TCL C7L vs SONY Bravia 9 II XR95M2

Direct comparison

BRAVIA 9 II / XR95M2 / XR9M2

Available screen sizes: 55”65”75”85”98”

Available screen sizes: 65”75”85”115”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

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Overall rating

7.8

8.9

  • Movies and series in UHD quality

    7.2

    8.9

  • Classic TV, YouTube

    6.8

    8.4

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    6.7

    8.0

  • Gaming on console

    8.8

    9.2

  • TV as a computer monitor

    8.4

    7.8

  • Watching in bright light

    8.8

    10.0

  • Utility functions

    7.8

    8.8

  • Apps

    9.6

    9.6

  • Sound quality

    7.7

    9.0

Advantages

  • Sehr hohe Helligkeit

  • Gute Schwarzwerte und Kontrast (VA-Panel + Mini-LED)

  • Hervorragende Farbraumabdeckung dank des neuen Filters „Super QLED“

  • Volle Unterstützung für HDR-Formate, darunter Dolby Vision und HDR10+

  • Top-Spezifikationen für Gamer (HDMI 2.1, geringe Eingabeverzögerung)

  • Hohe Bewegungsdarstellung mit geringer Bewegungsunschärfe (bis zu 288 Hz)

  • Betriebssystem Google TV (viele Apps, Sprachassistent Gemini)

  • Hervorragendes Schwarz für ein LCD RGB Mini-LED-Panel

  • Extrem hohe Helligkeit in HDR und SDR (identisch mit dem Regie-Monitor Sony BVM-HX3110)

  • Hervorragende Leistung bei Tageslicht dank des matten Panels

  • Sehr gute Farbwiedergabe

  • Marktführende digitale Bildverarbeitung

  • Viele Funktionen für Gamer (VRR, ALLM, HDMI 2.1)

  • Ziemlich gute Blickwinkel (für ein VA-Panel)

  • Ausgereiftes Betriebssystem Google TV und zwei Fernbedienungen im Lieferumfang

  • Sehr guter Klang

  • Unterstützung für Premium-Video- und Audioformate: Dolby Vision, Dolby Atmos, DTS:X

Disadvantages

No like
  • Schwache digitale Bildverarbeitung durch den Einsatz des älteren MediaTek Pentonic 700-Prozessors

  • Nur zwei Anschlüsse im HDMI-2.1-Standard, von denen einer mit dem eARC-Audiokanal geteilt wird, z. B. für eine Soundbar

  • Der Klang verliert bei Lautstärken über 40–50 % an Dynamik

  • Nur 2 HDMI 2.1-Anschlüsse (im Top-Modell 2026?!)

  • Keine 98-Zoll-Variante im Angebot

  • Begrenzte Funktionen zur Bildkalibrierung

  • Deutlich sichtbares Arbeiten der Dimming-Zonen bei seitlicher Betrachtung

  • Keine hohen Bildwiederholraten für PC-Spieler (höher als 120 Hz)

Our verdict

TCL C7L ist ein äußerst erfolgreicher Mini-LED-Fernseher und der vollkommen verdiente Nachfolger des beliebten Modells C7K. Die Liste der Vorteile dieses Geräts ist wirklich lang. An ihrer Spitze steht die extrem hohe Helligkeit des Displays. Dank dieser meistert der Fernseher mühelos stark sonnendurchflutete Wohnzimmer und bietet dabei ein hervorragendes und dynamisches Bild im HDR-Format. Großes Lob gebührt auch der Verwendung der neuen Super QLED-Beschichtung – nach professioneller Kalibrierung können die Farben nicht nur natürlich, sondern gleichzeitig unglaublich gesättigt sein. Das Beste ist, dass der Bildschirm dies unabhängig davon tut, welche Szene angezeigt wird, was man oft nicht von allen Fernsehern mit RGB-Hintergrundbeleuchtung sagen kann. C7L ist auch ein großartiges Gerät für Gamer, man kann sogar sagen, dass es sich um eine echte „Multimedia-Maschine“ handelt. Hier erhalten wir volle Unterstützung für Konsolen und PCs, eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 288 Hz, G-Sync und eine niedrige Eingangsverzögerung, die selbst nach Aktivierung des sehr anspruchsvollen Modus Dolby Vision Gaming nicht steigt. Das Ganze wird von einem gut optimierten Google TV-System zusammengehalten, das in dieser Generation der TCL-Geräte deutlich flüssiger und effizienter arbeitet (zumindest haben wir diesen Eindruck während unserer Tests gewonnen). Natürlich ist C7L kein ideales Gerät, und der Hersteller musste in diesem Modell einige Kompromisse eingehen. Der größte Nachteil von C7L ist der Einsatz eines weniger leistungsstarken Bildprozessors. Dies schlägt sich leider in einer recht durchschnittlichen digitalen Bildverarbeitung oder anderen technischen Einschränkungen nieder, wie beispielsweise nur zwei HDMI 2.1-Anschlüssen. Der leistungsstärkere Chip wurde in diesem Jahr nur für höhere Serien reserviert, wie zum Beispiel C8L. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das vollkommen verständlich. Warum? Weil, wenn TCL hier einen besseren Prozessor eingebaut hätte, die meisten Menschen wahrscheinlich keinen Sinn darin gesehen hätten, für das höherwertige Modell einen Aufpreis zu zahlen. Also, auch wenn hier gewisse Kompromisse bestehen, kündigt sich die C7L-Serie erneut als einer der rentabelsten Mini-LED-Fernseher dieses Jahres an. Wenn Sie nach einem universellen, extrem hellen Bildschirm für Filme, Serien, Fernsehen oder Spiele – also buchstäblich für alles – suchen und dabei nicht für die Top-Serien überbezahlen möchten, dann ja... C7L ist eine geniale Wahl, die wir Ihnen definitiv empfehlen können.

Die Sony Bravia 9 II ist ohne Zweifel eines der fortschrittlichsten Fernsehgeräte, die jemals durch unsere Redaktion gegangen sind. Die Japaner haben ein echtes Monster erschaffen und dafür eine völlig neue RGB-Mini-LED-Beleuchtungsstruktur entwickelt, die sie selbst "True RGB" nennen. Doch die Technologie allein ist nur die halbe Miete. Erst im Zusammenspiel mit den über Jahre verfeinerten Bildverarbeitungsalgorithmen von Sony ist ein Fernseher entstanden, der dem Regie-Bild näherkommt als jeder andere Bildschirm, den wir bisher testen konnten. Hier zeigt sich, warum Sony seit Jahren einen so guten Ruf in der Bildwelt genießt. HDR sieht spektakulär aus, die Helligkeit wirkt stellenweise fast absurd, die Schwarzwerte überraschen für einen LCD-Fernseher, und die Farben sind zugleich äußerst lebendig und natürlich. Vor allem aber ergibt all das ein stimmiges Gesamtbild. Es entsteht nicht der Eindruck, dass der Fernseher nur mit Zahlen in der Spezifikation imponieren will – das Anschauen macht einfach große Freude, egal ob Film, Serie oder Gaming. Abgesehen von der hervorragenden Bildqualität darf man nicht vergessen, dass es sich einfach um einen kompletten Fernseher handelt. Google TV läuft flott und bietet praktisch alle wichtigen Apps, Spieler erhalten das volle Premium-Funktionspaket, und die Unterstützung für Audio- und Videoformate lässt kaum Raum für Kritik. Solche Eigenschaften erwarten wir von einem Gerät, das den Anspruch erhebt, Fernseher des Jahres 2026 zu sein.

Gibt es Nachteile? Natürlich gibt es welche. Selbst die Bravia 9 II ist keine perfekte Konstruktion. Interessanterweise betreffen unsere größten Einwände nicht die Bildqualität, denn sie ist absolut phänomenal. Viel mehr irritieren die Entscheidungen des Herstellers selbst. Im Topmodell 2026 gibt es immer noch nur zwei HDMI-2.1-Ports, was bei Konsole, PC oder Audioequipment schlichtweg nervig sein kann. Zweitens fehlt eine 98-Zoll-Variante. Es ist wirklich schwer nachzuvollziehen, warum ein Fernseher dieser Klasse nicht in der derzeit so beliebten Größe angeboten wird.

Also lohnt sich der Kauf der Bravia 9 II? Unsere Antwort lautet: JA, JA und noch einmal JA. Wenn Sie einen Fernseher aus dem absoluten Spitzenbereich suchen und Ihnen in erster Linie die Bildqualität wichtig ist, dann ist es derzeit schwer, eine bessere Wahl zu finden. Sony hat nicht nur bewiesen, dass RGB-Mini-LED enormes Potenzial hat, sondern auch gezeigt, wie diese Technologie eingesetzt werden sollte. Der Zusatz "True RGB" kommt hier nicht von ungefähr. Zudem kann man angesichts des aktuellen Preises dieses Modells ruhig sagen, dass dieser im Vergleich zur Konkurrenz wirklich vernünftig kalkuliert ist. Die Bravia 9 II ist nicht nur einer der besten Fernseher des Jahres 2026. Sie setzt einen neuen Maßstab und zeigt der gesamten Branche, wie das Bild auf einem RGB-Mini-LED-Fernseher aussehen sollte.

TV appearance

HDMI inputs
2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps)
2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Sony S-Center)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Good
Super Premium
Stand type
Central
Central
Bezel color
Graphite
Black
Stand
Height adjustment
Fixed
Flat design
No
Yes
Accessories
Stand
Two remote controls

Contrast and black detail

7.7/10

8.6/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 1152 (24 x 48)

Local dimming function: Yes, number of zones: 1500 (30 x 50)

Contrast:

Review TCL C7L Contrast and black detail

Result

174,100:1

Review TCL C7L Contrast and black detail

Result

25,700:1

Review TCL C7L Contrast and black detail

Result

13,950:1

Review TCL C7L Contrast and black detail

Result

10,900:1

Review TCL C7L Contrast and black detail

Result

9,900:1

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Contrast and black detail

Result

218,000:1

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Contrast and black detail

Result

66,700:1

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Contrast and black detail

Result

448,850:1

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Contrast and black detail

Result

12,700:1

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Contrast and black detail

Result

4,200:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Der TCL C7L ist ein Mini-LED-Fernseher, der in der von uns getesteten 65-Zoll-Variante mit mehr als 1000 Local-Dimming-Zonen ausgestattet ist. Das in Kombination mit einem herstellereigenen VA-Panel (von TCL CSOT als HVA 2.0 bezeichnet) liefert wirklich ansprechende Ergebnisse in Bezug auf Schwarzwert und Kontrast. In den meisten von uns gemessenen Szenen wirkten Schwarzwert und Kontrast sehr gut, und in den einfachsten Bildern war das Schwarz so tief, dass es fast an das von OLED-Bildschirmen bekannte Schwarz erinnern konnte. Dabei handelt es sich natürlich um die wenig anspruchsvollen Aufnahmen mit hohem Schwarzanteil auf dem Bildschirm. Sobald jedoch mehr helle Elemente auf dem Bildschirm erscheinen und Schwarz nicht mehr so dominant ist, zeigt sich, dass der TCL C7L – wie die meisten Mini-LED-Fernseher – Probleme beim Management der Local-Dimming-Zonen hat.

Das sieht man zum Beispiel sehr deutlich an den schwarzen Balken in Filmen im Breitbildformat 2.35:1. Dann kann auf den schwarzen Balken oder um kleine helle Objekte ein deutlicher Halo-Effekt auftreten, also ein heller Lichthof. Der Kontrast sank dabei drastisch von Laborwerten von etwa 200.000:1 auf rund 10.000:1, was in einem komplett dunklen Raum deutlich sichtbar ist. Es ist wichtig zu beachten, dass dies nicht als Mangel des Fernsehers, sondern eher als eine Eigenschaft der Mini-LED-Technologie zu verstehen ist. Natürlich wird dieser Effekt deutlich weniger störend, wenn man im Raum zumindest ein leichtes, diffuses Licht einschaltet, was ich übrigens bei Filmabenden auf jedem LCD-Fernseher nachdrücklich empfehle.

In der von uns getesteten 65-Zoll-Größe zählten wir genau 1500 unabhängige Dimmzonen. In Kombination mit dem von Haus aus hohen Kontrast des eingesetzten VA-Panels führt das zu sehr guten Ergebnissen bei der Wiedergabe dunkler Szenen. Zwar ist die Zonenzahl nicht so beeindruckend wie bei klassischen Displays mit QD‑Mini‑LED-Hintergrundbeleuchtung, doch gleichen die Algorithmen von Sony diese Unterschiede mehr als aus. Der von uns gemessene Kontrast erreicht sehr hohe Werte, und in einfacheren, dunklen Einstellungen mit überwiegend tiefem Schwarz kann das Bild sogar an OLED-Bildschirme erinnern. Natürlich hat die Mini‑LED-Technologie physikalische Grenzen und ist kein OLED. Wenn auf dem Bildschirm kleine, helle Elemente vor dunklem Hintergrund erscheinen, bleibt der Halo-Effekt sichtbar (also die charakteristische helle Aura um einen hellen Punkt, die daraus resultiert, dass die Beleuchtungszone deutlich größer ist als ein einzelner Pixel).

Bei der Bravia 9 II verhält sich dieses Phänomen jedoch ganz anders als bei klassischen LCD-Fernsehern. Dank der neuen Architektur nehmen die Halos um Objekte die Farbe des dargestellten Elements an. Das sieht man gut an einer Szene im Cockpit eines Hubschraubers: Die Halo-Leuchterscheinung um die Kontrollleuchten ist nicht weiß-bläulich, sondern nimmt genau den grünen Ton der im Cockpit leuchtenden LEDs an. Für das menschliche Auge wirkt ein solches Bild deutlich stimmiger und vermittelt ein größeres Tiefenempfinden, auch wenn der rein mathematische, messbare Kontrast an genau dieser Stelle nicht revolutionär ist. Sony beweist einmal mehr, dass es die besten Algorithmen für lokales Dimming auf dem Markt hat. Die Software verursacht keine künstlichen, plötzlichen Aufhellungen und geht sehr souverän mit den unerwünschten Nebenwirkungen der zonenbasierten Technologie um. Wenn Sie sich fragen, welches RGB-Display derzeit die beste Steuerung der Dimmzonen bietet, ist die Bravia 9 II die Antwort.

HDR effect quality

6.6/10

9.3/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG
HDR10, Dolby Vision, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 97.3%, Bt.2020: 90.5%
DCI P3: 98.7%, Bt.2020: 90.0%

Luminance measurements in HDR:

Review TCL C7L Brightness measurement

Result

1236 nit

Review TCL C7L Brightness measurement

Result

401 nit

Review TCL C7L Brightness measurement

Result

831 nit

Review TCL C7L Brightness measurement

Result

352 nit

Review TCL C7L Brightness measurement

Result

1204 nit

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Brightness measurement

Result

3003 nit

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Brightness measurement

Result

2717 nit

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Brightness measurement

Result

2755 nit

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Brightness measurement

Result

2230 nit

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Brightness measurement

Result

2033 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

SONY Bravia 9 II XR95M2

TCL C7L

TCL C7L ist ohne Zweifel ein extrem heller Fernseher. In synthetischen Tests bei statischen Bildschirmen kann er Spitzenwerte von bis zu 2800 Nits Helligkeit erreichen. Das ist ein nahezu phänomenales Ergebnis, wenn man die Preisklasse berücksichtigt, in der er sich befindet. Leider sind die Tests mit realen Filmszenen nicht mehr so spektakulär wie die Messungen von weißen Quadraten. Die Helligkeit in echten HDR-Aufnahmen sinkt im Modell C7L auf etwa 1200 Nits. Das ist immer noch ein sehr gutes Ergebnis, da die überwiegende Mehrheit zeitgenössischer Filme auf einen solchen Wert abgestimmt ist. Wenn jedoch kleine, punktuelle Elemente auf dem Bildschirm erscheinen, sinkt die Helligkeit dieser Details drastisch – sogar auf etwa 400 Nits – wodurch der HDR-Effekt ein wenig verloren geht. Der Fernseher tut dies absichtlich, um um jeden Preis einen besseren Schwarzpegel zu halten und eine gigantische Lichtflut zu vermeiden. Das ist in gewisser Weise nachvollziehbar, zeigt aber auch, dass die Mini-LED-Technologie in dieser Hinsicht nicht völlig kompromisslos ist. Was den HDR-Effekt selbst angeht – neben der Helligkeit sind hier natürlich die Farben entscheidend. Und diese sind dank der Verwendung neuer, „Super“ Quantenpunkte einfach herausragend und gehören zu den besten auf dem Markt. Der Fernseher kann etwa 90% Abdeckung des ultraweiten Farbumfangs BT.2020 und 99% des DCI-P3 Farbspektrums erreichen, womit er problemlos mit den besten RGB MINI-LED Bildschirmen konkurrieren kann. Am besten ist, dass der C7L eine so hohe Farbsättigung unabhängig von der angezeigten Szene aufrechterhalten kann, was bei konkurrierenden RGB Mini-LED Fernsehern oft problematisch ist.

The real showcase of the new backlight architecture and Sony’s processor is the reproduction of HDR content. At the official launch engineers at Sony said (not officially 😉) that the Bravia 9 II’s brightness would be almost identical to the capabilities of their professional director’s monitor BVM-HX3110, which is priced at astronomical sums. Our lab tests confirmed these were not empty promises. During synthetic measurements on the L20 test pattern the TV easily exceeded the 4000 nits peak brightness barrier. More importantly, these remarkable results translate directly to real movie scenes. In most of the demanding shots we tested the screen easily maintained brightness around 2500–3000 nits. Regardless of the scene, whether the light was small and pinpoint or flooded nearly the entire screen, the HDR effect was incredibly intense.

Colors

Color is another key pillar of RGB Mini LED technology (True RGB as implemented by Sony). Specifically for testing these kinds of screens we added a permanent new testing section to see how TVs handle colors in real-world conditions. Traditional synthetic test patterns are no longer enough to confirm real color-gamut coverage. From now on we also measure color saturation directly in selected movie scenes by overlaying measurement points. So how do the colors perform?

In synthetic tests the Bravia 9 II posts excellent results. For the popular DCI-P3 color space for HDR the color-gamut coverage was almost 98%, while for the very wide, demanding BT.2020 space the instrument indicated nearly 90%. However, in real, varied scenes these values drop by a few percent. This is directly due to the nature of zone-based RGB backlighting. When differently colored elements or bright white highlights appear side by side, light from the zones starts to mix slightly, creating a white backlight. This of course affects color saturation, slightly reducing it. This shows that despite Sony’s brilliant RGB LED control algorithm, the number of zones is still too small to eliminate this effect entirely.

Is this a reason to complain? Of course not. The Bravia 9 II’s color coverage ultimately matches that of a very good QLED TV, and it’s important to remember: the vast majority of HDR movies and series are distributed in the DCI-P3 gamut. In that standard Sony easily maintains very high color saturation, regardless of the scene.

Factory color reproduction

5.6/10

6.2/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Wenn es um Farben direkt aus der Box geht, ist eine Neuheit in den TCL-Fernsehern – einschließlich des Modells C7L – die Einführung eines neuen Bildmodus namens Filmmaker Mode. Das ist insofern wichtig, als ein solcher Modus zuvor bei diesem Hersteller überhaupt nicht verfügbar war. Von der Absicht her, wofür bereits der Name spricht, soll das Bild in dieser Einstellung mit voller Absicht des Filmemachers wiedergegeben werden. Nach unseren Tests können wir tatsächlich bestätigen, dass dies ohne Zweifel der beste integrierte Modus in diesem Fernseher ist, wenn Ihnen eine treue Farbwiedergabe direkt aus der Box wichtig ist. Dennoch würden wir nicht sagen, dass er perfekt ist. Wie die meisten Geräte auf dem Markt hatte auch dieser C7L seine Werksfehler. Der Weißabgleich im Filmmaker-Modus neigte zu einem leicht grünlich-gelblichen Farbton, was hauptsächlich auf ein Übermaß an grünen Komponenten und einen deutlichen Mangel an blauer Farbe zurückzuführen war. Natürlich wird dies für den gewöhnlichen Zuschauer kein drastischer Mangel sein, aber wenn Ihnen perfektes Weiß, natürliche Hauttöne und das volle Potenzial dieser neuen, "super" Quantenpunkte aus der Struktur wichtig sind, dann fordert der Fernseher geradezu eine professionelle Kalibrierung.

Entgegen dem Anschein und den hohen Erwartungen zeigte die von uns getestete Bravia 9 II direkt aus der Verpackung einige Probleme in der werkseitigen Abstimmung. Betrachtet man die Diagramme des Weißabgleichs, erkennt man, dass er nicht ideal ist. Bei SDR-Inhalten fehlte vor allem die Rotkomponente, sodass das Bild in kühlere, bläuliche Töne abdriftete. Beim HDR war der Weißabgleich in dieser Hinsicht deutlich besser. Woher also rühren die mit bloßem Auge sichtbaren Fehler in der Bildwiedergabe? Sie resultieren aus einer unerwarteten Abstimmung von Gamma und der EOTF-Kurve. In beiden Fällen wies die Bravia 9 II ab Werk eine deutliche Abweichung gegenüber den Referenznormen auf.

Bei SDR-Inhalten war die Gamma deutlich zu hoch; in Extremfällen schwankte sie sehr nahe um den Wert 2,8 statt des Referenzwerts 2,4. In der Praxis bedeutete das, dass das Bild künstlich abgedunkelt wirkte und ausgewaschen erschien, und Details in dunklen Bildpartien (in den Schatten) völlig verloren gingen. Umgekehrt war die Situation bei HDR-Material, wo die EOTF-Kurve für die Helligkeitswiedergabe verantwortlich ist. Diese war zu stark nach oben angehoben, über den korrekten Wert hinaus, was dazu führte, dass das Bild in den meisten Helligkeitsbereichen künstlich aufgehellt wirkte. Wie jeder von uns getestete Fernseher wurde auch dieses Exemplar einer professionellen Kalibrierung unterzogen. Die Ergebnisse und wie es uns gelungen ist, diese werkseitigen Fehler zu korrigieren, könnt ihr unten sehen.

Color reproduction after calibration

7.5/10

9/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Nach einer professionellen Kalibrierung ist es uns gelungen, die Situation im werkseitigen Filmmaker Mode deutlich zu verbessern. Nach unseren Anpassungen fielen die Fehler im ColorChecker-Test sowie im gesamten weiten Farbraum unter die für das menschliche Auge wahrnehmbare Grenze, also unter den Wert 3, was wirklich ein sehr gutes Ergebnis ist. Der TCL C7L gewinnt durch einen solchen Eingriff deutlich an Farbtreue, und das lässt sich kaum bestreiten. Etwas ungünstiger sieht es dagegen bei der Helligkeitssteuerung von HDR-Inhalten nach der Kalibrierung aus. Wie ich bereits beschrieben habe, obwohl wir dieses Modell korrekt eingestellt haben, kann es bei echten Filmszenen die Helligkeit auf ziemlich eigentümliche Weise regeln. Oft hellt es einzelne Bildelemente auf, entgegen der Absicht des Filmemachers, was sich auch sehr deutlich in den EOTF-Diagrammen zeigt, die an konkreten Filmen gemessen wurden. Trotz dieses Defekts, genauer: dieser spezifischen Eigenschaft des Fernsehers, kann man ihm eines nicht absprechen: Nach der Kalibrierung war der C7L in der Lage, die Farben selbst vollständig korrekt wiederzugeben.

Glücklicherweise lassen sich die meisten werksseitigen Schwächen der Bravia 9 II durch eine professionelle Kalibrierung wirksam beseitigen. Es ist uns gelungen, vor allem den Weißabgleich sowie den Gamma- und EOTF-Verlauf präzise zu korrigieren. Nach diesen Maßnahmen wirkt der Fernseher im Alltag und beim Filmsehen deutlich besser. Das Bild gewann an Plastizität, der kühle Weißton verschwand, und Details in den Schatten, die zuvor durch ein zu hohes Gamma verloren gingen, wurden endlich perfekt sichtbar. Obwohl wir die Farbtreue insgesamt als sehr gut bewerten, müssen wir als Spezialisten auf einen ziemlich gravierenden Konstruktionsmangel dieses Modells hinweisen. Die Bravia 9 II könnte noch besser aussehen, wenn nicht das völlige Fehlen eines erweiterten Farbmanagements im Menü des Fernsehers wäre.

Während sich eine grundlegende Anpassung des Weißabgleichs problemlos durchführen lässt, fehlen in den Einstellungen Optionen zur Feinabstimmung einzelner Farben. Wir haben versucht, dieses Thema auf allen Wegen anzugehen: sowohl mit der herkömmlichen Methode per Fernbedienung als auch mit der dedizierten Kalibrierungssoftware für Bravia-Fernseher. Leider ist diese Funktion komplett gesperrt. Wir vermuten, dass dies an der speziellen neuen RGB-Architektur liegen könnte, die auf diese Weise ihre Grenzen vorgibt. Sehr schade, denn dadurch lässt sich die Farbwiedergabe nicht bis zur Perfektion optimieren. Auffällig bleibt zum Beispiel ein verfälschter Rotton. Hoffentlich wird Sony dieses Manko mit der Zeit per Update beheben.

Smoothness of tonal transitions

8.6/10

9.5/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Ein weiterer Punkt, den es zu besprechen gilt, ist die Gleichmäßigkeit der Farbübergänge. Ehrlich gesagt sieht das beim TCL C7L einfach gut aus. In den meisten Szenen, vor allem in helleren Aufnahmen, sind keinerlei Probleme mit Farbverläufen zu erkennen. Bei nativen 4K HDR-Inhalten ist das Bild sauber und die Übergänge zwischen den Farbtönen sehr gleichmäßig. Ebenso gut wirkt es im Dolby Vision-Modus, in dem wir während der Tests weder digitale Fehler noch störendes Farbbanding festgestellt haben. Man kann sich zwar gezielt an sehr dunklen Szenen stören, in denen ein stark komprimiertes Signal angezeigt wird. Unter solchen Bedingungen zeigt der C7L manchmal kleine Unvollkommenheiten, doch bei diesem Modell fällt das nicht besonders ins Auge, vor allem bei alltäglichen Filmabenden.

Sony gebührt großer Applaus für die gleichmäßigen Tonwertübergänge, die im Vergleich zur Bravia 9 aus dem Vorjahr deutlich verbessert wurden. Die Farbabstufung liegt hier auf sehr hohem Niveau und, was am wichtigsten ist, dieser Effekt ist unabhängig vom Charakter der dargestellten Szene reproduzierbar. Sowohl in sehr hellen Bildbereichen als auch in sehr dunklen, anspruchsvollen Verläufen meistert der Fernseher die Aufgabe ausgezeichnet und eliminiert wirkungsvoll das lästige Phänomen der Posterisierung (also das Entstehen sichtbarer 'Stufen' und Bänder bei Farbverläufen, zum Beispiel in Himmelsaufnahmen oder bei Nebel). Die einzigen minimalen Schwächen in diesem Bereich sind beim Betrachten von Inhalten im Dolby-Vision-Format zu erkennen. Bei diesen Inhalten ist die Abstufung zeitweise etwas schlechter als bei HDR10-Inhalten, doch sind die Unterschiede so subtil und marginal, dass sie für den durchschnittlichen Zuschauer völlig unbemerkt bleiben.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

5.5/10

8.5/10

Image without overscan on the SD signal
OK
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Dieser Punkt kann gewissermaßen als Achillesferse des Modells C7L bezeichnet werden. Leider verwendet dieser Fernseher bereits den älteren MediaTek-Chip Pentonic 700, der nie für seine herausragende digitale Bildverarbeitung bekannt war. Das sieht man deutlich an der Funktion zur stufenweisen Glättung, die für die Reduktion gezackter Kanten und die Entfernung digitalen Rauschens zuständig ist. Sie arbeitet schlicht sehr schwach – bei niedriger Einstellung ist ihre Wirksamkeit praktisch nicht vorhanden. Ein kleiner Pluspunkt ist wohl nur, dass der Algorithmus das Bild nicht zusätzlich verschlechtert und Details nicht gewaltsam verwischt. Etwas besser fällt das Upscaling aus, also die Hochskalierung von niedrigeren Auflösungen auf 4K. Es ist einfach in Ordnung und hebt sich gegenüber der Konkurrenz nicht besonders hervor. Es lässt sich jedoch nicht leugnen, dass der C7L in diesem Punkt deutlich gewinnen würde, wenn der Hersteller den neueren Prozessor Pentonic 800 einsetzen würde, der inzwischen in immer mehr Konkurrenzmodellen zu finden ist.

Die digitale Verarbeitung und das Upscaling sind seit Jahren eine Königsdisziplin von Sony, und nach Tests der Bravia 9 II können wir mit Fug und Recht sagen, dass sich diesbezüglich auf dem Markt nichts geändert hat. Die Japaner gehören weiterhin zur Spitze des Marktes. Hervorzuheben ist ihr eigener Bildprozessor XR, der in diesem Modell mit dem Hauptchip MediaTek Pentonic 1000 zusammenarbeitet. Eine solche Kombination liefert hervorragende Ergebnisse. Das Upscaling von Material mit niedrigerer Auflösung ist äußerst wirkungsvoll und präzise.

Was jedoch an der Arbeitsweise des XR-Prozessors den größten Applaus verdient, ist die Funktion zur Glättung tonaler Übergänge. Das System kann das bei stark komprimierten Inhalten auftretende Banding praktisch auf null reduzieren. Entscheidend ist, dass der Algorithmus dies auf äußerst intelligente Weise tut. Er entfernt nur die störenden, digitalen „Stufen“ in Verläufen, verwischt dabei aber nicht die feinen Details der Bildstruktur und erzeugt keinen künstlichen, „plastischen“ Effekt ohne Filmkorn. Das Bild bleibt scharf, natürlich und kinoreif.

Blur and motion smoothness

7.8/10

8.1/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
120Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 120Hz (double contours)
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
Yes, 240Hz (double contours)
Yes, 240Hz (double contours)
Brightness drop with BFI
52%
76%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Blur (4K@144Hz):

Blur ():

TCL C7L nutzt ein natives 4K-Panel mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz, das bei niedrigeren Auflösungen – mit einem PC – sogar bis zu 288 Hz erreichen kann. Dies sind natürlich sehr hohe Werte, die auf dem Papier lobenswert sind, aber im alltäglichen Leben sollte man sich bewusst sein, dass fast alle dynamischen Inhalte, die ihr auf diesem Fernseher anzeigt, dennoch maximal um die 120 Hz wiedergegeben werden. Um diese Dynamik zu bändigen, finden wir im Menü des Fernsehers ein Bewegungsglättungssystem mit dem Namen „Bewegungsschärfe“. Es bietet mehrere vordefinierte Modi, darunter einen Benutzermodus, den wir definitiv empfehlen, manuell einzustellen, indem ihr unsere bewährten Anleitungen auf dem YouTube-Kanal nutzt. Dort stehen uns zwei wichtige Schieberegler zur Verfügung. Der erste, „Bewegungsunschärfe reduzieren“, ist für die Minimierung von Unschärfen und die Verbesserung der Schärfe bei dynamischen 60-FPS-Materialien, wie zum Beispiel Sportübertragungen, verantwortlich. Der zweite Schieberegler, „Flimmerreduzierung“, ermöglicht es, künstliche Frames in Filmen und Serien, die in 24 oder 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen wurden, hinzuzufügen. Dies ermöglicht es natürlich, den Effekt des störenden Ruckelns des Bildes während Kamerabewegungen vollständig zu beseitigen.

Die technischen Daten des Sony Bravia 9 II weisen keine Bildwiederholfrequenz jenseits von 120 Hz aus, was manche anspruchsvollere PC-Spieler als Nachteil ansehen könnten. Im Alltag jedoch, beim Filmschauen, beim Spielen auf der Konsole oder bei Sportübertragungen, lässt sich an der Bewegungsdarstellung kaum etwas aussetzen. Das eingesetzte VA-Panel zeigt zwar leichte, für diese Panelbauart typische Nachzieheffekte (Ghosting), doch greifen die hervorragenden Motionflow-Algorithmen zur Bewegungsoptimierung. Im Systemmenü finden sich Regler für die Reduktion von Unschärfen und für die Glättung, mit denen sich das Bewegungsverhalten präzise an die eigenen Vorlieben anpassen lässt.

Console compatibility and gaming features

9.8/10

9.4/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 288Hz
    48 - 120Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    No
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Was Gaming angeht, ist der TCL C7L schlicht ein hervorragender Fernseher für Spieler. Dank zweier HDMI-2.1-Ports mit voller Bandbreite von 48 Gbit/s hat man hier Zugriff auf alle wichtigen Funktionen, die Konsolen- und High-End-PC-Besitzer erwarten. Es gibt einen gut funktionierenden ALLM-Modus mit sehr geringem Input-Lag sowie VRR für die Bildsynchronisation, das in einem beeindruckenden Bereich von 48 bis 288 Hz arbeitet. Wichtig ist, dass TCL im Gegensatz zu manchem Mitbewerber die korrekte Implementierung des Konsolenprofils HDR10 HGIG sowie Unterstützung für Dolby Vision in Spielen sichergestellt hat. Abgerundet wird das Ganze durch eine sehr gut gestaltete Spieleroberfläche, die Game Bar, die es sogar erlaubt, ihr Aussehen zu bearbeiten und das Thema zu ändern, damit sie perfekt zum Stil eurer Konsole passt. Der einzige Punkt, an dem man hier Kritik üben kann und sogar muss, ist die Tatsache, dass der Fernseher nur zwei Ports im vollen HDMI-2.1-Standard bietet, während die beiden anderen nur HDMI 2.0 sind. Das ergibt ein ziemlich großes logistisches Problem. Warum? Weil einer dieser schnellen Ports gleichzeitig den Audio-Rückkanal eARC unterstützt. In der Praxis bedeutet das: Wenn ihr eine Soundbar oder ein Heimkino an den Fernseher anschließt, steht euch nur noch ein freier HDMI-2.1-Anschluss zur Verfügung. Wenn ihr zwei Konsolen oder eine Konsole und einen leistungsstarken PC habt, müsst ihr leider auf etwas verzichten oder ständig hinter dem Gehäuse Kabel umstecken, um die komfortable Steuerung des Audiosystems beizubehalten.

Abgesehen von einem recht schwerwiegenden Konstruktionsfehler, nämlich der Beschränkung der Plattform auf lediglich zwei vollwertige HDMI‑2.1‑Anschlüsse, bietet die Bravia 9 II nahezu alle wichtigen Gaming-Funktionen, die auf dem Markt verfügbar sind. An ein so umfangreiches Paket hat uns Sony übrigens bereits bei seinen vorherigen Modellen gewöhnt. Die Liste unterstützter Technologien ist lang. Sie umfasst den automatischen Modus für geringe Eingabeverzögerung (ALLM), die variable Bildwiederholfrequenz (VRR) sowie eine vollständig korrekte Implementierung des HGIG-Standards und des speziell für Spieler entwickelten Dolby-Vision-Formats.

Input lag

10/10

10/10

SDR

1080p60
11 ms
13 ms
1080p120
7 ms
8 ms
2160p60
11 ms
13 ms
2160p120
7 ms
8 ms

HDR

2160p60
11 ms
12 ms
2160p120
7 ms
7 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
11 ms
13 ms
2160p120 DV
7 ms
7 ms

Es lohnt sich an dieser Stelle, einen Blick auf die nackten Zahlen zu werfen, denn was die Signallatenz betrifft, gehört das TCL C7L zur absoluten Spitze auf dem Markt. Unsere Messungen zeigten, dass das Input-Lag extrem gering ist und bei einem 60-Hz-Signal nur etwa 10 ms beträgt. Wenn man auf die nächste Stufe wechselt und ein Spiel in 120 Hz startet, fällt die Verzögerung auf geradezu unmerkliche 6 bis 7 ms. Und was noch wichtiger ist: Diese Werte hält der Fernseher auch nach Aktivierung des Dolby-Vision-Formats in Spielen.

Mit dem umfangreichen Paket an Gaming-Funktionen geht ein für jeden Spieler äußerst wichtiger Parameter einher, nämlich das Input-Lag. In dieser Disziplin liefert die neue Bravia 9 II schlichtweg fehlerfreie Ergebnisse. Unsere Labortests zeigten, dass das Input-Lag im Modus „Spiel“ SUPER niedrig ist. Die Werte, die wir bei den Messungen ermittelt haben, sind für das menschliche Auge praktisch nicht wahrnehmbar und bringen dieses Modell in die Spitzengruppe.

Compatibility with PC

8.4/10

7.8/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Good
Very Good
Readability of dark text and shapes
Good
Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
6ms
8ms
Matrix subpixel arrangement
RGB
RGB
Max refresh rate
144Hz
120Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Was das Spielen auf dem PC angeht, wie ich bereits erwähnt habe, ist es wirklich problemlos. Der Fernseher unterstützt ohne Probleme hohe Bildwiederholfrequenzen: 4K bei 144 Hz, und in Full HD kann er sich sogar auf 288 Hz hochschrauben. Außerdem funktionieren die Synchronisationssysteme G-Sync und FreeSync hier ohne den geringsten Aufwand. Für PC-Spieler kann der C7L also als großartiger, riesiger Monitor dienen.

Typische Büroarbeit mit Text sieht dagegen etwas schlechter aus, und zwar wegen des Panels, das sich unter diesen Bedingungen ziemlich merkwürdig verhält. Wenn die Modi mit der höchsten Bildwiederholfrequenz, also 144 Hz und 288 Hz, eingeschaltet sind, sind Lesbarkeit und Schärfe dunkler Schrift auf hellem Hintergrund eher mittelmäßig. Die Schrift wirkt leicht verschwommen und gezackt. Zum Glück lässt sich das sehr einfach beheben, indem man in den Einstellungen der Grafikkarte die Bildwiederholfrequenz auf stabile 120 Hz einstellt. Dann wird der Text wieder perfekt scharf, daran solltet ihr unbedingt denken, wenn ihr vorhabt, den C7L als Arbeitsmonitor zu nutzen.

Der Bravia 9 II eignet sich auch hervorragend als leistungsstarker PC-Bildschirm. Zwar gibt es hier keine speziellen Modi, die für den PC gedacht sind und höhere Bildwiederholraten als 120 Hz ermöglichen, doch als großer Monitor macht der Fernseher eine ausgezeichnete Figur. Die vollständige Bildsynchronisation arbeitet einwandfrei und ist mit den gängigen Codecs der Grafikkartenhersteller kompatibel; sowohl G-Sync als auch FreeSync lassen sich hier problemlos aktivieren.

Eine sehr angenehme Überraschung und Verbesserung ist die Änderung der Subpixelanordnung des Panels. Im neuen Sony-Modell hat man auf die BGR-Anordnung zugunsten der strukturell klassischen RGB-Anordnung verzichtet. Diese Änderung hat sich direkt in einer besseren Lesbarkeit von Schriftarten und anderen feinen Elementen in Windows/macOS gegenüber der ersten Generation der Bravia 9 niedergeschlagen. Zwar kann das geübte Auge aus sehr geringem Abstand feststellen, dass die Kanten dunkler Schrift auf hellem Hintergrund nicht "perfekt" scharf sind, doch im täglichen Gebrauch, sowohl bei der Arbeit mit Dokumenten als auch beim Spielen, ist dieses Phänomen völlig unmerklich.

Viewing angles

3.7/10

6/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
78%
58%

Leider hat der starke native Kontrast des HVA 2.0-Bildschirms seinen Preis. Es geht um die Blickwinkel, die beim Modell C7L einfach schwach sind. Das alles liegt natürlich an der Verwendung des erwähnten VA-Panels. Das ist eine vollkommen natürliche Eigenschaft dieser Technologie und ein Aspekt, den man beim Kauf berücksichtigen muss. Wenn ihr direkt vor dem Bildschirm sitzt, wird euch das Bild mit seiner Tiefe begeistern, aber es reicht aus, ein paar Dutzend Grad zur Seite auf der Couch zu rutschen, damit die Farben sofort anfangen, zu verblassen. Wenn ihr euch für dieses Modell entscheidet, wählt ihr einen klassischen Marktkkompromiss: ihr bekommt ein geniales Schwarz und einen fantastischen Kontrast, aber verliert an Blickwinkeln.

Die Bravia 9 II ist mit einem VA-LCD-Panel ausgestattet. Natürlich ist seine größte Stärke der hohe native Kontrast, doch das geht leider zu Lasten schwächerer Blickwinkel. Wichtig ist, dass der Hersteller wegen der Verwendung einer neuen, stark mattierten Bildschirmbeschichtung auf spezielle Winkelverbreiterungsfilter verzichten musste.

Bedeutet das, dass die Blickwinkel einfach schlecht sind? Nicht ganz. Wenn man das Panel unter einem moderaten Winkel betrachtet (sagen wir etwa 45 Grad), bleiben Farbsättigung und Helligkeit völlig akzeptabel. Alles beruht hier auf der Funktionsweise der RGB-Hintergrundbeleuchtung. Dadurch, dass die Hintergrundbeleuchtung die Farbe des aktuell dargestellten Bildes annimmt, wirkt das Gesehene für das menschliche Auge deutlich natürlicher. Wir nehmen ein solches Bild als kohärenter wahr im Vergleich zu klassischen Mini-LED-Displays mit Quantum Dots. Andererseits fällt auf dem Sony-Bildschirm im Vergleich zu einem normalen Mini-LED der Halo-Effekt und die sichtbare Zonenaufteilung stärker auf.

Daytime performance

8.8/10

10/10

Panel finish
Glare
Matte
Reflection suppression
Poor
Very Good
Black levels during daytime
Very Good
Average

Panel brightness

SONY Bravia 9 II XR95M2: 1980 cd/m2

TCL C7L: 1327 cd/m2

Es lohnt sich auch zu erwähnen, wie sich der TCL C7L beim täglichen Schauen in einem sonnendurchfluteten Wohnzimmer schlägt. Wie bereits festgestellt ist er ein extrem heller Fernseher, und gerade dank dieser enormen Luminanzreserve (bis zu 2400 Nit im SDR!) kann er sich in sehr hellen Räumen hervorragend behaupten — das Bild kommt einfach problemlos gegen einfallendes Licht an. Aufpassen sollte man nur bei direkten Reflexionen auf dem Bildschirm. Die in diesem Jahr auf dem Panel verwendete Beschichtung ist deutlich glänzender als die beim Vorjahresmodell C7K. Der Bildschirm dämpft punktförmige Lichtreflexe deutlich schlechter, was unter ungünstigen Bedingungen, zum Beispiel wenn sich ein Fenster direkt gegenüber dem Fernseher befindet, für manche Nutzer ziemlich störend sein kann. Trotzdem ist der C7L, was die rohe Helligkeit angeht, einfach ein Helligkeitsmonster für helle Wohnzimmer.

Hohe Helligkeit in Kombination mit einer neuen Beschichtung macht die Bravia 9 II zu einem der besten Fernseher auf dem Markt für anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Die mittlere Helligkeit bei SDR-Inhalten liegt bei etwa 2000 Nits, kleinere Bildbereiche erreichen sogar bis zu starken 4000 Nits. In der Praxis bedeutet das, dass das Bild auch dann nicht an Lesbarkeit verliert, wenn direktes Mittagssonnenlicht ins Wohnzimmer fällt. Entscheidende Rolle spielt hierbei die neue, tiefmatte Beschichtung des Panels. Im Gegensatz zur glänzenden Bildschirmoberfläche des Vorgängermodells geht dieser Filter äußerst wirkungsvoll mit der Streuung von Reflexionen um. Wenn direktes Licht aus dem Fenster oder von einer Lampe auf den Bildschirm fällt, sieht man weder störende Spiegelungen des eigenen Gesichts noch von Möbeln.

Der natürliche Kompromiss einer matten Oberfläche ist eine minimale Einschränkung der wahrgenommenen Farbsättigung und des Schwarzwerts im Vergleich zu ideal glänzenden Panels; bei sehr hellem Licht kann das Bild etwas flacher wirken. Das ist jedoch ein vollauf berechtigter und geradezu symbolischer Preis für die drastische Verbesserung des Nutzungskomforts. Wenn Sie einen Fernseher für ein Wohnzimmer mit großen Fensterflächen suchen und das Problem lästiger Spiegelungen tagsüber ein für alle Mal loswerden möchten, ist die Bravia 9 II diesbezüglich ideal geeignet.

Panel details

Backlight Type
Mini-LED Super QLED (SQD)
RGB MINI-LED
Software version during testing
v8-0012T01-LF1V626.003089
114.602.030.1EUA
Image processor
MT5896 2,5GB RAM
MT5897 5gb ram

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review TCL C7L TV Panel details
Review SONY Bravia 9 II XR95M2 TV Panel details
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TCL C7L

SONY Bravia 9 II XR95M2

TV features

7.8/10

8.8/10

  • System
    Google TV
    Google TV
  • System performance
    Very good
    Very good
  • HDMI inputs
    2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 48Gbps
    2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Sony S-Center)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    Yes
  • Recording programming
    No
    Yes
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    Yes
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
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Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio), AuxiliaryOutput-Mini-Jack (Sony S-Center)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    Yes

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    Yes
  • Font size adjustment
    Yes
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Google TV und Smart-TV

Das Multimedia-Herz des TCL C7L ist natürlich das Betriebssystem Google TV, das Zugang zu einer riesigen App-Bibliothek und zu allen gängigen Streamingplattformen bietet. Das Smart-TV dieses Modells arbeitet reibungslos und bietet umfassende Unterstützung für nützliche Netzwerkfunktionen wie Apple AirPlay oder Chromecast. Überraschend positiv ist jedoch die Performance der Software. Wir haben festgestellt, dass das Google-System im neuen C7L deutlich flüssiger und schneller läuft als bei den TCL-Modellen des Vorjahres. Das ist größtenteils der besseren Optimierung zum Marktstart zu verdanken. Überflüssige Verzögerungen und kleinere Ruckler der Benutzeroberfläche, die bei älteren Modellen auftraten, scheinen weitgehend der Vergangenheit anzugehören.

Fernsehfunktionen

Was klassisches Antennen- oder Kabelfernsehen angeht, bietet der TCL C7L nicht viele zusätzliche, fortgeschrittene Funktionen. Es ist schlicht ein einfacher Empfänger. Der Hersteller hat hier nicht mit revolutionären Lösungen geworben, daher findet man außer dem herkömmlichen Programmführer nichts Besonderes. Ein großes Entgegenkommen an traditionelle Zuschauer ist dagegen die klassische Fernbedienung, die entgegen dem aktuellen Minimalismustrend weiterhin mit einer vollständigen Zifferntastatur ausgestattet ist, was das schnelle Umschalten der Kanäle enorm erleichtert.

Klassische Funktionen und zwei Fernbedienungen

Wenn man über einen so fortschrittlichen Fernseher spricht, ist es leicht, sich ausschließlich auf Prozessoren und Nits zu konzentrieren, aber die Bravia 9 II ist auch in den alltäglichsten Belangen ein sehr guter Fernseher. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die Rückkehr zu traditionellen Lösungen, an die viele Konkurrenten bereits zu vergessen scheinen. Damit ist etwa die vollständige Unterstützung für die Aufnahme von Fernsehsendungen direkt auf externen USB-Speicher gemeint.

Das traditionelle, sehr praxisorientierte Vorgehen des japanischen Herstellers zeigt sich bereits beim Öffnen der Verpackung. Sony ist einer der wenigen Marktteilnehmer (derzeit wohl sogar der einzige? 🤔), der dem Set nicht eine, sondern zwei Fernbedienungen beilegt. Die erste ist eine Verbeugung vor älteren Nutzern und Traditionalisten. Sie erinnert vielleicht in ihrer Bauweise an Konstruktionen aus den 2000er-Jahren, bietet aber eine vollständige physische Zifferntastatur, was das schnelle Wechseln zwischen Kabel- oder Satellitenkanälen enorm erleichtert. Die zweite Fernbedienung steht für eine völlig neue Schule. Es handelt sich um eine kompakte Smart-Fernbedienung, die hervorragend ausbalanciert ist, sehr gut in der Hand liegt, und das i-Tüpfelchen ist die automatische Tastenbeleuchtung. Interessant ist die Tatsache, dass sie laut Sony größtenteils aus recycelten Materialien gefertigt wurde.

Smart-TV: Google TV

Wenn wir den Fernseher mit dieser Fernbedienung einschalten, erscheint das Google-TV-System. Bei diesem Modell wurde die Plattform hervorragend optimiert. Das Menü reagiert sofort auf Eingaben, und die Animationen ruckeln nicht, was bei älteren Modellen oft ein Problem war. Auch wenn die Oberfläche manchmal mit gesponserten Film- und Serienempfehlungen überfrachtet ist (was leider ein Zeichen unserer Zeit ist), macht das System das durch eine absolut konkurrenzlose App-Auswahl wett.

Ein weiteres, einzigartiges Argument für Sonys Plattform ist der vorinstallierte Zugang zur App Sony Pictures Core. Es ist ein eigener Streamingdienst, der dank extrem hoher Datenraten Bilder mit sehr geringer Kompression liefern kann und damit eine Qualität bietet, die für andere VOD-Plattformen unerreichbar ist.

Apps

9.6/10

9.6/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link

Playing files from USB

9.4/10

8.9/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
Yes
Yes
PNG
Yes
No
GIF
Yes
No
WebP
Yes
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
No
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Am Ende des Multimedia-Abschnitts sollte man noch die Wiedergabe von Dateien von externen USB-Speichern erwähnen. Während unserer Tests gab es diesbezüglich keine unangenehmen Überraschungen, der vorinstallierte Player kommt mit allen gängigen Video- und Audioformaten genau so zurecht, wie es sein sollte. Interessanterweise spielte der TCL C7L ohne das geringste Problem auch Bilder ab, die im nativen Apple-Format HEIC gespeichert sind. Das ist bei den vorinstallierten Apps der TV-Hersteller äußerst selten. Und obwohl das Google-TV-System euch natürlich uneingeschränkte Möglichkeiten bietet, externe Mediaplayer zu installieren, ist die integrierte App beim C7L so ausgereift, dass zusätzliche Software wohl kaum jemandem nötig sein wird.

Das Abspielen von Dateien von einer externen Festplatte oder einem USB-Stick funktioniert reibungslos und schnell. Die Benutzeroberfläche lädt den Inhalt des Speichermediums blitzschnell. Wir haben jedoch einige Vorbehalte gegenüber den werkseitigen Möglichkeiten des Systemplayers. Während die Liste der unterstützten Audio- und Video-Codecs wirklich umfangreich ist, hat der Fernseher bei der Unterstützung von Bilddateien überraschend mager abgeschnitten. Er unterstützt im Grunde nur das klassische JPG-Format und, was eine super Nachricht für iPhone-Nutzer ist, das Apple-Format HEIC. Leider fehlt auf der Liste zumindest ein so populäres Format wie PNG. Glücklicherweise lässt sich dieses Problem dank Google TV ganz einfach lösen. Man muss nur einen externen Player aus dem App-Store herunterladen, der problemlos jedes fehlende Dateiformat öffnet.

Sound

7.7/10

9/10

  • Maximum volume
    77dB
    93dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    Yes

TCL C7L klingt einfach ziemlich gut und solide. In puncto Klangqualität hat sich im Vergleich zum letztjährigen Modell C7K praktisch nichts geändert. Der Hersteller setzt weiterhin auf ein Lautsprechersystem von Bang & Olufsen in 2.2-Konfiguration. Einziger Punkt, der beim Schauen stören kann: Erhöht man die Lautstärke auf höhere Pegel (etwa über 50 %), stimmt die tatsächliche Lautstärke nicht mehr mit der auf dem Bildschirm angezeigten Skala überein. Das Audiosystem von B&O eignet sich hervorragend für das tägliche Ansehen von Reportagen oder Serien bei moderater Lautstärke, aber wenn ihr guten Klang sucht, lohnt es sich, für den C7L zumindest eine einfache Soundbar zu kaufen.

Die mittlerweile zwei Jahre alte Bravia 9 hat uns daran gewöhnt, dass man aus einem gewöhnlich schlanken Fernseher ohne integrierte Soundbar ein wirklich angenehmes Klangbild herausholen kann. Die neue Bravia 9 II geht jedoch einen Schritt weiter und intensiviert diese Eindrücke noch stärker. Unserer Meinung nach haben die Ingenieure vor allem den unteren Frequenzbereich verbessert. Der Bass, der beim Vorgängermodell etwas gefehlt hat und zeitweise zu flach war, ist jetzt deutlich kräftiger, tiefer und weist spürbar mehr Dynamik auf.

Dadurch wird das Anschauen von Filmen (vor allem von solchen mit Explosionen) oder einfach das Musikhören deutlich angenehmer. Das eingebaute Soundsystem kann problemlos eine einfache Soundbar ohne externen Subwoofer ersetzen. Wie gehabt verdient Sony ein großes Plus für den Umgang mit Lizenzen und Audioformaten. Neben dem offensichtlichen und populären Standard Dolby Atmos bietet das Gerät auch volle Unterstützung für das Format DTS:X. Das ist eine großartige Nachricht für Filmliebhaber mit einer umfangreichen Sammlung von Filmen auf 4K-Ultra-HD-Discs. Was das eingebaute Audio betrifft, ist die Bravia 9 II ein absolutes Meisterwerk.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

77dBC (Max)

75dBC

93dBC (Max)

75dBC

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