was schade ist, denn es stellt einen Makel dar, auf einem im Grunde genommen durchaus kompetenten Bild und ist ein Fehler, den man hätte vermeiden können.

Die Gradation des The Frame 2026 fällt gut aus, wenn auch nicht perfekt. Bei hellen Farbverläufen lassen sich leichte Probleme erkennen, stellenweise zeigt sich ein dezentes Banding. Beim normalen Fernsehen fällt das kaum störend auf, auf unseren Testbildern und in anspruchsvolleren Szenen kann man es jedoch durchaus erkennen. Die Gradation in hellen Bildbereichen würden wir mit etwa 7,5 bis 8 von 10 Punkten bewerten.

Interessanterweise sieht es in dunklen Bildbereichen deutlich besser aus. Hier sind die Übergänge sehr gleichmäßig und deutliche Spuren von Posterisation lassen sich kaum erkennen. Das ist gewissermaßen das Gegenteil von dem, was wir bei vielen LCD-Fernsehern beobachten, bei denen gerade die Abstufungen nahe Schwarz häufiger Probleme bereiten.

Auf dem Foto mit den dunklen Szenen sind allerdings gewisse Unregelmäßigkeiten im Bild zu erkennen. Diese haben nichts mit der Gradation selbst zu tun, sondern mit der Paneluniformität und der Hintergrundbeleuchtung. Unser Testgerät des The Frame war in dieser Hinsicht leider nicht perfekt. In sehr dunklen Szenen konnten wir daher stellenweise hellere und dunklere Bereiche der Hintergrundbeleuchtung erkennen.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

7/10

7/10

Image without overscan on the SD signal
OK
No
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Nach einer Reihe strenger Bewertungen kommt glücklicherweise die Zeit für Lobeshymnen, und dieses gebührt dem Bildprozessor TCL AiPQ für seine Arbeit im Bereich der digitalen Verarbeitung und Skalierung von Inhalten. Es ist sofort zu betonen, dass wir hier nicht von dem Niveau sprechen, das bei Flaggschiff-Konstruktionen bekannt ist; dennoch sind die erzielten Ergebnisse im Preissegment, das die P7K/P79K repräsentiert, mehr als solide. Besonders gut schneidet die Funktion zur Glättung von Tonübergängen ab, die sehr effektiv Posterisation eliminiert, also die charakteristischen Streifen, die oft in hochkomprimierten Materialien, zum Beispiel von choose.tv, sichtbar sind. Der Algorithmus kann unerwünschte Gradienten geschickt entfernen, was letztendlich wirklich gut aussieht. Ebenso kompetent meistert der Fernseher das Upscaling, also die Aufgabe, Materialien mit niedriger Auflösung auf den Standard 4K anzuheben. Das Endbild, obwohl es werkseitig etwas zu scharf erscheinen kann, ist glücklicherweise kein Problem. Die Software ermöglicht eine freie Anpassung dieses Parameters mit einem Schärferegler, sodass das endgültige Erscheinungsbild problemlos an die eigenen Vorlieben angepasst werden kann.

Wie bei vielen neueren Samsung-Fernsehern kommt auch hier der Prozessor NQ4 AI zum Einsatz, allerdings in der älteren, zweiten Generation. Und man muss zugeben, dass er mit der digitalen Bildverarbeitung ganz gut zurechtkommt. Inhalte in niedrigerer Auflösung werden gut nachgeschärft und sehen nach dem Hochskalieren auf 4K weiterhin natürlich aus. Der Fernseher kann auch schwächere Quellen etwas "aufräumen", zum Beispiel ältere Aufnahmen oder Übertragungen geringerer Qualität. Das bedeutet natürlich nicht, dass aus schlechtem Material plötzlich ein 4K-Bild wird, aber aus näherer Entfernung ist der Unterschied gegenüber einfacheren Modellen mit schwächeren Prozessoren leicht zu erkennen. Kanten sind klarer, und feine Details gehen durch die Kompression des Signals nicht so stark verloren. Samsung bietet außerdem einige zusätzliche Bildverbesserungsfunktionen, aber wie so oft ist es am besten, sie in Maßen zu nutzen. Bei stärkeren Einstellungen kann die Rauschunterdrückung die Streifenbildung sehr effektiv reduzieren, greift dabei aber deutlich ins Bild ein. Dieses wirkt dann einfach sehr künstlich, zum Beispiel werden Gesichter stark geglättet. Am sinnvollsten ist das also bei wirklich schwachen Quellen, wenn jegliches Rauschen stark stört.

Blur and motion smoothness

4.8/10

6.8/10

Maximum refresh rate of the panel
60Hz
144Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
No
OK
BFI function 60Hz
No
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
-%
41%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Blur ():

Blur (1080p@240Hz):

Die Frage der Flüssigkeit und Schärfe des Bildes in Bewegung ist untrennbar mit dem fundamentalen Parameter des Panels verbunden, und im Falle des TCL P7K/P79K haben wir es mit einem Panel mit einer nativen Bildwiederholrate von 60 Hz zu tun. Diese Spezifikation definiert bereits zu Beginn seine Möglichkeiten und macht es schwierig, ihm uneingeschränkt an Enthusiasten dynamischer Sportübertragungen zu empfehlen. Bei schnellen Kamerabewegungen verliert das Bild an Schärfe, und das Panel zeigt auch eine leichte Tendenz zum Ghosting, was für empfindlichere Zuschauer sichtbar sein kann. Glücklicherweise wurde nicht alles in diesem Aspekt dem Zufall überlassen. Der Hersteller hat ein einfaches System zur Flüssigkeitsanpassung implementiert, das vor allem bei Filmmaterial Anwendung findet, das mit 24 oder 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen wurde. Dank eines speziellen Reglers kann der Benutzer selbst über den endgültigen Charakter der Bewegung entscheiden - von der vollkinoreifen, leicht ruckelnden Bildhaltung bis hin zu einem sehr flüssigen, nahezu theatrale Effekt. Es ist ein einfaches, aber effektives Werkzeug, das es ermöglicht, die Vorführung an die eigenen Vorlieben anzupassen.

Samsung setzt auch in diesem Jahr wieder auf ein Panel mit einer maximalen Bildwiederholrate von 144 Hz. Die hohe Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz bietet vor allem bei Inhalten mit viel Bewegung Vorteile. Der Fernseher kann zusätzliche Zwischenbildberechnungen nutzen, die Bewegungen bei Sportübertragungen und anderen dynamischen Inhalten sichtbar flüssiger erscheinen lassen.

Eine hohe Bildwiederholrate allein löst jedoch nicht alle Probleme. The Frame verwendet weiterhin ein VA-Panel mit einer relativ langsamen Reaktionszeit, was zu deutlich sichtbarem Nachziehen führt. Bei schnell bewegten Objekten, insbesondere vor dunklem Hintergrund, lassen sich Schlieren recht einfach erkennen. Hinzu kommt eine leichte Verdopplung von Konturen, die teilweise sogar dann sichtbar bleibt, wenn zusätzliche Bewegungssysteme deaktiviert sind.

Ein ähnliches Verhalten haben wir bereits beim The Frame 2025 beobachtet. Schade, dass Samsung diesen Punkt beim neuen Modell nicht verbessert hat. Die 144 Hz bieten zwar eine gute Grundlage für eine flüssige Bewegungsdarstellung, die relativ langsame Reaktionszeit des Panels bleibt jedoch eine klare Einschränkung.

Console compatibility and gaming features

6.7/10

9.6/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 120Hz
    48 - 240Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    No
  • Correct implementation of HGIG
    No
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    No
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Obwohl die native 4K@60Hz-Matrix auf dem Papier darauf hindeuten könnte, dass TCL P7K/P79K kein Fernseher ist, der auf die Bedürfnisse von Gamern zugeschnitten ist, stellt sich die Realität als überraschend anders heraus. Im Gegenteil, der Hersteller hat auf ein reichhaltiges Paket an Funktionen geachtet, die ihn zu einem sehr freundlichen Begleiter für Konsolen der neuen Generation machen. An Bord finden wir also Schlüsseltechnologien wie ALLM, das einen automatischen Wechsel in den Modus mit geringer Latenz ermöglicht, sowie VRR, also die variable Bildwiederholfrequenz, die Bildruckeln eliminiert. Die Liste wird durch Unterstützung für Dolby Vision Gaming und eine einfache, aber funktionale Game Bar ergänzt. Eine wahre und äußerst angenehme Überraschung ist jedoch etwas anderes. Es stellt sich heraus, dass der Fernseher problemlos ein hochfrequentes Signal von 120 Hz unterstützt, aber in niedrigeren Auflösungen – 1080p und 1440p. Das ist eine fantastische Nachricht für Konsolenbesitzer, die genau wissen, wie selten Spiele in nativen 4K mit vollen 120 Bildern pro Sekunde laufen. Die Möglichkeit, zwischen höherer Auflösung und doppelter Flüssigkeit zu wählen, ist also ein äußerst sinnvoller Kompromiss.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass P7K/P79K zwar nicht der Zielbildschirm für die leidenschaftlichsten, turniermäßigen Spieler ist, er jedoch für den Gelegenheits- oder sporadischen Konsolennutzer ein Paket an Optionen bietet, das man bei vielen Mitbewerbern in dieser Preisklasse vergeblich sucht.

Bei den Gaming-Funktionen steht The Frame den Topmodellen von Samsung praktisch in nichts nach. Sobald eine Konsole angeschlossen wird, wechselt der Fernseher dank ALLM automatisch in den Spielemodus. Die Einstellungen müssen also nicht jedes Mal manuell geändert werden. Mit an Bord ist außerdem VRR, das die Bildwiederholrate des Displays an die von der Konsole oder dem PC ausgegebene Bildrate anpasst. Bei schwankenden Frameraten hilft dies dabei, störendes Screen Tearing zu vermeiden.

The Frame unterstützt selbstverständlich 4K bei 120 Hz, sodass sich die Möglichkeiten der PlayStation 5 oder Xbox Series X bei Spielen mit höheren Frameraten ausnutzen lassen. Auch HGiG funktioniert korrekt. Nach der richtigen HDR-Kalibrierung auf der Konsole versucht der Fernseher nicht, das Bild zusätzlich auf eigene Weise aufzuhellen. Helle Effekte in Spielen werden dadurch so dargestellt, wie sie vorgesehen sind.

Samsung bietet außerdem die Game Bar. Dieses Schnellmenü lässt sich aufrufen, ohne das Spiel verlassen zu müssen. Hier kann man unter anderem überprüfen, ob VRR aktiv ist, die aktuelle Bildrate anzeigen lassen und schnell auf die wichtigsten Gaming-Einstellungen zugreifen. Am PC sind die Möglichkeiten sogar noch größer, denn im bereits erwähnten Full-HD-Modus lässt sich die Bildwiederholrate auf bis zu 240 Hz erhöhen.

Im Grunde fehlt nur eine Funktion, deren Abwesenheit wir von Samsung mittlerweile gewohnt sind: Dolby Vision Gaming. Am stärksten betrifft das Besitzer einer Xbox, da gerade diese Konsole Dolby Vision in unterstützten Spielen nutzen kann.

Es gibt noch eine weitere Besonderheit, die speziell dieses Modell betrifft. Die verwendete One Connect Box verfügt nur über einen HDMI-2.1-Anschluss. Nur über diesen können wir also eine Konsole oder einen PC anschließen, wenn wir 4K bei 120 Hz nutzen möchten. Zum Glück hat Samsung diesen Anschluss nicht mit eARC kombiniert. Eine Soundbar kann daher separat an HDMI 3 angeschlossen werden, während der vollwertige HDMI-2.1-Anschluss weiterhin für die Konsole frei bleibt.

Input lag

9.9/10

9.9/10

SDR

1080p60
15 ms
14 ms
1080p120
10 ms
8 ms
2160p60
14 ms
14 ms
2160p120
8 ms

HDR

2160p60
14 ms
14 ms
2160p120
8 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
14 ms
2160p120 DV

Eine Ergänzung zu diesem umfangreichen Paket für Gamer ist ein Parameter, der direkten Einfluss auf den Komfort und die Ergebnisse im Spiel hat – Input-Lag. Bereits im nativen 60-Hz-Modus kann der Fernseher mit einem ausgezeichneten Wert von nur 15 ms aufwarten. Doch die wahre Magie geschieht beim Umschalten auf den 120-Hz-Modus, bei dem die Verzögerung nahezu halbiert wird und Werte von unter 10 ms erreicht. Diese Reaktionsfähigkeit sorgt dafür, dass jeder Befehl vom Controller in einem Augenblick auf den Bildschirm übertragen wird, was nicht nur Profis, sondern jedem, der flüssige und direkte Interaktionen mit dem Spiel schätzt, zugutekommt.

Personen, die befürchteten, dass das zusätzliche One Connect‑Modul eine größere Verzögerung zwischen unserer Aktion auf dem Controller und dem, was auf dem Bildschirm passiert, verursachen könnte, können beruhigt schlafen. Der von uns gemessene Input-Lag ist genauso gering wie bei anderen Samsung‑Fernsehern.

Bei einem 60‑Hz-Signal liegt er bei etwa 15 ms, und nach dem Wechsel zu 120 Hz sinkt er auf rund 8 ms. Das sind sehr gute Werte, sodass sich die Verzögerung in der Praxis selbst in schnellen Spielen kaum bemerkbar macht. Das One Connect‑Modul selbst verursacht hier kein spürbares Problem.

Compatibility with PC

2/10

8/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
No
Yes
Font clarity
Average
Average
Readability of dark text and shapes
Poor
Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
16ms
8ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
BGR
Max refresh rate
60Hz
144Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Wir kommen endlich zu einem Bereich, der ohne Zweifel als die größte Achillesferse des TCL P7K/P79K bezeichnet werden kann – die Zusammenarbeit mit dem PC. Und das ist umso paradox, da auf dem Papier alles vielversprechend aussieht. Die Anwesenheit von G-Sync und die Unterstützung für hohe Bildwiederholfrequenzen in niedrigeren Auflösungen könnten darauf hindeuten, dass es auch ein großartiger Monitor sein wird. Leider verifiziert die Praxis diese Annahmen brutal. Ein zentrales Problem ist der Mangel an Unterstützung für vollständige 4:4:4-Chrominanz-Abtastung. Im täglichen Gebrauch führt dies zu einer katastrophalen Qualität der Schriftarten - diese, insbesondere die farbigen, werden zerrissen, umgeben von Artefakten und einfach schwer lesbar. Damit nicht genug, denn im PC-Modus zeigt sich auch das Problem mit dem aggressiven Dithering deutlich, das dem gesamten Bild ein künstliches, übermäßig digitales Aussehen verleiht. Die einzige Erleichterung in dieser Situation ist die Tatsache, dass wir in Spielen von zusätzlichen Hertz und G-Sync-Technologie profitieren können, aber das sind keine Vorteile, die die grundlegenden Mängel bei der Anzeige statischer Schnittstellen ausgleichen können. Das Urteil ist also eindeutig: So sehr sich das Gerät als Bildschirm nur für das Spielen mit dem PC noch verteidigen kann, so funktioniert es als Monitor für die Arbeit oder das Surfen im Internet einfach schlecht.

In dieser Kategorie könnte man etwas scherzhaft sagen, dass der neue The Frame mit einer Hand gibt und mit der anderen wieder nimmt. Wenn wir ausschließlich auf Gaming am PC schauen, fällt das Ergebnis wirklich hervorragend aus. Wir bekommen 144 Hz bei 4K oder sogar 240 Hz bei Full HD, dazu Unterstützung für G-Sync und FreeSync sowie einen sehr niedrigen Input Lag. The Frame kann problemlos als großer Gaming-Monitor genutzt werden und bietet in dieser Hinsicht kaum Anlass zur Kritik.

Auf der anderen Seite hatten wir den Eindruck, dass sich die Lesbarkeit von Schriften beim neuen Modell etwas verschlechtert hat. Betrachtet man Text aus sehr kurzer Entfernung, lassen sich an den unteren Kanten der Buchstaben zusätzliche Farbsäume erkennen, die durch die Anordnung der einzelnen Subpixel entstehen. Dadurch kann Schrift leicht unscharf wirken.

Das ist natürlich vor allem für Nutzer relevant, die The Frame tatsächlich wie einen klassischen Monitor auf dem Schreibtisch verwenden und beispielsweise viel mit Text arbeiten möchten. Aus einer typischen Fernsehdistanz ist dieses Problem praktisch nicht mehr zu erkennen. Und seien wir ehrlich: Es ist ohnehin schwer vorstellbar, dass sich jemand einen 55- oder 65-Zoll-The-Frame auf den Schreibtisch stellt.

Viewing angles

3.2/10

3.1/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
78%
72%

Beim Thema Betrachtungswinkel betreten wir ein Gebiet, in dem die VA-Matrix-Technologie unvermeidliche Bedingungen diktiert. Wie zu erwarten war, ist dies der Schwachpunkt dieses Modells. Es reicht aus, sich von der Bildschirmachse zu entfernen, um eine allmähliche Verschlechterung des Bildes zu beobachten: Die Farben beginnen zu verblassen, der Kontrast sinkt merklich, und das Schwarz verliert seine Tiefe. Im direkten Vergleich mit IPS-Panels, die für ihre Großzügigkeit in diesem Aspekt bekannt sind, muss die VA-Matrix die Überlegenheit des Konkurrenten anerkennen. Gibt es dabei einen Vorteil? Paradoxerweise ja. Schwache Betrachtungswinkel sind nämlich der Preis, den wir bewusst für einen grundlegenden Vorteil dieser Technologie zahlen – mehrfach höheren nativen Kontrast und ein tieferes Schwarz, das frontal betrachtet wird. Man kann also sagen, dass es sich um einen Fernseher handelt, der den Zuschauer in „idealer“ Position bevorzugt und ihm ein maximal plastisches Bild auf Kosten der Universalität bietet.

Die Blickwinkel gehören nicht zu den Stärken dieses Modells. Im Vergleich zu LCD-Fernsehern mit IPS-Panelen und erst recht zu OLEDs verliert das Bild bei seitlicher Betrachtung relativ schnell an Qualität.

Daytime performance

4.6/10

6.7/10

Panel finish
Satin
Matte
Reflection suppression
Decent
Very Good
Black levels during daytime
Good
Average

Panel brightness

Samsung The Frame 2026 (LS03H): 617 cd/m2

TCL P7K / P79K: 299 cd/m2

Die letzte praktische Prüfung für jeden Fernseher ist seine Alltagstauglichkeit unter Tageslicht, wenn er gegen das Umgebungslicht antreten muss. In diesem Wettkampf hat der TCL P7K / P79K einen gewissen Vorteil durch die satinierte Beschichtung des Panels. Ihre Struktur bewältigt die Dämpfung direkter Reflektionen ganz ordentlich, indem sie sie streut und das Bild vor übermäßiger Farbentfaltung oder Aufhellung von Schwarz schützt. Doch der passive Kampf gegen Reflexionen ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist die aktive Fähigkeit, sich durch helles Umfeld „hindurchzuschlagen“, und hier offenbart sich eines der wesentlichen Einschränkungen dieses Modells. Die bereits erwähnte Spitzenhelligkeit von etwa 300 Nits ist einfach zu wenig, um einen voll komfortablen und dynamischen Filmabend in einem stark sonnenbeschienenen Wohnzimmer zu gewährleisten. Unter solchen Bedingungen kann es dem Bild an Durchschlagskraft fehlen, und Szenen mit geringerer Helligkeit können an Lesbarkeit verlieren.

The Frame ist von vornherein ein Fernseher, der häufig in einem hellen Wohnzimmer zum Einsatz kommt, und seine matte Beschichtung passt dafür sehr gut. Der Bildschirm streut Reflexionen effektiv, sodass ein Fenster oder eine eingeschaltete Lampe nicht zu einem deutlichen Spiegel werden. In dieser Hinsicht ist er wirklich gut und das ist eine der Stärken dieses Modells. Die matte Beschichtung hat jedoch auch eine Kehrseite. Starkes Licht, das direkt auf den Bildschirm fällt, verteilt sich über eine größere Fläche und hebt das Schwarz leicht an. Tagsüber wirkt es deshalb nicht so "tief" wie nachts, besonders wenn es im Raum wirklich hell ist. Wir halten das aber für einen fairen Kompromiss. Für The Frame spricht dagegen seine hohe Helligkeit. Der Fernseher hat genug Leistung, damit das Bild nicht blass wird und auch tagsüber gut sichtbar bleibt. Insgesamt ist es also ein guter Fernseher für ein helles Wohnzimmer, besonders wenn uns Reflexionen stärker stören.

Panel details

Backlight Type
PFS LED
QLED
Software version during testing
V8-0008T01-LF1V441
1204
Image processor
RTD6748 2GB RAM

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review TCL P7K / P79K TV Panel details
Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) TV Panel details

TCL P7K / P79K

Samsung The Frame 2026 (LS03H)

TV features

7/10

7.7/10

  • System
    Android TV
    Tizen
  • System performance
    Decent
    Good
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 3 x HDMI 2.1 48Gbps
    3 x HDMI 2.0, 1 x HDMI 2.1 40Gbps
  • Other inputs
    Toslink (Optical audio)
    USB-C
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review TCL P7K / P79K TV features
Review TCL P7K / P79K TV features
Review TCL P7K / P79K TV features
Review TCL P7K / P79K TV features
Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) TV features
Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) TV features
Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) TV features
Review Samsung The Frame 2026 (LS03H) TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    No
  • Font size adjustment
    No
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Smart-Funktionen – die Macht von Google TV

Das Herz und Gehirn des TCL P7K / P79K ist das System Google TV, was an sich einen enormen Vorteil darstellt. Diese Plattform öffnet den Zugang zu einer nahezu grenzenlosen Bibliothek von Anwendungen aus dem Play Store und sorgt dafür, dass uns keine wesentliche Streaming-Dienstleistung fehlt. Die Integration mit anderen Geräten ist vorbildlich – Apple-Nutzer werden die problemlose Zusammenarbeit dank AirPlay zu schätzen wissen, während Windows- und Android-Nutzer problemlos die Bildschirmspiegelungsfunktion nutzen können. Besonders hervorzuheben ist auch der Google Assistant, der fantastisch mit der Sprachsuche in polnischer Sprache zurechtkommt und eines der effektivsten und bequemsten Lösungen dieser Art auf dem Markt bleibt. Die Funktionsweise des Systems auf dem getesteten Modell kann als „überdurchschnittlich“ bezeichnet werden. Die Benutzeroberfläche ist größtenteils flüssig, doch während der Tests gab es gelegentlich kurze Verzögerungen und sogar sporadische „Einfrierungen“, die einen Moment der Geduld erforderten. Kleinere Ungenauigkeiten sind auch in der Übersetzung einiger Systemmeldungen zu erkennen, die manchmal holprig sind – dies sind jedoch kleine Versäumnisse seitens TCL, die die allgemeine Funktionalität nicht beeinträchtigen.

Klassische Funktionen

In der Ära intelligenter Systeme rücken traditionelle Fernsehfunktionen oft in den Hintergrund, und das ist auch in diesem Fall so. Ein großer Pluspunkt ist mit Sicherheit das Hinzufügen einer klassischen Fernbedienung mit Zifferntastatur zum Set, die zur Kommunikation kein präzises Zielen auf den Bildschirm erfordert, was den Bedienkomfort erheblich erhöht. Das Vorhandensein der Bluetooth-Technologie zum Anschließen externer Geräte wie Kopfhörer oder Lautsprecher ist ebenfalls positiv zu vermerken. Damit endet die Liste der Annehmlichkeiten jedoch weitgehend. Es ist klar, dass TCL fasst alles auf das Google TV-Panel gesetzt hat und die klassischen Funktionen als absolutes Minimum betrachtet. Daher finden wir hier keine Möglichkeit, Programme von den eingebauten Tunern auf USB-Disk zu записывать oder die einst beliebte PiP-Funktion (Picture-in-Picture). Es handelt sich also um ein Basispaket, das einfach funktioniert, aber nichts über das Notwendige hinaus bietet.

Betriebssystem: Tizen

Samsung The Frame 2026 läuft auf dem bekannten Tizen-Betriebssystem. Bei den Smart-TV-Funktionen bekommen wir damit praktisch alles, was man heute von einem modernen Fernseher erwarten kann. Es gibt eine große Auswahl an Streaming-Apps, AirPlay, SmartThings sowie die Möglichkeit, Inhalte vom Smartphone auf den Fernseher zu übertragen. Das System selbst arbeitet schnell und flüssig, und auch die Menüstruktur unterscheidet sich kaum von anderen aktuellen Samsung-Modellen.

Bei den klassischen TV-Funktionen fällt die Ausstattung dagegen eher grundlegend aus. The Frame hebt sich in dieser Hinsicht nicht besonders hervor und konzentriert sich vor allem auf seine vernetzten Funktionen und seinen Lifestyle-Charakter.

Kunstmodus

Die wichtigste Funktion bleibt natürlich der Kunstmodus. Dank ihm kann The Frame bei Nichtbenutzung Kunstwerke oder eigene Fotos anzeigen und so zu einem Teil der Raumgestaltung werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei die matte Displaybeschichtung. Sie sorgt dafür, dass die dargestellten Kunstwerke weniger wie ein gewöhnliches Bild auf einem leuchtenden Bildschirm wirken.

Ein interessantes Extra ist außerdem der Bewegungssensor, den man bei anderen Fernsehern normalerweise nicht findet. Wichtig ist, ihn nicht mit dem Lichtsensor zu verwechseln. Der Lichtsensor passt die Helligkeit an die Lichtverhältnisse im Raum an, während der Bewegungssensor erkennt, ob sich jemand in der Nähe befindet. Ist der Raum leer, kann der Fernseher den Kunstmodus automatisch ausschalten und ihn wieder aktivieren, sobald jemand zurückkommt. So muss das Display nicht permanent eingeschaltet bleiben.

Eine sehr sinnvolle Lösung bei diesem Modell ist auch die One Connect Box. Gerade bei einem Fernseher wie The Frame ergibt sie unserer Meinung nach besonders viel Sinn, da er möglichst flach an der Wand hängen soll. Alle wichtigen Kabel werden an die separate Box angeschlossen, während zum eigentlichen Bildschirm nur ein einziges Kabel führt. Das ist schlicht eine sehr praktische Lösung.

Positiv ist außerdem, dass Samsung eine spezielle Wandhalterung direkt mitliefert. Das ist keineswegs selbstverständlich. Beim Flaggschiff S99H beispielsweise, das ebenfalls stark auf eine flache Wandmontage und ein wohnraumfreundliches Design setzt, muss eine entsprechende Halterung separat gekauft werden. Beim The Frame ist sie bereits im Lieferumfang enthalten, sodass man direkt ein paar Hundert Złoty sparen kann.

*Das Foto des Kunstmodus stammt vom The Frame Pro 2026. Beim normalen The Frame sieht er identisch aus – wir müssen zugeben, dass wir während des Tests schlicht vergessen haben, ein Foto davon zu machen. 😉

Apps

9.6/10

9.3/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

7.2/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
No
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
No
WebP
No
No
TIFF
Yes
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
No
Yes
12 Mpix
No
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
No
Yes
24 Mpix
No
Yes
28 Mpix
No
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der integrierte Mediaplayer im Modell P7k/P79k ist ein Fall, der mindestens nachdenklich stimmt und uns in eine ziemlich atypische Situation bringt. Auf der einen Seite meistert sein Motor die Dekodierung der meisten gängigen Videoformate, was natürlich eine gute Nachricht ist. Auf der anderen Seite sind wir jedoch auf eine überraschende und ärgerliche Eigenschaft gestoßen – die Standardanwendung hat ein fundamentales Problem mit der korrekten Anzeige polnischer diakritischer Zeichen in Untertiteldateien. Anstelle von Buchstaben wie „ą“, „ę“ oder „ż“ erschienen auf dem Bildschirm leere Kästchen oder zufällige, unleserliche Symbole. Zum Glück lässt sich dank der Flexibilität des Google TV-Systems dieses Problem einfach umgehen. Die Installation eines alternativen, fortschrittlichen Players wie des bewährten VLC oder KODI löst dieses Unannehmlichkeit vollständig. Die Situation ist umso seltsamer, als bei anderen von uns zuvor getesteten TCL-Modellen dieser Mangel nicht auftrat. Wir haben es also mit einer offensichtlichen programmierten Nachlässigkeit zu tun, die hoffentlich in einem zukünftigen Update behoben wird.

Was die Wiedergabe von Dateien von USB angeht, schlägt sich The Frame gut. Der Fernseher unterstützt problemlos die wichtigsten Video-, Foto- und Audioformate, sodass es im Alltag kaum größere Überraschungen geben sollte. Allerdings stießen wir erneut auf Probleme mit dem Format HEIC, das unter anderem in Apple-Geräten verbreitet ist. Bilder in diesem Format ließen sich nicht korrekt öffnen, was ärgerlich sein kann, wenn man häufig Fotos direkt vom iPhone überträgt. Abgesehen davon funktionierte der Player weitgehend einwandfrei.

Sound

6.2/10

6/10

  • Maximum volume
    -
    90dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

In Bezug auf das integrierte Audio-System präsentiert der TCL P7k/P79k ein Niveau, das man als funktional und korrekt, aber ohne audiophile Ambitionen beschreiben kann. Die Lautsprecher spielen ziemlich laut, und die Dialoge in Filmen und Fernsehsendungen werden deutlich und verzerrungsfrei übermittelt, was im täglichen Gebrauch entscheidend ist. Allerdings fehlt es der Klangbühne eindeutig an Fundament in Form von Tiefen. Dies ist eine direkte Konsequenz des Fehlens eines dedizierten Subwoofers – einem Element, das in der höheren Serie P8K in Form eines großen Onkyo-Subwoofers auf der Rückseite des Gehäuses für die Stärke ihres Klangs sorgte. Hier fehlt dieses Element einfach, wodurch der Klang flacher und ohne den Tiefgang erscheint, der eine kinoreife Atmosphäre schafft. Wir haben auch eine gewisse Eigenheit in der Software bemerkt – beim Versuch, die maximale Lautstärke einzustellen, reduziert der Fernseher sie automatisch. Es ist schwer zu sagen, ob dies eine Form des Schutzes vor Übersteuerung oder ein kleiner Softwarefehler ist, dennoch ist es schade, denn die Leistungsreserve scheint etwas größer zu sein.

Trotz eines 40-Watt-Lautsprechersystems in 2.0.2-Konfiguration, das auf dem Papier etwas besser ausgestattet ist als bei vielen gewöhnlichen Fernsehern, fällt der Klang eher durchschnittlich aus. Am meisten stört uns, dass er schlicht etwas flach wirkt. Wie bei den meisten sehr schlanken Fernsehern fehlt es an Bass und räumlicher Tiefe.

Immerhin werden Mitten und Höhen ordentlich wiedergegeben. Dialoge sind gut verständlich und bei normaler Lautstärke sind keine größeren Verzerrungen zu hören. Für Nachrichten oder klassisches Fernsehen reicht das integrierte Soundsystem problemlos aus. Bei Filmen, Musik oder Spielen merkt man allerdings schnell, dass etwas mehr Klangvolumen fehlt.

Daher würden wir beim The Frame klar zu einer Soundbar oder externen Lautsprechern raten. Samsung bietet inzwischen immer mehr Audioprodukte an, die speziell auf Lifestyle-Fernseher abgestimmt sind. Dazu gehören beispielsweise die schlanke S800-Serie sowie Lautsprecher der Serien Music Studio und Music Frame, die auch optisch sehr gut zum The Frame passen.

Sound Quality Test

No sound test video

Acoustic Measurements

No acoustic data

90dBC (Max)

75dBC

Reader comments

Comments are provided by the external service Disqus (Zeta Global). Once loaded, Disqus may set cookies and process data about your activity.

We will remember your choice on this device. Provider's privacy policy