Philips PUS8359 (IPS) vs LG OLED B6

Direct comparison

PUS8359 / PUS8349

Info

B65 / B6E / B6G

Available screen sizes: 43”55”65”

Available screen sizes: 48”55”65”77”83”

Panel type: LCD IPS

Resolution: 3840x2160

System: Titan OS

Model year: 2024

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Panel type: WRGB OLED

Resolution: 3840x2160

System: WebOS

Model year: 2026

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Overall rating

5.1

7.8

  • Movies and series in UHD quality

    4.4

    8.0

  • Classic TV, YouTube

    4.5

    8.8

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    4.6

    8.6

  • Gaming on console

    6.2

    9.2

  • TV as a computer monitor

    6.0

    7.6

  • Watching in bright light

    4.3

    4.8

  • Utility functions

    5.3

    8.0

  • Apps

    6.7

    9.1

  • Sound quality

    6.1

    6.7

Advantages

  • Ambilight 3

  • Beleuchtete Fernbedienung

  • Grundlegende Funktionen für Gamer

  • Niedrige Eingangsverzögerung

  • Unterstützung aller Audioformate (Dolby und DTS)

  • Perfektes Schwarz und hoher Kontrast, dank OLED-Panel

  • Sehr gute HDR-Qualität mit Dolby Vision

  • Natürliche und präzise Farben nach der Kalibrierung

  • Hervorragende Bewegungsdarstellung ohne Schlieren (120 Hz)

  • 4 HDMI 2.1-Anschlüsse mit voller Bandbreite von 48 Gbit/s

  • Sehr geringe Eingangsverzögerung (Input Lag)

  • VRR, G-Sync, FreeSync und korrektes HGiG, ein umfangreiches Funktionspaket für Gamer

  • Umfangreiches webOS mit Magic Remote-Fernbedienung

  • Weite Blickwinkel

Disadvantages

No like
  • Schwache Schwarz und Kontrast

  • Durchschnittliche Helligkeit

  • Begrenztes TitanOS-System

  • Schlechtere Reflexionsdämpfung als beim Vorgänger, eine Eigenschaft des OLED-SE-Panels

  • Durchschnittliche Helligkeit, am besten für Räume mit kontrollierter Beleuchtung geeignet

  • Keine DTS:X-Unterstützung, Nachteil vor allem für Besitzer von Blu-ray-Discs

  • Das webOS-System arbeitet hier nicht besonders schnell

Our verdict

Philips PUS8359 ist ein Fernseher, der vor allem durch das dreiseitige Ambilight-System ins Auge fällt. Die an das Bild angepasste Beleuchtung hinter dem Bildschirm sorgt für eine beeindruckende Atmosphäre, insbesondere abends – das Licht verleiht dem Filmerlebnis eine besondere Stimmung und macht den Raum interessanter. Es ist wirklich ein nettes Extra, besonders wenn man unkonventionelle Lösungen mag. Für Gamer könnte dieses Modell eine gute Wahl für den Anfang sein. Die niedrige Eingabeverzögerung von weniger als 10 ms sorgt für schnelle Reaktionen, und der Automatische Spielmodus passt die Einstellungen an, damit das Gameplay flüssig ist. Wenn wir gelegentlich spielen, ist der Fernseher in der Lage, die Anforderungen zu erfüllen, aber es ist eher keine Ausrüstung für diejenigen, die erstklassige Erlebnisse suchen. Was die tägliche Nutzung betrifft, so ist es nicht perfekt. Das Titan OS-System sieht einfach aus, aber es fehlen viele beliebte Anwendungen, was frustrierend sein kann. Darüber hinaus kann die Benutzeroberfläche manchmal langsamer reagieren, als wir es uns wünschen – das Wechseln zwischen Anwendungen oder das Springen zwischen Einstellungen kann gelegentlich Geduld erfordern. Wenn wir zuvor mit ausgefeilteren Systemen wie Android TV in Kontakt waren, könnte Titan OS uns stark enttäuschen. Und wie sieht es mit der Bildqualität aus? Hier tritt ein Problem auf. Das Panel bietet durchschnittliche Helligkeit und niedrigen Kontrast, sodass in hellen Räumen das Bild blass aussehen kann. In dunkleren Szenen wird Schwarz grauer, was Details verschluckt. HDR? Man kann eher nicht mit großartigen Effekten rechnen – das Fehlen von Dolby Vision und die begrenzten technischen Möglichkeiten sorgen dafür, dass HDR-Inhalte keinen großen Eindruck hinterlassen. Philips PUS8359 ist ein Fernseher, der sich hervorragend für Ambilight-Fans und für diejenigen eignet, die grundlegende Funktionen suchen. Er schlägt sich gut bei Spielen, und abendliche Vorstellungen mit effektiver Beleuchtung gewinnen zusätzlich an Atmosphäre. Wenn uns jedoch eine hohe Bildqualität oder ein ausgefeiltes Smart-TV-System wichtig ist, lohnt es sich, nach anderen Modellen zu suchen. Dieser Fernseher ist ein Vorschlag für diejenigen, die nicht zu viel erwarten und etwas Einfaches mit einem interessanten visuellen Effekt wollen.

Der LG OLED B6 ist eine sehr gelungene Fortsetzung der B-Serie und zugleich ein Fernseher, der als erster Schritt in Richtung OLED durchaus Sinn macht. Er versucht nicht, in jeder Hinsicht mit den teuersten Modellen zu konkurrieren, zeigt aber in den wichtigsten Punkten genau das, weshalb viele Menschen diese Technologie wählen: perfektes Schwarz, sehr hoher Kontrast und ein Bild, das bei Filmen einfach beeindruckend aussehen kann. Ein großer Anteil daran liegt an der neuen budgetfreundlichen WOLED-Matrix, dem OLED SE. Dank ihr ist der günstigste OLED von LG heute deutlich heller als noch vor einigen Jahren, und rund 800 Nits im HDR sind ein Wert, der beim Schauen wirklich auffällt. Helle Bildinhalte wirken energiegeladener, das Bild kommt in anspruchsvolleren Szenen besser zurecht, und in Kombination mit dem OLED-Schwarz kann das Gesamtbild sehr eindrucksvoll wirken. Besonders gut kommen Filme und Serien von Streaming‑Plattformen zur Geltung, vor allem solche in Dolby Vision. Genau dann nutzt der B6 seine Möglichkeiten am besten und zeigt ein Bild, das für jemanden, der von einem typischen LCD-Fernseher wechselt, einen großen Schritt nach vorne bedeutet.

Es ist allerdings kein Modell ohne Kompromisse. Die größten Vorbehalte haben wir gegenüber dem Umgang des Bildschirms mit Spiegelungen. Das Fehlen eines klassischen Polarisators sorgt dafür, dass der Fernseher deutlich schlechter damit zurechtkommt, wenn er gegenüber einem großen Fenster oder einer starken Lichtquelle steht. Reflexionen sind stärker sichtbar als bei anderen WOLED-Panels, und das Schwarz verliert in einem hellen Raum etwas von seinem Charakter. Unter kontrollierten Bedingungen ist das kein Problem, aber für ein sehr helles Wohnzimmer sollte man den Kauf etwas vorsichtiger angehen. Ein wenig Unzufriedenheit bleibt auch beim Betrieb von webOS. Das System an sich ist nach wie vor sehr gut, bietet eine umfangreiche App‑Bibliothek, die bequeme Fernbedienung Magic Remote und im Grunde alles, was man von einem modernen Smart‑TV erwartet. Das Problem ist, dass es auf dem B6 nicht immer so flüssig läuft, wie es sollte. Man merkt zwischendurch, dass die neue Version des Systems anspruchsvoller und etwas „schwerer“ ist als zuvor.

Trotz dieser Anmerkungen schneidet der LG B6 weiterhin sehr gut ab. Es ist ein Fernseher, der alle wichtigsten Vorteile von OLED bietet und dabei nicht so viel kostet wie die höherpreisigen Serien. Am meisten Sinn macht er, wenn er in einer guten Aktion auftaucht, denn dann kann er einer der interessantesten Kandidaten für alle sein, die in die Welt der OLEDs einsteigen möchten, ohne zu viel zu bezahlen.

TV appearance

HDMI inputs
3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Average
Premium
Stand type
Legs
Legs
Bezel color
Graphite
Graphite
Stand
Fixed
Fixed
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

1.9/10

10/10

Local dimming function: No

Contrast:

Review Philips PUS8359 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,000:1

Review Philips PUS8359 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,050:1

Review Philips PUS8359 (IPS) Contrast and black detail

Result

900:1

Review Philips PUS8359 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,050:1

Review Philips PUS8359 (IPS) Contrast and black detail

Result

850:1

Review LG OLED B6 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED B6 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED B6 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED B6 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED B6 Contrast and black detail

Result

:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Philips PUS8359/12 in der Version 55" und 43" basiert auf einem IPS-Panel, das einen erheblichen Einfluss auf die Kontrastqualität hat. Leider zeigen die Testergebnisse deutlich ein sehr niedriges Niveau. Schwarz, das statt einer tiefen Pechfarbe eher wie silberner Asche aussieht, ist besonders bei der Betrachtung dunkler Szenen offensichtlich. Ein solches Kontrastniveau schränkt die Möglichkeit ein, das Bild voll und ganz zu genießen, insbesondere für Personen, die Vorführungen in abgedunkelten Räumen bevorzugen.

Das Schwarz beim LG OLED B6 ist perfekt. Das ist keine Überraschung, denn es handelt sich um ein OLED (WOLED), aber gerade hier sieht man am deutlichsten, warum diese Technologie noch so viele Anhänger hat. Jeder Pixel kann einzeln abgeschaltet werden, daher gibt es in dunklen Szenen keinen grauen Schimmer und kein Auslaufen von Licht um helle Bildbereiche. Dadurch hat das Bild eine tolle Tiefenwirkung und wirkt wirklich räumlich. Auch Details in den Schattenbereichen kommen gut zur Geltung. Nichts verschmilzt zu einem dunklen Fleck, und kleine Elemente bleiben selbst in schwierigeren Szenen sichtbar. In dieser Hinsicht zeigt der B6 einfach alles, was wir an OLED-Fernsehern schätzen.

HDR effect quality

3.7/10

6.2/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, HLG
HDR10, Dolby Vision, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 76.0%, Bt.2020: 55.0%
DCI P3: 97.0%, Bt.2020: 72.0%

Luminance measurements in HDR:

Review Philips PUS8359 (IPS) Brightness measurement

Result

240 nit

Review Philips PUS8359 (IPS) Brightness measurement

Result

225 nit

Review Philips PUS8359 (IPS) Brightness measurement

Result

285 nit

Review Philips PUS8359 (IPS) Brightness measurement

Result

236 nit

Review Philips PUS8359 (IPS) Brightness measurement

Result

280 nit

Review LG OLED B6 Brightness measurement

Result

734 nit

Review LG OLED B6 Brightness measurement

Result

734 nit

Review LG OLED B6 Brightness measurement

Result

804 nit

Review LG OLED B6 Brightness measurement

Result

757 nit

Review LG OLED B6 Brightness measurement

Result

355 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: HDR10+

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

LG OLED B6

Philips PUS8359 (IPS)

Luminance of RGB colors

Die Qualität des HDR-Effekts im Fernseher Philips PUS8359/12 beeindruckt ebenfalls nicht. Eine Helligkeit von 280 Nits ist zu niedrig und ähnelt eher dem standardmäßigen SDR als echtem HDR, was deutlich auf den fünf getesteten Testbildern zu sehen ist. Darüber hinaus beeindruckt der Fernseher nicht in Bezug auf die Farbwiedergabe – lediglich 76 % DCI-P3 ist ein Wert, der als schwach angesehen werden kann, insbesondere im Vergleich zu anderen Modellen in derselben Preisklasse.

Der LG B6 ist ein mäßig helles OLED-Gerät. Nach der Kalibrierung erreicht er etwa 800 Nits, also ungefähr 200 Nits mehr als das Vorjahresmodell B5. Das ist dem neuen, budgetorientierten OLED-SE-Panel von LG Display zu verdanken. In der Praxis bedeutet das einfach etwas mehr Reserven und sorgt dafür, dass HDR in vielen Szenen voller wirkt als bei den Vorjahres-OLEDs aus der unteren Preisklasse. Das heißt aber nicht, dass der B6 keine Einschränkungen hat. In sehr hellen Einstellungen, wenn große Bildbereiche stark beleuchtet sind, kann die Helligkeit unter 400 Nits fallen. Dieses Verhalten ist typisch für OLED-Fernseher, insbesondere für Modelle aus diesem Segment, und genau dann zeigt sich der größte Unterschied zu teureren Modellen. Trotzdem bewerten wir die Werte des B6 als wirklich solide. Er ist nach wie vor kein Fernseher, um Helligkeitsrekorde zu brechen, aber der HDR-Effekt ist bereits stark genug, dass man in Filmen tatsächlich einen Sprung gegenüber dem normalen SDR-Bild merkt.

Farbpalette

Der Einsatz des OLED-SE-Panels wirkt sich etwas auf die Abdeckung des breiten Farbraums aus. Im Vergleich zum Vorjahresmodell sanken die Werte um einige Prozentpunkte. DCI-P3 liegt bei rund 96 %, BT.2020 bei etwa 71 %. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Farben des LG B6 schwach sind. In den meisten Filmen und Serien wirken sie lebendig, gut gesättigt und angenehm fürs Auge. Den Unterschied bemerkt man erst in sehr hellen, stark bunten Szenen. Dann verlieren die Farben im Vergleich zu QD-OLED-Panels etwas an Intensität. Das liegt an der Konstruktion des WOLED-Panels. Neben roten, grünen und blauen Subpixeln verwendet es auch ein weißes Subpixel, das hilft, die Helligkeit zu steigern. Das hat allerdings seinen Preis, denn bei sehr hoher Luminanz wird ein Teil der Farbe gewissermaßen durch weißes Licht „verwässert“, wodurch die Sättigung mancher Farben etwas geringer ausfallen kann. Im Alltag ist das kein großes Problem, doch in den anspruchsvollsten Szenen fällt es auf.

Factory color reproduction

4/10

7.2/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Der treueste Modus in Bezug auf die Übereinstimmung mit dem Quellmaterial erwies sich als "Film", der in unseren Tests verwendet wurde. Dennoch hatte er, wie auch andere Herstellermodi, seine Mängel. Sowohl bei SDR- als auch bei HDR-Materialien haben wir Probleme mit dem Weißabgleich festgestellt, wobei eine Dominanz von Grün und Rot zu einem gelblichen Schimmer führte. Dieser Effekt war besonders sichtbar in Form von vergilbtem Weiß und unnatürlichen Hauttönen. Der Test der "ColourChecker"-Palette zeigte, dass jede Farbe in wärmere Töne verschoben wurde, was die Farbgenauigkeit beeinträchtigte. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Bildes ist der Kontrast und die Helligkeit, die man beurteilen kann, indem man die Gamma-Diagramme und die EOTF-Kurve analysiert. Im Gamma-Diagramm haben wir große Abweichungen festgestellt – sowohl zu hohe Werte, die zu einem Verlust von Details in den Schatten führten, als auch zu niedrige, was zu einem drastischen Rückgang des Kontrasts führte. Im Vergleich zur Gamma-Kurve schnitt die EOTF-Kurve besser ab, indem sie das Bild nur leicht aufhellte, was weniger negative Auswirkungen auf die Gesamtqualität hatte.

Den LG B6 haben wir im Filmmaker Mode geprüft, also in der besten Bildeinstellung, die sofort nach dem Auspacken verfügbar ist. Sehr ähnliche Ergebnisse liefern auch die ISF-Modi, aber in unseren Tests halten wir uns immer an den Filmmaker Mode, um besser mit anderen Fernsehern vergleichen zu können. Jeder von ihnen ist ohnehin ein deutlich besserer Ausgangspunkt als der Modus Lebhaft oder Öko, in denen das Bild stark verstärkt und deutlich weniger natürlich wirkt. Bei SDR-Materialien schneiden die Werkseinstellungen wirklich gut ab. Farbfehler sind gering, die Gammakurve verhält sich korrekt, und das Bild wirkt beim normalen Fernsehen natürlich und nicht übermäßig "aufgepeppt".

Bei HDR sieht es etwas schlechter aus. Beim Start solcher Inhalte erkennt man schnell, dass der Weißabgleich nicht ideal eingestellt ist. Zu viel Blau und Rot lässt das Bild leicht ins Rosafarbene kippen. Das bestätigen auch Messungen der Farbpalette und des ColorChecker, bei denen die Testfelder deutlich in diese Richtung abdriften. Es ist kein Fehler, der das Bild völlig ruiniert, aber bei HDR-Filmen fällt er auf. Deshalb sollten Anwender, denen ein möglichst originalgetreues Bild wichtig ist, eine Kalibrierung in Erwägung ziehen, die wir im weiteren Verlauf des Tests beschreiben.

Color reproduction after calibration

5/10

9.2/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Philips bietet sowohl in seinen günstigeren als auch in den teureren Modellen eine breite Palette an Werkzeugen zur Bildkalibrierung an. Wir haben sie genutzt, um die Qualität des angezeigten Bildes zu verbessern, obwohl das nicht so einfach war, wie es scheinen mag. Es gelang uns, den Weißabgleich zu justieren, die Gamma-Einstellung zu verbessern und die EOTF-Kurve abzustimmen, jedoch waren trotz dieser Maßnahmen die DeltaE-Fehler weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Die Hauptursachen dafür sind die eingeschränkte Abdeckung des DCI-P3-Farbraums und die niedrige maximale Helligkeit, die sich erheblich auf das Endergebnis ausgewirkt haben. Auch wenn das Gesamterscheinungsbild deutlich besser ist, haben uns die konstruktiven Eigenschaften des Fernsehers daran gehindert, spektakuläre Ergebnisse zu erzielen.

Bei der Kalibrierung haben wir uns hauptsächlich auf HDR-Materialien konzentriert, denn gerade dort erforderten die Werkseinstellungen die größten Korrekturen. Den SDR-Modus haben wir jedoch nicht vernachlässigt; nach der Anpassung ließ er sich nahezu zur Perfektion bringen. Die Farben sind sehr präzise, und die Helligkeit wird so gesteuert, wie sie sein sollte. Die größte Veränderung in HDR brachte die Verbesserung des Weißabgleichs. Nachdem ein Überschuss an Rot und Blau entfernt wurde, verschwand der rosa Farbstich und das Bild wirkte deutlich natürlicher. Hauttöne, Weißwerte und alle Farben, die zuvor ins Rosa abgedriftet waren, verbesserten sich. Nach der Kalibrierung lagen die meisten Fehler unter einem Delta-E-Wert von 2 bis 3, also unter der Grenze, bei der der durchschnittliche Betrachter Unterschiede mit bloßem Auge nicht mehr wahrnimmt. Der LG B6 kann daher ein sehr genaues Bild wiedergeben, besonders für das Einstiegsmodell unter den OLEDs des Herstellers.

Smoothness of tonal transitions

8.4/10

7.3/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Die Gradation der tonal Übergänge im Fernseher Philips PUS8359/12 ist auf einem guten Niveau, ohne offensichtliche Probleme, die die Qualität des Inhalte-Ansehens negativ beeinflussen könnten. Bei genauerer Beobachtung sind geringe Unvollkommenheiten in hellen, farbigen Übergängen zu erkennen, jedoch sind sie so subtil, dass die meisten Benutzer sie nicht bemerken oder als Problem ansehen sollten.

Die Tonwertverläufe des LG B6 sind ziemlich gut, obwohl weiterhin gewisse Einschränkungen sichtbar sind, die für WOLED-Panels typisch sind. In den meisten Szenen gehen die Farben fließend zwischen den Nuancen über, ohne deutliches Banding oder unerwünschte digitale Artefakte. Nicht immer ist es jedoch perfekt. Die meisten Probleme treten in den dunklen Bildbereichen auf, also dort, wo WOLED-Panels seit Jahren etwas schwächer sind. Das liegt unter anderem an der schwierigeren Ansteuerung des Panels bei sehr niedriger Helligkeit und an der Konstruktion mit einem weißen Subpixel. Im Vergleich zum Vorjahresmodell ist eine leichte Verbesserung zu erkennen, doch erreicht es noch immer nicht das Niveau der besten Fernseher mit QD-OLED-Panels oder der fortschrittlicheren LCD-Modelle.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

6/10

8/10

Image without overscan on the SD signal
No
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

In diesem Abschnitt werden wir zwei Funktionen betrachten. Noch einmal werfen wir einen Blick auf die Funktion, die für die tonal Übergänge verantwortlich ist, aber wir werden auch überprüfen, wie der Fernseher mit der Bildskalierung umgeht. Die Option, die für die sanfte Gradation verantwortlich ist, heißt "Verzerrungsreduktion". Wie bereits festgestellt, glättet sie Unregelmäßigkeiten recht effektiv. Wir müssen jedoch zwei Dinge hervorheben: Wir sind nicht in der Lage, sie bei HDR-Material zu aktivieren, und sie verwischt die Details in Filmen.

Der getestete Fernseher kann sich nicht mit der besten Bildskalierung rühmen. Es ist deutlich ein allgemeines Verschwommen des Bildes zu erkennen, aber noch schlimmer ist, dass es die Details verwischt. Das ist besonders an den Ästen und den Haaren des Models sichtbar. Auch der charakteristische weiße Schimmer um die Figur ist deutlich zu erkennen.

Der LG B6 kommt sehr gut mit Material schlechterer Qualität zurecht. Das ist zu einem großen Teil der effektiven digitalen Bildverarbeitung zu verdanken, die einen Teil der Quellenfehler kaschieren kann, ohne die gesamte Szene übermäßig zu glätten. Besonders nützlich erweist sich die Funktion "Sanfte Abstufung". Sie erlaubt es, das Banding deutlich zu reduzieren, das wir zuvor erwähnt haben, insbesondere in dunklen Bildbereichen. Die sicherste Wahl bleibt die Einstellung Niedrig oder Mittel. Die Funktion glättet weiterhin effektiv unschöne Tonwertübergänge, greift dabei aber noch nicht zu stark in feine Details ein. Die strengsten Puristen können sie natürlich ausgeschaltet lassen. Ebenfalls sehr gut ist die Skalierung des Bildes auf 4K-Auflösung. Full‑HD‑ und 720p‑Material behalten viele Details, und das Bild ist weder übermäßig nachgeschärft noch stark verschwommen. Einschränkungen sind erst bei sehr schwachen Quellen unterhalb von 720p zu bemerken, wo kleinste Schriften und feine Elemente nicht immer perfekt scharf sind, doch das betrifft nahezu jeden anderen Fernseher auf dem Markt.

Blur and motion smoothness

4/10

8.5/10

Maximum refresh rate of the panel
60Hz
120Hz
Film motion smoothing option
No
OK
Blur reduction option
No
OK
BFI function 60Hz
-
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
-
Yes, 120Hz
Brightness drop with BFI
-%
50%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Philips PUS8359 ist nicht die beste Wahl für den Sportkonsum. Das Fehlen sogar der grundlegenden Funktion zur Verbesserung der Bewegungsflüssigkeit führt dazu, dass das Bild in dynamischen Szenen nicht klar genug ist. Trotz der Verwendung eines IPS-Panels (43 und 55'), das theoretisch eine bessere Schärfe bieten sollte als VA-Panel-Varianten, ist keine deutliche Verbesserung in Bezug auf das Nachziehen zu erkennen. Auf Fotos mit schneller Bewegung ist deutlich zu sehen, dass die Figur des Ufoludka unscharf ist, was zeigt, dass der Fernseher mit der Schärfe in dynamischen Aufnahmen nicht gut zurechtkommt.

Eine der größten Stärken von OLED-Panels ist die sehr kurze Pixelreaktionszeit. Dadurch bleibt das Bild scharf und hinterlässt keine sichtbaren Schlieren, die bei LCD-Fernsehern häufig auftreten. Das hat jedoch auch eine Kehrseite. Bei langsamen Kameraschwenks kann die Bewegung sprunghafter wirken als auf LCD-Bildschirmen, wo ein langsameres Panel diesen Effekt teilweise natürlich kaschiert. Zum Glück lässt sich das beim LG B6 leicht mit dem TruMotion-System mildern. Bei entsprechender Einstellung der Bewegungsinterpolation lässt sich eine flüssigere Bewegung erzielen, ohne dem Bild einen übertriebenen Seifenoper-Effekt zu verleihen.

Console compatibility and gaming features

4.7/10

10/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 60Hz
    40 - 120Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    No
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    No
    Yes
  • 1080p@120Hz
    No
    Yes
  • 1440p@120Hz
    No
    Yes
  • 4K@120Hz
    No
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

In Bezug auf die Kompatibilität mit Konsolen eignet sich der Philips PUS8359 hauptsächlich für Gelegenheits Spieler. Obwohl der Fernseher über einen HDMI 2.0-Anschluss verfügt, bietet er Funktionen wie den Automatischen Spielmodus (ALLM), Variable Bildwiederholfrequenz (VRR) und Game Bar. ALLM schaltet den Fernseher automatisch in den Low-Latency-Modus, was schnellere Reaktionen beim Spielen erleichtert, während VRR die Bildwiederholfrequenz fließend anpasst und das Problem des Bildzerreißens beseitigt. Die Game Bar ermöglicht schnellen Zugriff auf Spieleinstellungen und die Überwachung von Parametern in Echtzeit, jedoch ist sie unserer Meinung nach im Vergleich zu den Lösungen der Konkurrenz schlechter.

Allerdings könnten anspruchsvollere Spieler unzufrieden sein. Philips PUS8359 unterstützt keine fortgeschrittenen HDR-Formate in Spielen oder höhere Bildwiederholfrequenzen, was auf die Verwendung eines 60 Hz-Panels zurückzuführen ist. Diese Mängel schränken die Möglichkeiten des Fernsehers ein, flüssige und detaillierte Erlebnisse während schneller, dynamischer Spiele zu liefern.

Der LG OLED B6 bietet eine beeindruckende Argumentationsgrundlage für Gamer; er ist schlicht eine komplette Basis für PS5, Xbox Series X/S oder einen leistungsstarken PC. Er verfügt über vier vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse mit einer Bandbreite von 48 Gb/s, sodass lästiges Umstecken von Kabeln entfällt, wenn man mehrere aktuelle Geräte gleichzeitig anschließen möchte. Hier gibt es das komplette Paket an Synchronisationstechnologien, von klassischem VRR über G-Sync bis FreeSync. Das Display passt die Bildwiederholfrequenz ruckelfrei an die von Konsole oder Grafikkarte erzeugte Framerate an. Natürlich fehlt ALLM nicht: Der B6 erkennt das gestartete Spiel automatisch und reduziert die Eingabeverzögerung sofort auf ein Minimum. Auch die HDR-Unterstützung überzeugt. Der Fernseher unterstützt Dolby Vision, und der korrekt implementierte Standard HGiG sorgt dafür, dass nach einer ersten Kalibrierung in den Konsolen-Einstellungen das Bild weder von überstrahltem Weiß noch von verlorenen Details in hellen Bildbereichen beeinträchtigt wird. Das i-Tüpfelchen ist die Game Bar. Statt sich während des Spiels durch das vollständige Menü zu wühlen, genügt ein Klick, um die Sichtbarkeit in den Schatten zu korrigieren, ausgewählte Parameter anzupassen oder einfach den aktuellen Betriebsmodus des Displays zu prüfen. All das macht den LG B6 zu einer hervorragenden Wahl für Spieler.

Input lag

10/10

9.8/10

SDR

1080p60
10 ms
15 ms
1080p120
5 ms
2160p60
10 ms
14 ms
2160p120
5 ms

HDR

2160p60
10 ms
14 ms
2160p120
5 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
25 ms
2160p120 DV
13 ms

Philips PUS8359 bietet eine außergewöhnlich niedrige Eingangsverzögerung von unter 10 ms, was ein großartiges Ergebnis ist. Dadurch eignet sich der Fernseher perfekt für dynamische Spiele, da er schnelle Reaktionen und flüssiges Gameplay ermöglicht, was sowohl Gelegenheits- als auch anspruchsvolle Spieler zu schätzen wissen werden.

Der Input-Lag beim LG B6 ist sehr niedrig. Bei 120 Hz liegt er bei etwa 5 ms, bei 60 Hz steigt er auf rund 15 ms. Beide Werte sind so gut, dass die meisten Spieler keine Verzögerung zwischen ihren Eingaben und dem Geschehen auf dem Bildschirm spüren werden. Etwas schlechter schneidet Dolby Vision ab, wo der Input-Lag auf etwa 25 ms ansteigen kann. Das ist immer noch kein schlechtes Ergebnis, aber besonders anspruchsvolle Xbox-Spieler könnten bereits einen Unterschied zum normalen HDR bemerken.

Compatibility with PC

6/10

7.6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Good
Good
Readability of dark text and shapes
Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
10ms
5ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
RGWB
Max refresh rate
60Hz
120Hz
G-Sync
No
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Der Philips Fernseher PUS8359/12 mit IPS-Panel bietet eine ziemlich gute Lesbarkeit der Schriftarten dank Unterstützung für Chroma 4:4:4, was ihn geeignet für Büroarbeiten und den täglichen Computergebrauch macht. Obwohl die niedrige Eingangsverzögerung ihn spielerfreundlich in Bezug auf die Reaktionszeit macht, könnten das Fehlen von G-Sync-Unterstützung und das 60-Hz-Panel die Erwartungen anspruchsvollerer Benutzer nicht erfüllen. Für Personen, die einen Fernseher zum Spielen suchen, könnte dies ein Kompromiss sein – die schnelle Reaktion ist vorhanden, aber das Fehlen einer höheren Bildwiederholfrequenz und adaptiver Bildsynchronisation wirkt sich negativ auf die Bewertung in der Gaming-Kategorie aus.

Der LG B6 eignet sich auch sehr gut als PC-Bildschirm. Geringer Input-Lag, Unterstützung für VRR, G-Sync und FreeSync sowie eine hohe Bildwiederholfrequenz sorgen dafür, dass man ihm beim Spielen kaum etwas Ernsthaftes vorwerfen kann. Im Vergleich zu teureren Modellen fehlen nur zusätzliche Modi mit noch höheren Bildwiederholraten. Bei den besten OLEDs und einigen LCD-Fernsehern findet man heute sogar 240 oder 330 Hz bei reduzierter Auflösung. Beim B6 gibt es das nicht, für die meisten wird das aber kein großer Verlust sein.

Wichtiger könnte die Subpixelstruktur des WOLED-Panels sein. Durch den Einsatz von vier Subpixeln sind kleine Schriften in Windows nicht ganz so scharf, und gelegentlich zeigen sich feine farbige Ränder. Bei gelegentlicher Nutzung zum Surfen oder für Büroarbeit ist das in der Regel kein Problem. Wer allerdings plant, die kleinere Variante, zum Beispiel 48 Zoll, als Hauptmonitor am Schreibtisch zu nutzen, sollte das berücksichtigen.

Viewing angles

6.3/10

7.5/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
60%
29%

Die Blickwinkel im Fernseher Philips PUS8359 sind ziemlich gut, was der verwendeten IPS-Matrix (43' und 55') zu verdanken ist. Das Bild bleibt auch aus einem größeren Winkel lesbar und klar, was von Vorteil ist, wenn man Inhalte in einer größeren Gruppe oder in Räumen mit unkonventionellem Layout ansieht.

Die Blickwinkel beim LG B6 sind sehr gut, was für nahezu alle OLED-Fernseher typisch ist. Selbst bei stark seitlicher Betrachtung behält das Bild eine hohe Farbsättigung und verliert nicht deutlich an Helligkeit. In dieser Hinsicht schneiden eigentlich nur Modelle mit QD-OLED-Panel noch besser ab. Es gibt jedoch eine Sache, die hier erwähnenswert ist. Einige Exemplare von WOLED-Panels können unter großem Betrachtungswinkel leicht einen grünlichen Ton annehmen. Das ist keine Regel; einige Geräte zeigen diesen Effekt stärker, andere praktisch gar nicht. Das hängt vom jeweiligen Exemplar ab.

Daytime performance

4.3/10

4.8/10

Panel finish
Satin
Satin
Reflection suppression
Average
Average
Black levels during daytime
Good
Good

Panel brightness

LG OLED B6: 313 cd/m2

Philips PUS8359 (IPS): 305 cd/m2

In Bezug auf die Tageslichtleistung schlägt sich der Philips PUS8359 durchschnittlich. Die satinierte Beschichtung des Panels dämpft Reflexionen nur mäßig, was in hellen Räumen auffällig sein kann. Eine Helligkeit von 300 cd/m² ist in dieser Preisklasse akzeptabel, aber man sollte keine außergewöhnlichen Ergebnisse unter schwierigen Lichtbedingungen erwarten.

Beim LG B6 bringt das neue OLED-SE-Panel eine der größeren Änderungen. Der Fernseher ist etwas heller als sein Vorgänger, gleichzeitig hat er jedoch mehr Probleme mit direkten Lichtreflexionen. Grund dafür ist ein weniger wirksamer Polarisator, wodurch Reflexionen von Fenstern oder Lampen weniger stark gedämpft werden und Schwarz in einem hellen Raum etwas aufgehellt wirken kann. LG hat versucht, diesen Effekt teilweise durch eine satinierte Display-Beschichtung zu kaschieren. Sie hilft tatsächlich, Reflexionen leicht zu streuen, eliminiert sie aber nicht so wirkungsvoll wie zuvor eingesetzte Lösungen. Und genau in dieser Hinsicht verliert die B‑Serie am meisten gegenüber der Vorgängergeneration. Tagsüber wirkt das Bild nicht mehr so sauber, und starke Lichtquellen können deutlich auf dem Panel reflektiert werden.

Das bedeutet natürlich nicht, dass der B6 sich nicht für ein helles Wohnzimmer eignet. Die höhere Helligkeit des Bildschirms hilft, sich gegen das Umgebungslicht durchzusetzen, und beim normalen Betrachten bleibt das Bild gut erkennbar. Probleme treten auf, wenn sich gegenüber dem Fernseher ein großes Fenster oder eine starke Lampe befindet. Unter solchen Bedingungen kommt der B6 nicht besonders gut zurecht. Deshalb eignet er sich am besten für einen Raum, in dem sich das Licht, das direkt auf den Bildschirm fällt, zumindest teilweise kontrollieren lässt.

Panel details

Backlight Type
White LED
WRGB OLED
Software version during testing
V246.004.012.161
43.11.79
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Philips PUS8359 (IPS)

LG OLED B6

TV features

5.3/10

8/10

  • System
    Titan OS
    WebOS
  • System performance
    Poor
    Decent
  • HDMI inputs
    3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    Yes
  • Recording programming
    No
    Yes
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    Yes
    No
  • Teletext
    Yes
    No
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    No
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    No
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    No
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    No
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review Philips PUS8359 (IPS) TV features
Review Philips PUS8359 (IPS) TV features
Review LG OLED B6 TV features
Review LG OLED B6 TV features
Review LG OLED B6 TV features
Review LG OLED B6 TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    No
  • Font size adjustment
    No
    No
  • Audio description
    No
    Yes

Philips hat sich in diesem Jahr dazu entschieden, die Herangehensweise an das Betriebssystem zu ändern, indem er das frühere offene GoogleTV-System durch das hauseigene TitanOS ersetzt. Wie es oft bei neuen Lösungen der Fall ist, hat TitanOS mit typischen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Derzeit bietet es nur grundlegende Apps an, und der App-Store lässt zu wünschen übrig, was die Nutzer enttäuschen könnte, die ein umfangreiches Programmangebot erwarten. Darüber hinaus sind das Fehlen von Unterstützung für AirPlay und die fehlende Möglichkeit, auf USB aufzunehmen, weitere Einschränkungen, die das allgemeine Nutzungserlebnis beeinträchtigen könnten.

Eine interessante Neuerung bei den Modellen mit TitanOS ist die neue Fernbedienung, die dank der Beleuchtung sehr benutzerfreundlich ist. Leider ist ihre drahtlose Funktionalität nicht ganz konsistent. Die hybride Konstruktion führt dazu, dass man manchmal auf den Fernseher zielen muss und manchmal nicht – das hängt von den verwendeten Tasten ab. Das ist einfach ärgerlich.

Das wichtigste Merkmal des Fernsehers Philips PUS8359 ist das dreiseitige Ambilight-System, das das Seherlebnis erheblich beeinflusst. Die an den Seiten und oben am Fernseher angebrachte LED-Beleuchtung erzeugt einen immersiven Effekt, indem sie das Bild über den Bildschirm hinaus erweitert und die Farben an die angezeigten Inhalte anpasst. Für viele Nutzer ist das ein entscheidendes Element, das das Zuschauen fesselnder macht und den Fernseher von der Konkurrenz abhebt.

SmartTV: webOS

Der LG B6 nutzt webOS, also die proprietäre Plattform von LG. Sein größter Vorteil bleibt die Steuerung. Die mitgelieferte Magic-Fernbedienung funktioniert ähnlich wie eine Maus – eine Bewegung des Handgelenks genügt, um den Cursor über den Bildschirm zu bewegen und gewünschte Elemente anzuwählen. Am Anfang mag das ungewohnt erscheinen, doch schnell erweist es sich als sehr praktisch, besonders beim Eingeben von Text, beim Auswählen von Apps oder beim Navigieren durch ein umfangreiches Menü. Die Fernbedienung selbst ist recht minimalistisch und bietet nicht viele klassische Tasten, doch die Cursorsteuerung macht das größtenteils wett. Wer dagegen nicht mit der Hand wedeln möchte, kann das gewünschte Stichwort auch einfach in die Fernbedienung sprechen, dann gibt der KI-Sprachassistent passende Empfehlungen.

Was die verfügbaren Apps angeht, lässt sich an webOS kaum etwas aussetzen. Hier findet man praktisch alle wichtigen Streamingdienste sowie zusätzliche Funktionen wie AirPlay, Screen Mirroring und Chromecast. Der Fernseher arbeitet daher sowohl mit iPhones als auch mit Android-Geräten gut zusammen. Schade ist nur, dass das System auf dem B6 nicht so flüssig läuft wie bei höher positionierten Modellen. Mitunter reagiert es mit leichter Verzögerung, und der Homescreen ist stark überladen mit Empfehlungen, Kacheln und Werbung. Das macht webOS nicht unpraktisch, aber es könnte auf jeden Fall strukturierter sein.

Klassische Funktionen

Sehr gut fallen hingegen die klassischen TV-Funktionen aus, die viele Hersteller allmählich zu vergessen scheinen. Der LG B6 erlaubt es beispielsweise, Sendungen auf eine angeschlossene Festplatte oder einen USB-Speicher aufzuzeichnen. Die PVR-Funktion arbeitet auch mit einem Timer, sodass Aufnahmen im Voraus über den Programmführer geplant werden können. Das ist praktisch, wenn man eine Folge, ein Spiel oder eine andere Übertragung während der eigenen Abwesenheit speichern möchte. Hinzu kommt ein übersichtlicher Senderführer sowie ein zuverlässig funktionierender Empfang von terrestrischem, Kabel- und Satellitenfernsehen. Für alle, die noch regelmäßig traditionelles Fernsehen nutzen, ist der B6 damit ein relativ komplettes Gerät, sofern einen das Fehlen von Teletext nicht stört.

Apps

6.7/10

9.1/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
No
Apple_TV_Plus
No
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
No
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce NOW
No
Amazon Luna
No
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
No
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

8/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
No
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
No
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
No
Yes
12 Mpix
No
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
No
Yes
24 Mpix
No
Yes
28 Mpix
No
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der standardmäßige Media-Player, der in Philips PUS8359 integriert ist, bietet recht umfangreiche Möglichkeiten, hat aber auch seine Einschränkungen. Er unterstützt praktisch alle Videoformate, mit offensichtlicher Ausnahme von Dolby Vision und weniger offensichtlichem .asf, das eher selten vorkommt. Ein Problem sind jedoch die fehlenden Unterstützung für den H.265 HEVC Codec bei hoher Bitrate. Was Fotos betrifft, bewältigt der Player dies ordentlich, aber es fehlt die Unterstützung für einige gängige Auflösungen und Formate wie HEIC, das auf Apple-Geräten verwendet wird. Am besten meistert der Player das Audio, wo es ihm an nichts fehlt. Leider gibt es aufgrund systembedingter Einschränkungen keine Möglichkeit, die Funktionen zu erweitern, was bedeutet, dass wir mit dem leben müssen, was der Hersteller vorbereitet hat.

Der integrierte Mediaplayer des LG B6 kommt mit den meisten gängigen Videodateien von USB problemlos zurecht. Der Fernseher unterstützt außerdem korrekt Untertitel und die häufigsten Audioformate, allerdings fehlt die Unterstützung für DTS. Bei Fotos sieht es etwas schlechter aus. Die Liste der unterstützten Formate ist recht übersichtlich. HEIC fehlt beispielsweise, das Format, in dem iPhone-Fotos standardmäßig gespeichert werden. Solche Dateien müssen also vorher in JPG konvertiert werden oder man nutzt einfach die AirPlay-Funktion.

Sound

6.1/10

6.7/10

  • Maximum volume
    -
    87dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Das Audiosystem im Philips PUS8359 ist eine standardmäßige Lautsprecherkonfiguration von 2x10 W, die Liebhaber von hochwertigem Klang vermutlich nicht überraschen wird. Bei moderater Lautstärke (bis 50% des maximalen Pegels) bleibt der Klang erträglich und verursacht keine größeren Verzerrungen. Für ein besseres Klangerlebnis empfehlen wir auf jeden Fall den Anschluss selbst eines einfacheren Soundbars. Dank der Unterstützung für Dolby Atmos und DTS arbeitet der Fernseher gut mit externen Audiosystemen zusammen.

Beim Klang schneidet der LG B6 sehr ähnlich wie das Modell des Vorjahres ab. Weiterhin kommt hier ein 2.0-Lautsprechersystem mit 20 W Leistung zum Einsatz, das für das tägliche Fernsehen völlig ausreicht. Dialoge sind gut verständlich, der Klang ist nicht schlecht, es fehlt aber an Räumlichkeit, Dynamik und Bass, wie man sie von höher positionierten Modellen kennt. Der Fernseher unterstützt das räumliche Klangformat Dolby Atmos, DTS:X fehlt jedoch. Das größte Problem liegt allerdings nicht an den Lautsprechern selbst, sondern an den Einstellungen. Im Vergleich zum Vorgänger ist ein großer Teil der Optionen verschwunden, mit denen man den Klang an die eigenen Vorlieben anpassen kann. Es sind noch einige voreingestellte Modi vorhanden, unter anderem AI und Standard, doch die Möglichkeiten zur Klanganpassung sind deutlich kleiner als noch vor einem Jahr.

Sound Quality Test

No sound test video

Acoustic Measurements

No acoustic data

87dBC (Max)

75dBC

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