TCL P7K / P79K vs Samsung R85H / R86H

Direct comparison

P7K / P79K

Info

R85H / R86H / Micro RGB

Info

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”85”

Available screen sizes: 55”65”75”85”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Android TV

Model year: 2025

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

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Overall rating

5.8

7.7

  • Movies and series in UHD quality

    5.1

    7.3

  • Classic TV, YouTube

    5.5

    7.6

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    5.3

    7.2

  • Gaming on console

    7.1

    8.9

  • TV as a computer monitor

    2.0

    8.0

  • Watching in bright light

    4.6

    7.3

  • Utility functions

    7.0

    7.3

  • Apps

    9.6

    9.3

  • Sound quality

    6.2

    7.1

Advantages

  • Tolle Schwarzwerte und hohe Kontraste

  • Unterstützung für 120 Hz in Spielen (bei niedrigeren Auflösungen)

  • Sehr geringe Reaktionszeit (Input Lag), hervorragend für dynamisches Gameplay

  • Moderne Funktionen für Gamer, wie VRR und ALLM

  • Effizientes Google TV-System mit einer riesigen App-Datenbank

  • Sehr gut funktionierender Google Assistant in polnischer Sprache

  • Einfache Bildschirmübertragung vom Telefon (Unterstützung für AirPlay)

  • Attraktiver Preis

  • Guter Schwarzwert und Kontrast: VA-Panel mit Zonen-Local-Dimming

  • Hohe HDR-Helligkeit: ca. 1000 cd/m²

  • Sehr breite Farbpalette und großes Farbvolumen

  • Mattes Antireflex-Beschichtung

  • Panel 144 Hz / 240 Hz (DLG)

  • 4x HDMI 2.1

  • Umfangreiche Funktionen für Gamer (ALLM, VRR, niedriger Input-Lag, G-Sync)

  • Schnelles und funktionales Tizen-System (7 Jahre Support)

  • Gute Blickwinkel (für ein VA-Panel)

  • Standfüße in Breite und Höhe verstellbar

Disadvantages

No like
  • Geringe Helligkeit, wodurch der HDR-Effekt schwach ist und das Bild in der Sonne kaum sichtbar ist

  • Das Bild verliert an Qualität und Farben, wenn wir aus einem bestimmten Winkel auf den Fernseher schauen

  • Als Computer-Monitor ungeeignet wegen der sehr schlechten Lesbarkeit von Buchstaben

  • Starkes Dithering-Phänomen (stark digitales Bild)

  • Geringe Anzahl von Local-Dimming-Zonen

  • Die RGB-Hintergrundbeleuchtung kann nicht immer ihr volles Potenzial entfalten

  • Sichtbares Ghosting am VA-Panel

  • Keine Unterstützung für Dolby Vision / DTS:X

Our verdict

Es ist Zeit, alle Beobachtungen zusammenzutragen. TCL P7K / P79K ist ein Fernseher, der intelligent mit Kompromissen jongliert und in seiner Preisklasse deutlich mehr bietet, als wir erwarten könnten. Sein unbestreitbarer Vorteil ist das VA-Panel, das tiefes Schwarz und hohen Kontrast garantiert, und das überraschend umfangreiche Paket für Gamer (mit VRR und Unterstützung für 120 Hz bei niedrigeren Auflösungen) macht ihn zu einem phänomenalen Angebot für Konsolenbesitzer. Das Ganze wird von einem funktionalen Google TV-System abgerundet. Natürlich sorgt die geringe Spitzenhelligkeit dafür, dass HDR-Inhalte spektakuläre Blitze vermissen lassen und die Effizienz des Fernsehers in sonnigen Räumen begrenzt ist. Und obwohl P7K / P79K in seinem relativ niedrigen Preis ein ganz passables Angebot ist, stellt sich sein größter Rivale als… sein besser ausgearbeitetes Geschwistermodell heraus, nämlich das Modell P8K. Oft erhalten wir für einen geringen Aufpreis ein Gerät aus einer höheren Klasse – mit einem nativen 4K 144 Hz-Panel, einem deutlich besseren Audiosystem und insgesamt höherer Arbeitskultur, was sich in seiner deutlich höheren Bewertung auf unserem Portal widerspiegelt. Daher muss das endgültige Urteil wie folgt lauten: Wenn Ihr Budget absolut nicht überschreitbar ist, wird P7K / P79K eine gute und lohnenswerte Wahl sein. Wenn Sie sich jedoch leisten können, einen geringen Betrag draufzulegen, wird das Modell P8K deutlich mehr bieten und sich letztendlich als die zufriedenstellendere Investition erweisen.

Der Samsung R85H ist vor allem ein sehr vielseitiger Fernseher, der sich in praktisch jeder Anwendung gut schlägt. Man kann ihn im hellen Wohnzimmer aufstellen, eine Konsole anschließen, abends einen Film oder eine Serie ansehen und im Alltag gewöhnliches Fernsehen nutzen – und jedes Mal bekommt man eine gute Bildqualität. Vielleicht ist es nicht das Modell, das schon in den ersten Minuten einen so starken Eindruck macht wie Samsungs beste OLEDs, aber es ist schwer, eine Eigenschaft zu nennen, die seine Einsatzmöglichkeiten deutlich einschränken würde. Diese Vielseitigkeit ist wohl seine größte Stärke. Natürlich zieht beim R85H die neue Hintergrundbeleuchtung „Micro RGB“ die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Nach unseren Tests würden wir sagen, dass sie dem klassischen Mini-LED tatsächlich einen gewissen Vorteil verschaffen kann, wenn auch nicht immer in den Bereichen, auf die der Hersteller am stärksten hinweist. In den Messdiagrammen sind die Möglichkeiten zur Farbwiedergabe beeindruckend, doch in realeren, komplexeren Szenen kann der Fernseher nicht immer das volle Potenzial der dreifarbigen Hintergrundbeleuchtung ausschöpfen. Am deutlichsten erkennt man den Vorteil in einfacheren Bildbereichen, wo kräftige Rottöne, Grüntöne oder Blautöne wirklich eindrucksvoll wirken können. Auch die Blickwinkelperformance ist etwas besser, da die Farben aus einem Winkel ihre Sättigung länger behalten als bei klassischen LCD-Fernsehern. Micro RGB löst jedoch nicht alle Einschränkungen der RGB-Technologie. Bei sehr gesättigten Elementen kann man manchmal ein leichtes Überlaufen der Farbe in angrenzende helle Bildbereiche beobachten, und die vergleichsweise geringe Anzahl an Zonen der lokalen Dimmung sorgt dafür, dass die Hintergrundbeleuchtung nicht immer so präzise arbeiten kann, wie es die Spezifikationen vermuten lassen. Der R85H zeigt also gut, dass RGB tatsächlich Potenzial hat und ein weiterer Schritt in der Entwicklung von LCD-Fernsehern sein kann, aber der bloße Einsatz farbiger LEDs bedeutet noch nicht automatisch einen gewaltigen Qualitätssprung bei der Bilddarstellung. Deshalb würden wir den R85H in erster Linie als etwas bessere und interessantere Alternative zum QN80H betrachten und nicht als einen Fernseher, den man unbedingt wegen des Schriftzugs „Micro RGB“ kaufen muss. Wenn der Preisunterschied zwischen diesen Modellen vernünftig ist, würden wir den R85H wählen. Für die neue Hintergrundbeleuchtung würden wir jedoch nicht viel extra bezahlen, denn ihr Vorteil im täglichen Seherlebnis ist nicht immer so groß, wie es die Marketingunterlagen suggerieren könnten. Unabhängig davon ist der R85H ein gelungener Allround-Fernseher, und vermutlich sollte man ihn genau so betrachten.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 3 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Toslink (Optical audio)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Average
Good
Stand type
Legs
Legs
Bezel color
Graphite
Graphite
Stand
Fixed
Height adjustment, Base adjustment
Flat design
No
Yes
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

5.2/10

7.9/10

Local dimming function: No

Local dimming function: Yes, number of zones: 150 (10 x 15)

Contrast:

Review TCL P7K / P79K Contrast and black detail

Result

4,000:1

Review TCL P7K / P79K Contrast and black detail

Result

6,500:1

Review TCL P7K / P79K Contrast and black detail

Result

2,700:1

Review TCL P7K / P79K Contrast and black detail

Result

2,800:1

Review TCL P7K / P79K Contrast and black detail

Result

3,800:1

Review Samsung R85H / R86H Contrast and black detail

Result

182,800:1

Review Samsung R85H / R86H Contrast and black detail

Result

46,750:1

Review Samsung R85H / R86H Contrast and black detail

Result

22,450:1

Review Samsung R85H / R86H Contrast and black detail

Result

10,900:1

Review Samsung R85H / R86H Contrast and black detail

Result

9,050:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

In der Diskussion über die Bildqualität wird das Gespräch fast immer mit der Frage nach der Schwarztiefe und dem Kontrast eröffnet, also den Parametern, die die Plastizität und den Realismus der betrachteten Welt definieren. An dieser Stelle legt TCL P7k/P79k sofort sein stärkstes Argument auf den Tisch – das VA-Panel. Genau dessen Konstruktion sorgt dafür, dass das native Verhältnis zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen mehr als zufriedenstellend ist, insbesondere im Kontext des Preissegments, das dieses Modell repräsentiert. In der überwiegenden Mehrheit der Szenen hat das erreichte Schwarz eine edle Tiefe, was ermöglicht, ein ansprechendes Spektakel für den Zuschauer zu schaffen. Um das Ausmaß zu verdeutlichen, ist es erwähnenswert, dass konkurrierende Konstruktionen auf IPS-Panels oft Ergebnisse bieten, die bis zu viermal und manchmal sogar fünfmal schlechter sind, was im direkten Vergleich eine Kluft darstellt. Natürlich müssen wir uns, wenn wir in das Gebiet der preissensiblen Modelle eintreten, gewisser Kompromisse bewusst sein. In dem besprochenen Fernseher finden wir daher kein fortschrittliches System zur lokalen Dimmung, das den Eindruck von Kontrast verstärken könnte. Das Fehlen dieser Funktion ist jedoch völlig verständlich und stellt eine logische Konsequenz der Marktpositionierung des Produkts dar – diese Technologie wurde im Portfolio von TCL für 2025 für höher positionierte, prestigeträchtigere Serien mit dem Buchstaben "C" reserviert.

Der Samsung R85H verwendet eine Micro-RGB-Hintergrundbeleuchtung mit zonalem Local Dimming und kann in puncto Schwarz wirklich gut abschneiden. In der von uns getesteten 55-Zoll-Version zählten wir etwa 150 Zonen, das ist also nicht das Niveau der umfangreichsten Mini-LEDs, bei denen diese Zahl bereits in die Tausende gehen kann. Trotzdem kommt der Algorithmus des lokalen Dimmings in vielen Szenen ziemlich gut zurecht. Bei größeren, klar getrennten Objekten vor dunklem Hintergrund ist das Schwarz tief und der Kontrast kann einen sehr guten Eindruck machen. Der Halo-Effekt wird ebenfalls recht gut kontrolliert, sodass der R85H beim normalen Sehen tatsächlich die Vorteile des lokalen Dimmings zeigen kann. Die Einschränkungen der geringen Zonenzahl treten jedoch bei anspruchsvolleren Inhalten zutage, besonders wenn viele sehr kleine, helle Elemente auf dem Bildschirm erscheinen. Ein gutes Beispiel sind Szenen mit einem sternübersäten Himmel. In solchen Situationen kann der Fernseher praktisch auf das lokale Dimming verzichten, wodurch das Schwarz deutlich anhebt und das Bild einen großen Teil seines Kontrasts verliert. Interessanterweise beobachteten wir ein ähnliches Verhalten sogar dann, wenn die hellen Punkte deutlich weniger waren, sodass es eher wie eine Frage der Funktionsweise des Algorithmus aussieht als nur der physischen Zonenzahl. Insgesamt schneidet das Schwarz des R85H jedoch gut ab. Es erreicht nicht das Niveau der teuersten Mini-LEDs, die mit tausenden individuell steuerbaren Zonen ausgestattet sind, und in schwierigen Szenen ist der Unterschied deutlich. Bei den meisten Inhalten erfüllt das lokale Dimming jedoch seinen Zweck und ermöglicht ein deutlich besseres Schwarz.

HDR effect quality

4.3/10

5.6/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
HDR10, HDR10+, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 86.3%, Bt.2020: 65.0%
DCI P3: 96.9%, Bt.2020: 92.7%

Luminance measurements in HDR:

Review TCL P7K / P79K Brightness measurement

Result

206 nit

Review TCL P7K / P79K Brightness measurement

Result

247 nit

Review TCL P7K / P79K Brightness measurement

Result

297 nit

Review TCL P7K / P79K Brightness measurement

Result

237 nit

Review TCL P7K / P79K Brightness measurement

Result

281 nit

Review Samsung R85H / R86H Brightness measurement

Result

860 nit

Review Samsung R85H / R86H Brightness measurement

Result

214 nit

Review Samsung R85H / R86H Brightness measurement

Result

758 nit

Review Samsung R85H / R86H Brightness measurement

Result

235 nit

Review Samsung R85H / R86H Brightness measurement

Result

912 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: HDR10+

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Samsung R85H / R86H

TCL P7K / P79K

Beim Übergang zur Bewertung des HDR-Effekts müssen wir die Sache klarstellen und ohne marketingtechnischen Schnickschnack: P7K/P79K ist es nicht und war nie dazu gedacht, ein Meister auf diesem Gebiet zu sein. Die maximale Spitzenhelligkeit, die dieses Panel erzeugen kann, oszilliert nur im Bereich von 300 Nits. Dies stellt eine Grenzwert dar, eine Art dünne rote Linie zwischen dem, was als kaum zufriedenstellendes HDR-Signal angesehen werden kann, und dem, was in der Tat kaum von der Standardbilddynamik (SDR) abweicht, leider mit einem Hang in die zweite Richtung. Synthetische Tests fanden brutale Bestätigung in der Realität – unsere Messungen während Filmvorführungen zeigten, dass die Luminanz in den entscheidenden, hellen Teilen des Szenarios selten über die Schwelle von 200-250 Nits hinausging. Dies ist daher kein Fernseher, der es ermöglichen würde, Inhalte in einem breiten Tonumfang zu entfalten, und das muss man offen zugeben.

Leider zeigt sich die Frage der Farbreproduktion ebenso zurückhaltend. Obwohl der Hersteller dieses Modell in der Familie „QLED“ positioniert, was wir dem Einsatz eines PFS LED-Filters verdanken, gehen die Ergebnisse nicht mit den geweckten Erwartungen einher. Die Abdeckung des breiten Farbspektrums DCI-P3 erreicht gerade einmal 86%. Im Vergleich zum Markt ist dies ein höchstens durchschnittliches Ergebnis, da die meisten Geräte, in denen zusätzliche Schichten zur Erweiterung des Farbspektrums eingesetzt werden, mühelos Werte auf einem Mindestniveau von 90-92% erreichen.

Was die Helligkeit angeht, schlägt sich der R85H wirklich ordentlich. In den meisten unserer Testszenen erreicht der Fernseher etwa 800–900 Nits, und bei größeren hellen Bildbereichen schafft er auch über 1000 Nits. Das sind natürlich keine Werte wie bei den teuersten Mini-LEDs, aber fürs Anschauen von Filmen und Serien in HDR reichen sie locker und der Effekt kann bereits deutlich sichtbar sein. Problematisch wird es wieder in anspruchsvolleren Szenen, in denen ein kleiner, heller Punkt vor sehr dunklem Hintergrund steht. Dann kann der Fernseher dessen Helligkeit stark beschneiden, um nicht zu große Bereiche des Bildes aufzuhellen. In unseren Messungen sanken solche kleinen Lichtpunkte sogar auf rund 200–250 Nits, man sieht also, dass die geringe Anzahl an Local‑Dimming‑Zonen in Kombination mit dem konkreten Verhalten des Algorithmus hier ihre Folgen hat. Zum Glück stört das nicht die ganze Zeit. In typischen, gemischten HDR-Szenen wirkt der R85H gut und liefert eine angemessene Bilddynamik. Bei sehr kleinen Lichtpunkten darf man nur nicht denselben Effekt erwarten wie bei Fernsehern mit deutlich mehr Zonen oder bei OLEDs.

Factory color reproduction

5.9/10

5.4/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Jede seriöse Bewertung der Bildqualität muss mit der Auswahl des optimalsten, werkseitigen Modus beginnen. Im Fall des getesteten Modells P7K/P79K fiel die Wahl ohne Zögern auf den Modus „Film“. Gerade dieser präsentiert das Bild am nächsten an den Absichten der Schöpfer und vermeidet sowohl die übertriebenen Grellheit des dynamischen Modus als auch die übermäßige Abdunkelung, die aus den Eco-Einstellungen bekannt ist. Und man muss gestehen, dass die werkseitige Kalibrierung für ein Gerät dieser Preisklasse überraschend anständig ist, obwohl sie nicht ohne einige Stolpersteine auskam. Der auffälligste Mangel stellte sich als nicht ganz korrekt eingestellter Weißabgleich heraus. Eine leichte Dominanz der blauen Komponente verleiht dem Bild einen subtil kühlen, distanzierten Charakter und weicht somit von der mustergültigen Neutralität ab, die uns der Regisseur zeigen wollte. Der Fernseher meistert jedoch die Wiedergabe der Graustufen im standardmäßigen Dynamikbereich deutlich besser – die Gamma-Kurve ist nahezu mustergültig. Lediglich im dunkelsten Bildbereich könnte man kleine Einwände vorbringen, wo eine leichte Abweichung von der Norm den Verlust von Details in den Schatten verursacht. Die größte Herausforderung für die TCL-Software stellte jedoch die Interpretation des HDR-Signals dar, was den Verlauf der EOTF-Kurve veranschaulicht. Der Fernseher folgt hier einem eigenen, recht freien Weg – die dunkelsten Details werden unverhältnismäßig stark aufgehellt, gefolgt von einer deutlichen Verlangsamung des Anstiegs der Helligkeit für mittlere Töne. Glücklicherweise sind die meisten dieser Unvollkommenheiten Probleme programmatischer Natur, die behoben werden können. Mit diesem Gedanken gingen wir den Prozess der professionellen Kalibrierung an.

Im Filmmaker-Modus schnitt unser Exemplar des R85H im SDR-Betrieb zufriedenstellend ab, aber es fielen einige Dinge sofort in den Messwerten auf. Beim Weißabgleich nahm mit steigender Helligkeit der Rotanteil zu, während das Blau abnahm. In der Folge wirkten hellere Bildpartien leicht zu warm. Hinzu kam die Gamma-Kurve, die nur zu Beginn den Sollwert hielt. Danach sank sie allmählich, sodass der Großteil des Bildes etwas zu stark aufgehellt wirkte. Die Kombination dieser Effekte wirkte sich auch auf die Farben aus: Die Fehler wuchsen besonders bei helleren und stärker gesättigten Mustern. Es sah nicht schlimm aus, aber für den Filmmaker-Modus hatten wir etwas mehr Genauigkeit erwartet. Interessanterweise schlug sich unser Exemplar im HDR deutlich besser. Der Weißabgleich war wesentlich gleichmäßiger und die einzelnen Komponenten lagen über weite Teile des Bereichs nah beieinander. Erst in den hellsten Bereichen fehlte etwas Rot, wodurch das Weiß seinen Charakter leicht veränderte. Sehr gut präsentierte sich hingegen die EOTF-Kurve, die die Helligkeit nahezu über den gesamten Bereich entlang der Sollwerte führte. Das bedeutet nicht, dass die Farben im HDR perfekt waren. Im Colour Checker sind weiterhin gewisse Abweichungen sichtbar, besonders bei stärker gesättigten Farben, aber die Fehler sind deutlich kleiner als im SDR.

Color reproduction after calibration

7/10

8.6/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Der Kalibrierungsprozess stellte sich als Volltreffer heraus, insbesondere im Kontext von Inhalten mit standarddynamik (SDR). Es gelang uns erfolgreich, die Tendenz des Fernsehers zur Hervorhebung kühler Farbtöne zu beseitigen und das Weiß in seine natürliche Neutralität zurückzubringen. Darüber hinaus ermöglichte die präzise Einstellung die Korrektur eines kleinen Fehlers im Verlauf der Gamma-Kurve, wodurch die dunkelsten Bereiche des Bildes die richtige Tiefe zurückerhielten, ohne Anzeichen einer unnatürlichen Aufhellung. Die Ergebnisse sind messbar und beeindruckend – im ColorChecker-Test fiel die überwiegende Mehrheit der Farbfehler unter die Wahrnehmungsschwelle und erreichte einen DeltaE-Wert von unter 2. Das ist ein Ergebnis, für das sich deutlich teurere Konstruktionen nicht schämen würden. Leider stoßen wir bei HDR-Inhalten auf eine Mauer in Form der konstruktiven Einschränkungen des Panels selbst. Und obwohl es uns gelungen ist, die Farben in Ordnung zu bringen, sorgt die Besonderheit der Software dafür, dass der Fernseher weiterhin auf seine eigene Weise die Helligkeit anpasst, was sich im hartnäckigen, nicht standardmäßigen Verlauf der EOTF-Kurve zeigt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kalibrierung einen enormen Mehrwert bringt, aber man muss sich bewusst sein, dass sie bestimmte physikalische Grenzen nicht überschreiten kann. Der leicht angehobene Schwarzton, der aus dem Fehlen von lokalem Dimmen resultiert, sowie die begrenzte Spitzenhelligkeit bedeuten, dass HDR-Inhalte nicht immer in der Lage sein werden, ihr volles Potenzial zu entfalten. Das ist einfach nicht die Hauptaufgabe dieses Displays; seine wahre Stärke liegt, insbesondere nach professioneller Abstimmung, in der Wiedergabe von SDR-Materialien.

Nach der Kalibrierung zeigt der R85H, dass er wirklich große Möglichkeiten bei der Farbwiedergabe hat. Am besten schnitt SDR ab: Hier gelang es, den Weißabgleich nahezu perfekt auszugleichen, und das Gamma liegt über weite Bereiche sehr nahe am Zielwert. Das führte auch zu sehr geringen Fehlern im Colour Checker, sodass es hier kaum etwas gibt, woran man wirklich etwas aussetzen könnte. Auch in HDR ist die Verbesserung deutlich, allerdings lassen sich manche Dinge hier nicht mehr so gut korrigieren. Bei den höchsten Helligkeitsstufen tritt der Charakter der Hintergrundbeleuchtung zutage und die einzelnen Komponenten des Weißabgleichs beginnen auseinanderzulaufen. Ähnlich verhält es sich bei den gesättigtsten Farben, die nicht immer genau dort landen, wo sie sollten. Trotz dieser Einschränkungen ist das Bild insgesamt deutlich genauer als mit den Werkseinstellungen, und die größte Veränderung sieht man eindeutig in SDR. Es gibt allerdings eine Sache, die die Kalibrierung nicht beheben kann. Bei stark gesättigten Bildelementen kann die Farbe leicht auf benachbarte helle Bildbereiche übergehen. Am leichtesten ist das an Weiß erkennbar, das einen leichten Stich der angrenzenden Farbe annimmt. Es tritt nicht in jeder Szene auf, aber wenn das Material entsprechend anspruchsvoll ist, kann der Effekt sichtbar werden. Das ist eher eine Eigenschaft der Funktionsweise der RGB-Hintergrundbeleuchtung als eine Frage der Bildeinstellungen.

Smoothness of tonal transitions

5/10

8.9/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Die Frage der Flüssigkeit der tonal Übergänge, also des beliebten Grading, ist ein weiterer Bereich, in dem P7K / P79K gemischte Gefühle weckt und durch seine doppelte Natur überrascht. Wenn man ausschließlich die Fähigkeit zur Darstellung sanfter Farbverläufe bewerten würde, würden wir ihm ohne Zögern eine solide Note von 8/10 geben. Leider wird das gesamte positive Bild durch die Anwendung eines sehr aggressiven und augenunfreundlichen Dithering gestört. Dieses Artefakt ist besonders auf anspruchsvollen Testbildern sichtbar – zum Beispiel auf dem, das einen Schauspieler zeigt, der in rotem Wasser eingetaucht ist – wo auf einheitlichen Farbflächen eine raue, unnatürliche Textur erscheint, die den digitalen Charakter des Bildes verrät. Das ist umso enttäuschender, da es sich nicht um ein neues Problem handelt. Es scheint sich um eine Art Erbe vorheriger Generationen von Budgetmodellen von TCL zu handeln, was schade ist, denn es stellt einen Makel dar, auf einem im Grunde genommen durchaus kompetenten Bild und ist ein Fehler, den man hätte vermeiden können.

Der Samsung R85H kommt mit der Gleichmäßigkeit der Tonübergänge ziemlich gut zurecht, und beim normalen Sehen fällt das nicht besonders auf. Bei hellen Verläufen sind die Übergänge größtenteils gleichmäßig, und erst bei genauerem Hinsehen lassen sich feine Abstufungen zwischen einzelnen Helligkeitsstufen erkennen. Diese sind jedoch nicht ausgeprägt und beeinträchtigen das Bild kaum. In dunkleren Bereichen sieht es sehr ähnlich aus. Auch hier sind gelegentlich kleine Stufen zwischen ähnlichen Farbtönen erkennbar, aber es gibt kein starkes Banding oder ein deutliches Aufbrechen der Verläufe. Sowohl heller Himmel und Dunst als auch dunklere Schatten werden flüssig und ohne größere Probleme wiedergegeben.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

7/10

7.5/10

Image without overscan on the SD signal
OK
No
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Nach einer Reihe strenger Bewertungen kommt glücklicherweise die Zeit für Lobeshymnen, und dieses gebührt dem Bildprozessor TCL AiPQ für seine Arbeit im Bereich der digitalen Verarbeitung und Skalierung von Inhalten. Es ist sofort zu betonen, dass wir hier nicht von dem Niveau sprechen, das bei Flaggschiff-Konstruktionen bekannt ist; dennoch sind die erzielten Ergebnisse im Preissegment, das die P7K/P79K repräsentiert, mehr als solide. Besonders gut schneidet die Funktion zur Glättung von Tonübergängen ab, die sehr effektiv Posterisation eliminiert, also die charakteristischen Streifen, die oft in hochkomprimierten Materialien, zum Beispiel von choose.tv, sichtbar sind. Der Algorithmus kann unerwünschte Gradienten geschickt entfernen, was letztendlich wirklich gut aussieht. Ebenso kompetent meistert der Fernseher das Upscaling, also die Aufgabe, Materialien mit niedriger Auflösung auf den Standard 4K anzuheben. Das Endbild, obwohl es werkseitig etwas zu scharf erscheinen kann, ist glücklicherweise kein Problem. Die Software ermöglicht eine freie Anpassung dieses Parameters mit einem Schärferegler, sodass das endgültige Erscheinungsbild problemlos an die eigenen Vorlieben angepasst werden kann.

Im R85H übernimmt der Micro RGB AI Processor die Bildverarbeitung. Der Name ist neu, aber beim Upscaling schwächerer Quellen bleibt die Arbeitsweise des Fernsehers sehr ähnlich zu dem, was Samsung bereits zuvor gezeigt hat. Und das ist nicht schlecht, denn der Hersteller bewältigt diesen Bereich seit Jahren ziemlich gut. Inhalte mit niedrigerer Auflösung werden sauber dargestellt, Konturen werden nicht übermäßig weich, und der Fernseher versucht auch nicht, um jeden Preis künstlich Details herauszuarbeiten. Das Ergebnis ist schlicht ausgewogen, und bei normalem Fernsehen oder älteren Aufnahmen schlägt sich der R85H so, wie man es von einem Samsung dieser Klasse erwartet. Ein kleiner Minuspunkt bleibt jedoch der Overscan, den man bei den niedrigsten Auflösungen nicht vollständig ausschalten kann. Eine andere Frage ist die zusätzliche Verarbeitung schwächerer Quellen. Der R85H kann Posterisierung glätten und stark komprimiertes Bildmaterial etwas ordnen, aber hier sollte man betonen, dass er das relativ aggressiv macht. Bei stärkerer "Rauschreduzierung" beginnt er, nicht nur Kompressionsartefakte zu entfernen, sondern auch feine Details und das natürliche Filmkorn. Man sollte sie daher nur verwenden, wenn das Material es wirklich nötig hat.

Blur and motion smoothness

4.8/10

7.4/10

Maximum refresh rate of the panel
60Hz
144Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
No
OK
BFI function 60Hz
No
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
-%
73%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur ():

Blur (1080p@240Hz):

Die Frage der Flüssigkeit und Schärfe des Bildes in Bewegung ist untrennbar mit dem fundamentalen Parameter des Panels verbunden, und im Falle des TCL P7K/P79K haben wir es mit einem Panel mit einer nativen Bildwiederholrate von 60 Hz zu tun. Diese Spezifikation definiert bereits zu Beginn seine Möglichkeiten und macht es schwierig, ihm uneingeschränkt an Enthusiasten dynamischer Sportübertragungen zu empfehlen. Bei schnellen Kamerabewegungen verliert das Bild an Schärfe, und das Panel zeigt auch eine leichte Tendenz zum Ghosting, was für empfindlichere Zuschauer sichtbar sein kann. Glücklicherweise wurde nicht alles in diesem Aspekt dem Zufall überlassen. Der Hersteller hat ein einfaches System zur Flüssigkeitsanpassung implementiert, das vor allem bei Filmmaterial Anwendung findet, das mit 24 oder 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen wurde. Dank eines speziellen Reglers kann der Benutzer selbst über den endgültigen Charakter der Bewegung entscheiden - von der vollkinoreifen, leicht ruckelnden Bildhaltung bis hin zu einem sehr flüssigen, nahezu theatrale Effekt. Es ist ein einfaches, aber effektives Werkzeug, das es ermöglicht, die Vorführung an die eigenen Vorlieben anzupassen.

Der R85H verfügt über ein 144-Hz-Panel, sodass die Bewegungsdarstellung wirklich sehr gut ist. Man sollte nur bedenken, dass die zusätzlichen Hertz über 120 vor allem beim Anschluss an einen PC genutzt werden, weshalb sie in dieser Kategorie nicht als besonderer Vorteil gelten. Bei Filmen und Fernsehen ist wichtiger, dass das Panel so schnell ist, dass es Zugriff auf den umfangreichen Bild-Glättungsmodus „Wyrazistość ruchu“ bietet, mit dem wir die Bewegung von eher filmisch bis sehr flüssig einstellen können. Etwas schlechter fällt die reine Reaktionszeit des Panels aus. Da es sich um ein VA-Panel handelt, kann bei sehr schnell bewegten Objekten ein leichter Nachzieheffekt auftreten. Auf hellem Hintergrund fällt das noch nicht stark ins Auge, aber je dunkler die Szene, desto deutlicher wird das Schmieren. Das ist eine typische Eigenschaft dieses Paneltyps und gerade in dunklen Aufnahmen am leichtesten zu erkennen.

Console compatibility and gaming features

6.7/10

9.6/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 120Hz
    48 - 240Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    No
  • Correct implementation of HGIG
    No
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    No
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Obwohl die native 4K@60Hz-Matrix auf dem Papier darauf hindeuten könnte, dass TCL P7K/P79K kein Fernseher ist, der auf die Bedürfnisse von Gamern zugeschnitten ist, stellt sich die Realität als überraschend anders heraus. Im Gegenteil, der Hersteller hat auf ein reichhaltiges Paket an Funktionen geachtet, die ihn zu einem sehr freundlichen Begleiter für Konsolen der neuen Generation machen. An Bord finden wir also Schlüsseltechnologien wie ALLM, das einen automatischen Wechsel in den Modus mit geringer Latenz ermöglicht, sowie VRR, also die variable Bildwiederholfrequenz, die Bildruckeln eliminiert. Die Liste wird durch Unterstützung für Dolby Vision Gaming und eine einfache, aber funktionale Game Bar ergänzt. Eine wahre und äußerst angenehme Überraschung ist jedoch etwas anderes. Es stellt sich heraus, dass der Fernseher problemlos ein hochfrequentes Signal von 120 Hz unterstützt, aber in niedrigeren Auflösungen – 1080p und 1440p. Das ist eine fantastische Nachricht für Konsolenbesitzer, die genau wissen, wie selten Spiele in nativen 4K mit vollen 120 Bildern pro Sekunde laufen. Die Möglichkeit, zwischen höherer Auflösung und doppelter Flüssigkeit zu wählen, ist also ein äußerst sinnvoller Kompromiss.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass P7K/P79K zwar nicht der Zielbildschirm für die leidenschaftlichsten, turniermäßigen Spieler ist, er jedoch für den Gelegenheits- oder sporadischen Konsolennutzer ein Paket an Optionen bietet, das man bei vielen Mitbewerbern in dieser Preisklasse vergeblich sucht.

Samsung entwickelt seit einigen Jahren intensiv Funktionen für Spieler, und dem R85H fehlt hier eigentlich nichts Wesentliches. Der Fernseher unterstützt 4K bei 120 Hz, VRR und ALLM, sodass sich die Möglichkeiten der PlayStation 5 oder der Xbox Series X problemlos nutzen lassen. HGiG funktioniert ebenfalls korrekt, wodurch bei entsprechender HDR-Einstellung in der Konsole die Spiele die richtige Helligkeit beibehalten und in den hellsten Bildbereichen keine unnötigen Details verloren gehen. Einziger größerer Mangel ist Dolby Vision Gaming, das Samsung in keinem seiner Fernseher unterstützt.

Sehr praktisch ist auch die Game Bar, also ein handliches Menü, das sich aufrufen lässt, ohne das Spiel zu verlassen. Man kann schnell die Bildrate prüfen, die Funktion von VRR kontrollieren oder die wichtigsten Bildeinstellungen ändern. Samsung ergänzt außerdem einige weniger offensichtliche Funktionen, etwa die Möglichkeit, das Seitenverhältnis zu ändern, oder Game Motion Plus, das Spiele, die mit 30 oder 60 Bildern laufen, zusätzlich flüssiger machen kann. Natürlich erfolgt das zulasten eines höheren Input-Lags (etwa 55 ms), aber bei ruhigeren Titeln kann das für manche Nutzer ein interessantes Extra sein.

Input lag

9.9/10

9.6/10

SDR

1080p60
15 ms
18 ms
1080p120
10 ms
13 ms
2160p60
14 ms
18 ms
2160p120
13 ms

HDR

2160p60
14 ms
17 ms
2160p120
12 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
14 ms
2160p120 DV

Eine Ergänzung zu diesem umfangreichen Paket für Gamer ist ein Parameter, der direkten Einfluss auf den Komfort und die Ergebnisse im Spiel hat – Input-Lag. Bereits im nativen 60-Hz-Modus kann der Fernseher mit einem ausgezeichneten Wert von nur 15 ms aufwarten. Doch die wahre Magie geschieht beim Umschalten auf den 120-Hz-Modus, bei dem die Verzögerung nahezu halbiert wird und Werte von unter 10 ms erreicht. Diese Reaktionsfähigkeit sorgt dafür, dass jeder Befehl vom Controller in einem Augenblick auf den Bildschirm übertragen wird, was nicht nur Profis, sondern jedem, der flüssige und direkte Interaktionen mit dem Spiel schätzt, zugutekommt.

Der Input-Lag beim R85H ist gering, aber nicht rekordverdächtig. Bei 120 Hz liegt er bei etwa 12 bis 13 ms, bei 60 Hz bei rund 17 bis 18 ms. In der Praxis macht das kaum einen Unterschied: Die Steuerung ist schnell, und beim normalen Spielen spürt man keine Verzögerungen.

Compatibility with PC

2/10

8/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
No
Yes
Font clarity
Average
Average
Readability of dark text and shapes
Poor
Poor
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
16ms
13ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
BGR
Max refresh rate
60Hz
144Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Wir kommen endlich zu einem Bereich, der ohne Zweifel als die größte Achillesferse des TCL P7K/P79K bezeichnet werden kann – die Zusammenarbeit mit dem PC. Und das ist umso paradox, da auf dem Papier alles vielversprechend aussieht. Die Anwesenheit von G-Sync und die Unterstützung für hohe Bildwiederholfrequenzen in niedrigeren Auflösungen könnten darauf hindeuten, dass es auch ein großartiger Monitor sein wird. Leider verifiziert die Praxis diese Annahmen brutal. Ein zentrales Problem ist der Mangel an Unterstützung für vollständige 4:4:4-Chrominanz-Abtastung. Im täglichen Gebrauch führt dies zu einer katastrophalen Qualität der Schriftarten - diese, insbesondere die farbigen, werden zerrissen, umgeben von Artefakten und einfach schwer lesbar. Damit nicht genug, denn im PC-Modus zeigt sich auch das Problem mit dem aggressiven Dithering deutlich, das dem gesamten Bild ein künstliches, übermäßig digitales Aussehen verleiht. Die einzige Erleichterung in dieser Situation ist die Tatsache, dass wir in Spielen von zusätzlichen Hertz und G-Sync-Technologie profitieren können, aber das sind keine Vorteile, die die grundlegenden Mängel bei der Anzeige statischer Schnittstellen ausgleichen können. Das Urteil ist also eindeutig: So sehr sich das Gerät als Bildschirm nur für das Spielen mit dem PC noch verteidigen kann, so funktioniert es als Monitor für die Arbeit oder das Surfen im Internet einfach schlecht.

R85H hat auch beim Anschluss an einen Computer einiges zu bieten. In 4K können wir die vollen 144 Hz nutzen, und wenn es uns vor allem auf möglichst viele Bilder pro Sekunde ankommt, lässt sich die Bildwiederholfrequenz beim Wechsel auf Full HD auf bis zu 240 Hz erhöhen. Hinzu kommen Unterstützung für G-Sync und FreeSync sowie eine niedrige Eingabeverzögerung, sodass der R85H beim Gaming problemlos die Rolle eines großen Monitors für Gamer übernehmen kann. Etwas schlechter fällt dagegen die Lesbarkeit von Texten aus. Der Fernseher unterstützt korrekt Chroma 4:4:4, sodass wir theoretisch alles haben, was für eine scharfe Darstellung von Schriften nötig ist. In der Praxis sind bei einigen Schriften jedoch leichte farbige Artefakte zu sehen, besonders bei dunklem Text und kontrastreichen Kanten. Das ist kein Problem, das normales Arbeiten unmöglich macht, aber wenn man nah am Bildschirm sitzt und den R85H hauptsächlich als Monitor für Text verwenden möchte, sollte man das beachten. Zum Spielen am PC eignet er sich deutlich besser.

Viewing angles

3.2/10

4.8/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
78%
80%

Beim Thema Betrachtungswinkel betreten wir ein Gebiet, in dem die VA-Matrix-Technologie unvermeidliche Bedingungen diktiert. Wie zu erwarten war, ist dies der Schwachpunkt dieses Modells. Es reicht aus, sich von der Bildschirmachse zu entfernen, um eine allmähliche Verschlechterung des Bildes zu beobachten: Die Farben beginnen zu verblassen, der Kontrast sinkt merklich, und das Schwarz verliert seine Tiefe. Im direkten Vergleich mit IPS-Panels, die für ihre Großzügigkeit in diesem Aspekt bekannt sind, muss die VA-Matrix die Überlegenheit des Konkurrenten anerkennen. Gibt es dabei einen Vorteil? Paradoxerweise ja. Schwache Betrachtungswinkel sind nämlich der Preis, den wir bewusst für einen grundlegenden Vorteil dieser Technologie zahlen – mehrfach höheren nativen Kontrast und ein tieferes Schwarz, das frontal betrachtet wird. Man kann also sagen, dass es sich um einen Fernseher handelt, der den Zuschauer in „idealer“ Position bevorzugt und ihm ein maximal plastisches Bild auf Kosten der Universalität bietet.

Die Blickwinkel beim R85H sind eher akzeptabel und eigentlich ist das auch das Beste, was man über sie sagen kann. Es bleibt ein VA-Panel, und solche Panels sind nicht die beste Wahl, wenn man den Fernseher häufig aus einem größeren seitlichen Blickwinkel betrachtet. Bei seitlicher Betrachtung nimmt der Kontrast ab, und Schwarz wirkt zunehmend grau. Der R85H hat jedoch einen gewissen Vorteil gegenüber klassischen Fernsehern mit VA-Panel. Dank der dreifarbigen RGB-Hintergrundbeleuchtung verlieren die Farben bei seitlicher Betrachtung nicht so schnell an Sättigung, und der Effekt des "Auswaschens" ist etwas weniger ausgeprägt. Wenn man den Fernseher oft in größerer Runde nutzt und ein Teil der Zuschauer weit seitlich sitzt, findet man auf dem Markt Modelle, die damit deutlich besser zurechtkommen.

Daytime performance

4.6/10

7.3/10

Panel finish
Satin
Satin
Reflection suppression
Decent
Good
Black levels during daytime
Good
Good

Panel brightness

Samsung R85H / R86H: 726 cd/m2

TCL P7K / P79K: 299 cd/m2

Die letzte praktische Prüfung für jeden Fernseher ist seine Alltagstauglichkeit unter Tageslicht, wenn er gegen das Umgebungslicht antreten muss. In diesem Wettkampf hat der TCL P7K / P79K einen gewissen Vorteil durch die satinierte Beschichtung des Panels. Ihre Struktur bewältigt die Dämpfung direkter Reflektionen ganz ordentlich, indem sie sie streut und das Bild vor übermäßiger Farbentfaltung oder Aufhellung von Schwarz schützt. Doch der passive Kampf gegen Reflexionen ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist die aktive Fähigkeit, sich durch helles Umfeld „hindurchzuschlagen“, und hier offenbart sich eines der wesentlichen Einschränkungen dieses Modells. Die bereits erwähnte Spitzenhelligkeit von etwa 300 Nits ist einfach zu wenig, um einen voll komfortablen und dynamischen Filmabend in einem stark sonnenbeschienenen Wohnzimmer zu gewährleisten. Unter solchen Bedingungen kann es dem Bild an Durchschlagskraft fehlen, und Szenen mit geringerer Helligkeit können an Lesbarkeit verlieren.

In einem hellen Raum schlägt sich das R85H ganz ordentlich, wobei viel von der Einstellung des lokalen Dimmings abhängt. Für die Tagesnutzung empfehlen wir, es auf Hoch zu stellen, da der Fernseher dann seine Helligkeit deutlich erhöht. Bei großen hellen Flächen erreicht er etwa 600 Nits, auf kleineren Partien kann er sogar bis auf 1000 Nits kommen, wodurch das Bild auch bei stärkerem Licht im Wohnzimmer gut lesbar bleibt. Die satinierte Beschichtung kommt mit Reflexionen gut zurecht und verwandelt den Bildschirm in den meisten Fällen nicht in einen Spiegel, obwohl starke Lichtquellen natürlich weiterhin sichtbar sind.

Man sollte jedoch bedenken, dass die Einstellung Hoch ein aggressiveres Verhalten des lokalen Dimming-Algorithmus bedeutet. Daher empfehlen wir, ihn beim abendlichen Fernsehen auf Niedrig umzuschalten. Der Fernseher leuchtet dann nicht mehr so stark, bewahrt dafür aber die Details in den hellsten Bildbereichen besser, was unserer Ansicht nach nach Einbruch der Dunkelheit deutlich wichtiger ist als maximale Helligkeit.

Lokales Dimming

5%

10%

20%

30%

40%

50%

60%

70%

80%

90%

100%

Niedrig

445

485

517

532

537

542

551

556

556

573

556

Panel details

Backlight Type
PFS LED
Mini-LED RGB
Software version during testing
V8-0008T01-LF1V441
1204
Image processor
RTD6748 2GB RAM

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review TCL P7K / P79K TV Panel details
Review Samsung R85H / R86H TV Panel details

TCL P7K / P79K

Samsung R85H / R86H

TV features

7/10

7.3/10

  • System
    Android TV
    Tizen
  • System performance
    Decent
    Very good
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 3 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    Toslink (Optical audio)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review TCL P7K / P79K TV features
Review TCL P7K / P79K TV features
Review TCL P7K / P79K TV features
Review TCL P7K / P79K TV features
Review Samsung R85H / R86H TV features
Review Samsung R85H / R86H TV features
Review Samsung R85H / R86H TV features
Review Samsung R85H / R86H TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    No
  • Font size adjustment
    No
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Smart-Funktionen – die Macht von Google TV

Das Herz und Gehirn des TCL P7K / P79K ist das System Google TV, was an sich einen enormen Vorteil darstellt. Diese Plattform öffnet den Zugang zu einer nahezu grenzenlosen Bibliothek von Anwendungen aus dem Play Store und sorgt dafür, dass uns keine wesentliche Streaming-Dienstleistung fehlt. Die Integration mit anderen Geräten ist vorbildlich – Apple-Nutzer werden die problemlose Zusammenarbeit dank AirPlay zu schätzen wissen, während Windows- und Android-Nutzer problemlos die Bildschirmspiegelungsfunktion nutzen können. Besonders hervorzuheben ist auch der Google Assistant, der fantastisch mit der Sprachsuche in polnischer Sprache zurechtkommt und eines der effektivsten und bequemsten Lösungen dieser Art auf dem Markt bleibt. Die Funktionsweise des Systems auf dem getesteten Modell kann als „überdurchschnittlich“ bezeichnet werden. Die Benutzeroberfläche ist größtenteils flüssig, doch während der Tests gab es gelegentlich kurze Verzögerungen und sogar sporadische „Einfrierungen“, die einen Moment der Geduld erforderten. Kleinere Ungenauigkeiten sind auch in der Übersetzung einiger Systemmeldungen zu erkennen, die manchmal holprig sind – dies sind jedoch kleine Versäumnisse seitens TCL, die die allgemeine Funktionalität nicht beeinträchtigen.

Klassische Funktionen

In der Ära intelligenter Systeme rücken traditionelle Fernsehfunktionen oft in den Hintergrund, und das ist auch in diesem Fall so. Ein großer Pluspunkt ist mit Sicherheit das Hinzufügen einer klassischen Fernbedienung mit Zifferntastatur zum Set, die zur Kommunikation kein präzises Zielen auf den Bildschirm erfordert, was den Bedienkomfort erheblich erhöht. Das Vorhandensein der Bluetooth-Technologie zum Anschließen externer Geräte wie Kopfhörer oder Lautsprecher ist ebenfalls positiv zu vermerken. Damit endet die Liste der Annehmlichkeiten jedoch weitgehend. Es ist klar, dass TCL fasst alles auf das Google TV-Panel gesetzt hat und die klassischen Funktionen als absolutes Minimum betrachtet. Daher finden wir hier keine Möglichkeit, Programme von den eingebauten Tunern auf USB-Disk zu записывать oder die einst beliebte PiP-Funktion (Picture-in-Picture). Es handelt sich also um ein Basispaket, das einfach funktioniert, aber nichts über das Notwendige hinaus bietet.

Fernsehfunktionen

Wenn der R85H auch für klassisches Fernsehen genutzt werden soll, bietet Samsung hier im Grunde alles, was man von einem zeitgemäßen Modell erwarten kann. Die Senderverwaltung ist komfortabel, der Programmführer übersichtlich, und das Umschalten zwischen Sendern dauert nicht übermäßig lange. Zur Verfügung steht außerdem ein Standardpaket an Tunern sowie die Unterstützung von CI+-Modulen. Schade nur, dass Samsung seit einiger Zeit einige der traditionelleren Funktionen einschränkt, mit denen umfangreiche Fernseher früher punkteten. Man sieht, dass Streaming und das gesamte Smart-TV-Ökosystem für den Hersteller heute deutlich wichtiger geworden sind. So fehlen etwa die Möglichkeit, Fernsehsender auf einen USB-Speicher aufzunehmen, oder die Bild‑in‑Bild-Funktion (PiP).

Smart-TV-Funktionen

Für diesen Bereich ist das bekannte Tizen zuständig. Das System läuft flüssig und bietet Zugriff auf praktisch alle populären VOD-Apps, sodass Netflix, Disney+, Max, Prime Video, YouTube und andere lokale Dienste ohne Probleme verfügbar sind. Die Oberfläche ist recht umfangreich und erfordert anfangs etwas Eingewöhnung, danach ist die Navigation aber sehr komfortabel. Samsung entwickelt auch Funktionen, die über das reine Ansehen von Filmen und Serien hinausgehen. SmartThings ermöglicht, den R85H mit Smart-Home-Geräten zu verbinden und diese direkt vom Bildschirm aus zu steuern. Es gibt AirPlay, die Bildübertragung vom Smartphone, sowie Multi View, wenn man zwei verschiedene Quellen nebeneinander anzeigen möchte. In puncto Möglichkeiten lässt sich dem System also kaum etwas vorwerfen.

Apps

9.6/10

9.3/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

7.2/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
No
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
No
WebP
No
No
TIFF
Yes
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
No
Yes
12 Mpix
No
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
No
Yes
24 Mpix
No
Yes
28 Mpix
No
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der integrierte Mediaplayer im Modell P7k/P79k ist ein Fall, der mindestens nachdenklich stimmt und uns in eine ziemlich atypische Situation bringt. Auf der einen Seite meistert sein Motor die Dekodierung der meisten gängigen Videoformate, was natürlich eine gute Nachricht ist. Auf der anderen Seite sind wir jedoch auf eine überraschende und ärgerliche Eigenschaft gestoßen – die Standardanwendung hat ein fundamentales Problem mit der korrekten Anzeige polnischer diakritischer Zeichen in Untertiteldateien. Anstelle von Buchstaben wie „ą“, „ę“ oder „ż“ erschienen auf dem Bildschirm leere Kästchen oder zufällige, unleserliche Symbole. Zum Glück lässt sich dank der Flexibilität des Google TV-Systems dieses Problem einfach umgehen. Die Installation eines alternativen, fortschrittlichen Players wie des bewährten VLC oder KODI löst dieses Unannehmlichkeit vollständig. Die Situation ist umso seltsamer, als bei anderen von uns zuvor getesteten TCL-Modellen dieser Mangel nicht auftrat. Wir haben es also mit einer offensichtlichen programmierten Nachlässigkeit zu tun, die hoffentlich in einem zukünftigen Update behoben wird.

Der integrierte Mediaplayer kommt mit den meisten gängigen Video-, Audio- und Fotoformaten zurecht. Das Menü läuft flüssig, und die Miniaturansichten werden ohne Verzögerung geladen, selbst in Verzeichnissen mit Hunderten von Dateien. Bei Fotos lassen sich JPEG-, PNG- oder BMP-Dateien problemlos in hoher Auflösung öffnen, obwohl die Liste der unterstützten Formate Lücken aufweist. Am meisten stört das Fehlen der Unterstützung für HEIC (iPhone-Fotos) sowie für eher Nischenformate wie WebP, GIF oder TIFF. Für eine klassische Diashow mit Urlaubsfotos ist der Player jedoch vollkommen ausreichend.

Sound

6.2/10

7.1/10

  • Maximum volume
    -
    89dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

In Bezug auf das integrierte Audio-System präsentiert der TCL P7k/P79k ein Niveau, das man als funktional und korrekt, aber ohne audiophile Ambitionen beschreiben kann. Die Lautsprecher spielen ziemlich laut, und die Dialoge in Filmen und Fernsehsendungen werden deutlich und verzerrungsfrei übermittelt, was im täglichen Gebrauch entscheidend ist. Allerdings fehlt es der Klangbühne eindeutig an Fundament in Form von Tiefen. Dies ist eine direkte Konsequenz des Fehlens eines dedizierten Subwoofers – einem Element, das in der höheren Serie P8K in Form eines großen Onkyo-Subwoofers auf der Rückseite des Gehäuses für die Stärke ihres Klangs sorgte. Hier fehlt dieses Element einfach, wodurch der Klang flacher und ohne den Tiefgang erscheint, der eine kinoreife Atmosphäre schafft. Wir haben auch eine gewisse Eigenheit in der Software bemerkt – beim Versuch, die maximale Lautstärke einzustellen, reduziert der Fernseher sie automatisch. Es ist schwer zu sagen, ob dies eine Form des Schutzes vor Übersteuerung oder ein kleiner Softwarefehler ist, dennoch ist es schade, denn die Leistungsreserve scheint etwas größer zu sein.

Die Audio-Sektion des R85H ist eine Kopie der Lösungen des Modells QN80H. Hier haben wir dasselbe 2.0-Stereo-Set mit 30 W Leistung, das problemlos für die Verständlichkeit von Dialogen in Nachrichtensendungen oder Serien sorgt, obwohl es sich für Kinofilme definitiv lohnt, eine Soundbar nachzukaufen. Mit an Bord sind Dolby Atmos-Unterstützung, die Q-Symphony-Technologie (zum Koppeln mit Samsung-Soundbars) sowie der Modus „Fußball AI“. Letzterer erlaubt es per Reglern, die Stimme des Kommentators gegenüber dem Stadionjubel anzuheben oder nahezu vollständig auszublenden, und obwohl der Algorithmus gelegentlich schwächelt, kann er für Fans eine tolle Ergänzung sein.

Sound Quality Test

No sound test video

Acoustic Measurements

No acoustic data

89dBC (Max)

75dBC

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