Philips OLED809/819 vs LG OLED B6

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Philips OLED809/819
1 199 

OLED809 / OLED819 / AMIBLIGHT TV

Info

B65 / B6E / B6G

Available screen sizes: 48”55”65”77”

Available screen sizes: 48”55”65”77”83”

Panel type: WRGB OLED

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2024

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Panel type: WRGB OLED

Resolution: 3840x2160

System: WebOS

Model year: 2026

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Overall rating

7.6

7.8

  • Movies and series in UHD quality

    7.3

    8.0

  • Classic TV, YouTube

    7.9

    8.8

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    8.2

    8.6

  • Gaming on console

    9.2

    9.2

  • TV as a computer monitor

    6.4

    7.6

  • Watching in bright light

    5.5

    4.8

  • Utility functions

    7.9

    8.0

  • Apps

    9.6

    9.1

  • Sound quality

    7.1

    6.7

Advantages

  • Umfangreiches Google TV-System mit guter Anwendungsunterstützung

  • Sehr gute Zusammenarbeit mit der Konsole

  • Gute Bildflüssigkeit und umfangreiches System zur Verbesserung

  • Mehrfarbige Ambilight-Hintergrundbeleuchtung

  • Perfektes Schwarz und hoher Kontrast, dank OLED-Panel

  • Sehr gute HDR-Qualität mit Dolby Vision

  • Natürliche und präzise Farben nach der Kalibrierung

  • Hervorragende Bewegungsdarstellung ohne Schlieren (120 Hz)

  • 4 HDMI 2.1-Anschlüsse mit voller Bandbreite von 48 Gbit/s

  • Sehr geringe Eingangsverzögerung (Input Lag)

  • VRR, G-Sync, FreeSync und korrektes HGiG, ein umfangreiches Funktionspaket für Gamer

  • Umfangreiches webOS mit Magic Remote-Fernbedienung

  • Weite Blickwinkel

Disadvantages

No like
  • Schwache werkseitige Farbwiedergabe (kann durch Kalibrierung behoben werden)

  • Deutliche Tonübergänge

  • Durchschnittliche Lesbarkeit der Schriftarten nach Anschluss an einen Computer

  • Schlechtere Reflexionsdämpfung als beim Vorgänger, eine Eigenschaft des OLED-SE-Panels

  • Durchschnittliche Helligkeit, am besten für Räume mit kontrollierter Beleuchtung geeignet

  • Keine DTS:X-Unterstützung, Nachteil vor allem für Besitzer von Blu-ray-Discs

  • Das webOS-System arbeitet hier nicht besonders schnell

Our verdict

Philips OLED 809 ist ein ziemlich universeller Fernseher, der es ermöglicht, ein breites Publikum zu "gewinnen". Sein größtes Alleinstellungsmerkmal unter allen Fernsehermodellen auf dem Markt ist die mehrfarbige Ambilight-Hintergrundbeleuchtung. Oft ermöglicht sie ein noch größeres Eintauchen und Mitreißen in die Filmwelt. Das, was bei Fernsehern am wichtigsten ist, nämlich Kontrast, Schwarzwerte und Farbwiedergabe, ist auf einem hohen Niveau und bleibt immer eine Freude bei OLED-Fernsehern. Der getestete Fernseher hat in unserem Test zwar recht gut abgeschnitten, doch es lohnt sich, auf seine Mängel hinzuweisen. Dazu gehören die Qualität der Tonübergänge und das sprunghafte Verhalten der dynamischen Tonmapping-Funktion. Diese können in einigen Fällen das empfindliche Auge leicht irritieren. Dennoch schlägt sich Philips OLED 809 in anderen Bereichen wirklich gut, besonders in zwei Punkten: Gaming-Performance und Bildglättung. Letzteres sticht besonders hervor, da jede der implementierten Funktionen ohne das geringste Zögern funktioniert, was ein noch immersiveres Spielerlebnis ermöglicht. Was die Bildflüssigkeit angeht, so ist diese ebenfalls auf einem ebenso hohen Niveau wie die Unterstützung für Spiele. Dank zweier Schieberegler, deren Wirkung in jeder Position spürbar ist, kann jeder Nutzer den für ihn besten Grad an Glättung finden. Auch das Google TV-System, das sehr flüssig funktioniert, sollte nicht unerwähnt bleiben; während der durchgeführten Tests gab es kein einziges "Ruckeln".

Der LG OLED B6 ist eine sehr gelungene Fortsetzung der B-Serie und zugleich ein Fernseher, der als erster Schritt in Richtung OLED durchaus Sinn macht. Er versucht nicht, in jeder Hinsicht mit den teuersten Modellen zu konkurrieren, zeigt aber in den wichtigsten Punkten genau das, weshalb viele Menschen diese Technologie wählen: perfektes Schwarz, sehr hoher Kontrast und ein Bild, das bei Filmen einfach beeindruckend aussehen kann. Ein großer Anteil daran liegt an der neuen budgetfreundlichen WOLED-Matrix, dem OLED SE. Dank ihr ist der günstigste OLED von LG heute deutlich heller als noch vor einigen Jahren, und rund 800 Nits im HDR sind ein Wert, der beim Schauen wirklich auffällt. Helle Bildinhalte wirken energiegeladener, das Bild kommt in anspruchsvolleren Szenen besser zurecht, und in Kombination mit dem OLED-Schwarz kann das Gesamtbild sehr eindrucksvoll wirken. Besonders gut kommen Filme und Serien von Streaming‑Plattformen zur Geltung, vor allem solche in Dolby Vision. Genau dann nutzt der B6 seine Möglichkeiten am besten und zeigt ein Bild, das für jemanden, der von einem typischen LCD-Fernseher wechselt, einen großen Schritt nach vorne bedeutet.

Es ist allerdings kein Modell ohne Kompromisse. Die größten Vorbehalte haben wir gegenüber dem Umgang des Bildschirms mit Spiegelungen. Das Fehlen eines klassischen Polarisators sorgt dafür, dass der Fernseher deutlich schlechter damit zurechtkommt, wenn er gegenüber einem großen Fenster oder einer starken Lichtquelle steht. Reflexionen sind stärker sichtbar als bei anderen WOLED-Panels, und das Schwarz verliert in einem hellen Raum etwas von seinem Charakter. Unter kontrollierten Bedingungen ist das kein Problem, aber für ein sehr helles Wohnzimmer sollte man den Kauf etwas vorsichtiger angehen. Ein wenig Unzufriedenheit bleibt auch beim Betrieb von webOS. Das System an sich ist nach wie vor sehr gut, bietet eine umfangreiche App‑Bibliothek, die bequeme Fernbedienung Magic Remote und im Grunde alles, was man von einem modernen Smart‑TV erwartet. Das Problem ist, dass es auf dem B6 nicht immer so flüssig läuft, wie es sollte. Man merkt zwischendurch, dass die neue Version des Systems anspruchsvoller und etwas „schwerer“ ist als zuvor.

Trotz dieser Anmerkungen schneidet der LG B6 weiterhin sehr gut ab. Es ist ein Fernseher, der alle wichtigsten Vorteile von OLED bietet und dabei nicht so viel kostet wie die höherpreisigen Serien. Am meisten Sinn macht er, wenn er in einer guten Aktion auftaucht, denn dann kann er einer der interessantesten Kandidaten für alle sein, die in die Welt der OLEDs einsteigen möchten, ohne zu viel zu bezahlen.

TV appearance

HDMI inputs
2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Premium
Premium
Stand type
stand-type-
Legs
Bezel color
Silver
Graphite
Stand
Fixed
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

10/10

10/10

Contrast:

Review Philips OLED809/819 Contrast and black detail

Result

:1

Review Philips OLED809/819 Contrast and black detail

Result

:1

Review Philips OLED809/819 Contrast and black detail

Result

:1

Review Philips OLED809/819 Contrast and black detail

Result

:1

Review Philips OLED809/819 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED B6 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED B6 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED B6 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED B6 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED B6 Contrast and black detail

Result

:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Philips OLED 809, wie der Name schon sagt, verwendet ein organisches Panel. Wie die überwiegende Mehrheit der Hersteller stammt es aus der Fabrik von LG Displays, was nicht verwunderlich ist, da auch andere führende Hersteller wie Sony oder Panasonic davon profitieren. Der Einsatz dieser Art von Panel ermöglicht es, ein ideales Ergebnis im Testverfahren für Kontrast und Schwarz zu erzielen. Dank solcher Ergebnisse ist das Bild unglaublich plastisch und frei von jeglichem Blooming-Effekt heller Schriftzüge auf dunklem Hintergrund, was bereits ein unverzichtbares Element von Fernsehern mit lokalen Dimming ist. Dies wird durch die Bauweise des Panels ermöglicht, das nicht aus vielen Schichten von Filtern besteht, sondern aus leitfähigen organischen Polymeren, die durch elektrische Impulse gesteuert werden. Dadurch erlischt der Pixel auf einen Wert von 0, wenn wir Schwarz erreichen möchten, anstatt einfach nur abgedeckt zu werden. Die Lichter auf dem Testbild sind perfekt voneinander getrennt, was äußerst schwierig und oft unmöglich für LCD-Fernseher ist. Einer der größten Vorteile des Philips OLED 809 ist seine Fähigkeit, Kontraste wiederzugeben. Der Philips OLED809 Test hat gezeigt, dass der Fernseher hervorragend darin ist, helle Elemente, wie Scheinwerfer, vom dunklen Hintergrund zu trennen.

Das Schwarz beim LG OLED B6 ist perfekt. Das ist keine Überraschung, denn es handelt sich um ein OLED (WOLED), aber gerade hier sieht man am deutlichsten, warum diese Technologie noch so viele Anhänger hat. Jeder Pixel kann einzeln abgeschaltet werden, daher gibt es in dunklen Szenen keinen grauen Schimmer und kein Auslaufen von Licht um helle Bildbereiche. Dadurch hat das Bild eine tolle Tiefenwirkung und wirkt wirklich räumlich. Auch Details in den Schattenbereichen kommen gut zur Geltung. Nichts verschmilzt zu einem dunklen Fleck, und kleine Elemente bleiben selbst in schwierigeren Szenen sichtbar. In dieser Hinsicht zeigt der B6 einfach alles, was wir an OLED-Fernsehern schätzen.

HDR effect quality

6.9/10

6.2/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
HDR10, Dolby Vision, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 99.0%, Bt.2020: 75.0%
DCI P3: 97.0%, Bt.2020: 72.0%

Luminance measurements in HDR:

Review Philips OLED809/819 Brightness measurement

Result

921 nit

Review Philips OLED809/819 Brightness measurement

Result

970 nit

Review Philips OLED809/819 Brightness measurement

Result

1039 nit

Review Philips OLED809/819 Brightness measurement

Result

1022 nit

Review Philips OLED809/819 Brightness measurement

Result

425 nit

Review LG OLED B6 Brightness measurement

Result

734 nit

Review LG OLED B6 Brightness measurement

Result

734 nit

Review LG OLED B6 Brightness measurement

Result

804 nit

Review LG OLED B6 Brightness measurement

Result

757 nit

Review LG OLED B6 Brightness measurement

Result

355 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

LG OLED B6

Philips OLED809/819

Luminance of RGB colors

Luminance of RGB colors

Philips OLED 809 liefert einen mehr als zufriedenstellenden HDR-Effekt. Der Fernseher ist in der Lage, in fast jeder Szene eine Helligkeit von über 900 Nits zu erzeugen, und manchmal sogar über 1000. Dies ist ein Ergebnis, das es ermöglicht, Materialien mit einem breiten Farbumschlag voll zu erleben. Der einzige Moment, in dem Philips OLED 809 keine höhere Helligkeit erzeugen kann, ist eine Szene aus dem Film „The Meg“, die eine große Menge strahlendem Weiß auf einem Großteil des Bildschirms enthält. Man kann jedoch nicht sagen, dass dies ein schwaches Ergebnis ist, da es einen erheblichen Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger darstellt. Insgesamt sind solche Werte für OLED-Panels von LG Display, die nicht über die MLA-Technologie verfügen, sehr, sehr gut. In Kombination mit einer hohen Abdeckung des DCI-P3-Farbraums ermöglichen sie ein HDR-Erlebnis in hervorragendem Maße. Philips OLED 809 Test hat gezeigt, dass dieser Fernseher gängige HDR-Formate wie Dolby Vision und HDR10+ unterstützt.

Der LG B6 ist ein mäßig helles OLED-Gerät. Nach der Kalibrierung erreicht er etwa 800 Nits, also ungefähr 200 Nits mehr als das Vorjahresmodell B5. Das ist dem neuen, budgetorientierten OLED-SE-Panel von LG Display zu verdanken. In der Praxis bedeutet das einfach etwas mehr Reserven und sorgt dafür, dass HDR in vielen Szenen voller wirkt als bei den Vorjahres-OLEDs aus der unteren Preisklasse. Das heißt aber nicht, dass der B6 keine Einschränkungen hat. In sehr hellen Einstellungen, wenn große Bildbereiche stark beleuchtet sind, kann die Helligkeit unter 400 Nits fallen. Dieses Verhalten ist typisch für OLED-Fernseher, insbesondere für Modelle aus diesem Segment, und genau dann zeigt sich der größte Unterschied zu teureren Modellen. Trotzdem bewerten wir die Werte des B6 als wirklich solide. Er ist nach wie vor kein Fernseher, um Helligkeitsrekorde zu brechen, aber der HDR-Effekt ist bereits stark genug, dass man in Filmen tatsächlich einen Sprung gegenüber dem normalen SDR-Bild merkt.

Farbpalette

Der Einsatz des OLED-SE-Panels wirkt sich etwas auf die Abdeckung des breiten Farbraums aus. Im Vergleich zum Vorjahresmodell sanken die Werte um einige Prozentpunkte. DCI-P3 liegt bei rund 96 %, BT.2020 bei etwa 71 %. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Farben des LG B6 schwach sind. In den meisten Filmen und Serien wirken sie lebendig, gut gesättigt und angenehm fürs Auge. Den Unterschied bemerkt man erst in sehr hellen, stark bunten Szenen. Dann verlieren die Farben im Vergleich zu QD-OLED-Panels etwas an Intensität. Das liegt an der Konstruktion des WOLED-Panels. Neben roten, grünen und blauen Subpixeln verwendet es auch ein weißes Subpixel, das hilft, die Helligkeit zu steigern. Das hat allerdings seinen Preis, denn bei sehr hoher Luminanz wird ein Teil der Farbe gewissermaßen durch weißes Licht „verwässert“, wodurch die Sättigung mancher Farben etwas geringer ausfallen kann. Im Alltag ist das kein großes Problem, doch in den anspruchsvollsten Szenen fällt es auf.

Factory color reproduction

5.1/10

7.2/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Der beste Fabrikmodus, in dem wir alle unsere Tests durchgeführt haben, war "Filmmaker", was bereits eher ein Standard bei Fernsehern dieses Herstellers ist. Schauen wir uns jedoch an, wie seine Charakteristik vor dem Kalibrierungsprozess aussah. Der erste Aspekt, den wir betrachten werden, ist der Weißabgleich, denn obwohl er unauffällig ist, hängt davon ab, ob das Bild frei von allen Arten von Farbstichen sein wird. Das Diagramm zeigt klar, dass sowohl in SDR- als auch in HDR-Materialien zwei Farben eindeutig dominieren: Rot und Grün, was zu einem starken gelben Farbstich führte, der im gesamten Bild allgegenwärtig war. Dies ist deutlich auf der "ColourChecker"-Palette zu erkennen, wo alle Farben in Richtung ihrer wärmeren Entsprechungen wanderten. Die zweite Sache, die wir unter die Lupe nehmen werden, sind unserer Meinung nach die zwei wichtigsten Diagramme im Kontext der Bewertung der Bildqualität: Gamma und EOTF-Kurve. Beide haben die Aufgabe, die richtige Helligkeit und Kontrast zu erhalten. Die erste dient zur Beschreibung des Helligkeitsniveaus in SDR-Materialien, während die zweite das Wachstumstempo der Helligkeit zeigt. Bei der Analyse der ersten können wir feststellen, dass sie im Vergleich zum Referenzwert, der mit einer orangefarbenen Linie markiert ist, äußerst stark abgesenkt wurde. Diese Situation führte vor allem zu einem drastischen Anstieg der Helligkeit und einer erheblichen Absenkung des Kontrasts, die kaum an OLED-Fernseher erinnerte. Die EOTF-Kurve zeigte mehr "Besonnenheit" und hellte das gesamte Bild lediglich sanft bis zu 50% der maximalen Helligkeit auf.

Den LG B6 haben wir im Filmmaker Mode geprüft, also in der besten Bildeinstellung, die sofort nach dem Auspacken verfügbar ist. Sehr ähnliche Ergebnisse liefern auch die ISF-Modi, aber in unseren Tests halten wir uns immer an den Filmmaker Mode, um besser mit anderen Fernsehern vergleichen zu können. Jeder von ihnen ist ohnehin ein deutlich besserer Ausgangspunkt als der Modus Lebhaft oder Öko, in denen das Bild stark verstärkt und deutlich weniger natürlich wirkt. Bei SDR-Materialien schneiden die Werkseinstellungen wirklich gut ab. Farbfehler sind gering, die Gammakurve verhält sich korrekt, und das Bild wirkt beim normalen Fernsehen natürlich und nicht übermäßig "aufgepeppt".

Bei HDR sieht es etwas schlechter aus. Beim Start solcher Inhalte erkennt man schnell, dass der Weißabgleich nicht ideal eingestellt ist. Zu viel Blau und Rot lässt das Bild leicht ins Rosafarbene kippen. Das bestätigen auch Messungen der Farbpalette und des ColorChecker, bei denen die Testfelder deutlich in diese Richtung abdriften. Es ist kein Fehler, der das Bild völlig ruiniert, aber bei HDR-Filmen fällt er auf. Deshalb sollten Anwender, denen ein möglichst originalgetreues Bild wichtig ist, eine Kalibrierung in Erwägung ziehen, die wir im weiteren Verlauf des Tests beschreiben.

Color reproduction after calibration

9/10

9.2/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Philips, genau wie die meisten führenden Hersteller, stellt seit Jahren fortschrittliche Werkzeuge zur Verfügung, die den Kalibrierungsprozess ermöglichen. Hier finden wir also eine 2- und 20-Punkte-Graustufenregelung sowie ein fortschrittliches CMS (Color Management System). Wie Sie selbst erkennen können, hat dies außergewöhnlich positive Ergebnisse gebracht und das wahrgenommene Bild grundlegend verändert. Praktisch jedes der oben genannten Elemente hat eine Metamorphose durchlaufen und wurde in seine natürliche Form zurückgeführt. Besonders deutlich wird dies in der "ColourChecker"-Palette, wo die gemessenen Proben harmonisch an ihren Plätzen sind. Man muss zugeben, dass der Weißabgleich überaus gut gelungen ist, sodass wir ein klares Bild genießen können, das frei von jeglichem Farbstich ist, sowohl in SDR- als auch in HDR-Materialien. Das größte Manko OLED809, nämlich die Gamma-Kurve, wurde entsprechend modelliert und zeigt nur hier und da kleine Fehler, die sich nicht auf das Gesamtergebnis auswirken werden. Die EOTF-Kurve wurde hingegen von dieser sanften Aufhellung befreit und präsentiert sich nun geradezu referenziell.

Bei der Kalibrierung haben wir uns hauptsächlich auf HDR-Materialien konzentriert, denn gerade dort erforderten die Werkseinstellungen die größten Korrekturen. Den SDR-Modus haben wir jedoch nicht vernachlässigt; nach der Anpassung ließ er sich nahezu zur Perfektion bringen. Die Farben sind sehr präzise, und die Helligkeit wird so gesteuert, wie sie sein sollte. Die größte Veränderung in HDR brachte die Verbesserung des Weißabgleichs. Nachdem ein Überschuss an Rot und Blau entfernt wurde, verschwand der rosa Farbstich und das Bild wirkte deutlich natürlicher. Hauttöne, Weißwerte und alle Farben, die zuvor ins Rosa abgedriftet waren, verbesserten sich. Nach der Kalibrierung lagen die meisten Fehler unter einem Delta-E-Wert von 2 bis 3, also unter der Grenze, bei der der durchschnittliche Betrachter Unterschiede mit bloßem Auge nicht mehr wahrnimmt. Der LG B6 kann daher ein sehr genaues Bild wiedergeben, besonders für das Einstiegsmodell unter den OLEDs des Herstellers.

Smoothness of tonal transitions

2.4/10

7.3/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Ein ebenso wichtiger Faktor wie Farben, Schwarz und Kontrast im Kontext des Prozesses der Bildqualitätsbewertung ist die Reinheit. Zu dieser Kategorie kann man auch die Qualität der Übergänge zwischen den Tonwerten zählen. Wie viele von euch haben an ihren älteren Empfängern den Effekt der „Treppe“ bei Farben erlebt? Das ist äußerst lästig und erschwert oft das Eintauchen in die angesehenen Serien oder Filme. Philips OLED 809 hat leider einige von diesen, über die man besser den Mantel des Schweigens hüllt. Doch aus redaktioneller Pflicht sollten wir sie uns ansehen und bewerten, was recht einfach sein wird, angesichts ihrer Unkompliziertheit. Wie ihr selbst seht, hat praktisch jede Szene einen Mangel an Flüssigkeit zwischen den Farben gezeigt. Und so wie im Film „Kingsman“ ist das noch akzeptabel, so kann man in den restlichen Produktionen wirklich keine trockene Naht lassen, besonders wenn man auf „The Green Knight“ schaut. Dort wurde der dichte Nebel praktisch in horizontale Streifen und unbestimmte geometrische Figuren verwandelt. Es gibt Fernseher, die perfekt mit der Flüssigkeit der Tonwertübergänge umgehen können, aber Philips OLED 809 gehört leider nicht zu dieser Gruppe. Während der Tests konnten wir den Treppeneffekt bei Farben bemerken, besonders in anspruchsvollen Szenen, was den Empfang des Films negativ beeinflusst. Der Philips OLED 809 Test zeigt, dass selbst die Optionen zur Beseitigung von Posterisation nicht ausreichend helfen, was als ernsthaftes Manko angesehen werden kann.

Die Tonwertverläufe des LG B6 sind ziemlich gut, obwohl weiterhin gewisse Einschränkungen sichtbar sind, die für WOLED-Panels typisch sind. In den meisten Szenen gehen die Farben fließend zwischen den Nuancen über, ohne deutliches Banding oder unerwünschte digitale Artefakte. Nicht immer ist es jedoch perfekt. Die meisten Probleme treten in den dunklen Bildbereichen auf, also dort, wo WOLED-Panels seit Jahren etwas schwächer sind. Das liegt unter anderem an der schwierigeren Ansteuerung des Panels bei sehr niedriger Helligkeit und an der Konstruktion mit einem weißen Subpixel. Im Vergleich zum Vorjahresmodell ist eine leichte Verbesserung zu erkennen, doch erreicht es noch immer nicht das Niveau der besten Fernseher mit QD-OLED-Panels oder der fortschrittlicheren LCD-Modelle.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

5.5/10

8/10

Image without overscan on the SD signal
No
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Philips OLED 809 hat sich im Test der Flüssigkeit von tonal Übergängen nicht besonders gut geschlagen. Im Abschnitt des Tests, in dem wir das Verhalten der Algorithmen des Fernsehers überprüfen, werden wir erneut die Funktion testen, die für die Beseitigung von Posterisation verantwortlich ist. Tatsächlich existiert eine solche Funktion im Menü und verfügt über mehrere verfügbare Optionen. Wie Sie auf dem Bild links sehen können, ist sie zwar vorhanden, aber nicht nützlich. Nur bei der höchsten Einstellung beseitigt sie Unschärfen gut, verwischt jedoch dabei das gesamte Bild. Daher ist sie insgesamt nutzlos.

Es kommt nicht selten vor, dass Sie und wir Materialien mit niedrigerer Qualität ansehen. In diesem Fall kann die Qualität der hochskalierten Algorithmen hier eine wohltuende Wirkung haben. Wir müssen zugeben, dass die in OLED 809 implementierten Algorithmen recht effektiv arbeiten und die Bildqualität ohne sichtbare Artefakte verbessern. Man kann lediglich leichtes Zerfransen der Kanten bemerken, aber das wird während des normalen Betrachtens wahrscheinlich nicht auffallen.

Der LG B6 kommt sehr gut mit Material schlechterer Qualität zurecht. Das ist zu einem großen Teil der effektiven digitalen Bildverarbeitung zu verdanken, die einen Teil der Quellenfehler kaschieren kann, ohne die gesamte Szene übermäßig zu glätten. Besonders nützlich erweist sich die Funktion "Sanfte Abstufung". Sie erlaubt es, das Banding deutlich zu reduzieren, das wir zuvor erwähnt haben, insbesondere in dunklen Bildbereichen. Die sicherste Wahl bleibt die Einstellung Niedrig oder Mittel. Die Funktion glättet weiterhin effektiv unschöne Tonwertübergänge, greift dabei aber noch nicht zu stark in feine Details ein. Die strengsten Puristen können sie natürlich ausgeschaltet lassen. Ebenfalls sehr gut ist die Skalierung des Bildes auf 4K-Auflösung. Full‑HD‑ und 720p‑Material behalten viele Details, und das Bild ist weder übermäßig nachgeschärft noch stark verschwommen. Einschränkungen sind erst bei sehr schwachen Quellen unterhalb von 720p zu bemerken, wo kleinste Schriften und feine Elemente nicht immer perfekt scharf sind, doch das betrifft nahezu jeden anderen Fernseher auf dem Markt.

Blur and motion smoothness

8.5/10

8.5/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
120Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
No
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
No
Yes, 120Hz
Brightness drop with BFI
-%
50%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Die maximale Bildwiederholfrequenz, die wir im getesteten Fernseher einstellen können, beträgt 144 Hz. Diese Rate können wir erreichen, wenn wir ihn an einen wirklich leistungsstarken PC anschließen. Bei Konsolen oder Fernsehen bleibt alles beim Alten. Für Personen, die eine hohe Bewegungsflüssigkeit erfordern oder das charakteristische Ruckeln von in 24 fps aufgenommenen Filmen nicht mögen, hat der Hersteller ein recht umfangreiches System zur Flüssigkeitsanpassung entwickelt. Im speziellen Tab finden wir den Regler „Flüssigkeit“, der für die Eliminierung von Ruckeln verantwortlich ist, sowie die „Unschärfereduzierung“, die dazu beiträgt, die Schärfe dynamischer Elemente zu erhöhen. Die Funktion funktioniert sehr gut und granular, das heißt, jede der Einstellungen hat einen echten Einfluss auf die Wahrnehmung von Bewegung. Wir erwähnen auch, dass sie bei 120 Hz Bildwiederholfrequenz funktioniert, da sie auf den Vielfachen von Film- oder Fernsehmaterial basiert. Dank dieses umfangreichen Sets findet jeder Benutzer seinen idealen Kompromiss. Auf dem Bild präsentieren wir unsere Auswahl, nämlich eine leichte Flüssigkeitsanpassung ohne den Effekt einer Seifenoper.

Auf die Bewegung wirken nicht nur die Einstellungen im Fernseher, sondern auch die Reaktionszeit des Bildschirms selbst. OLED-Fernseher zeichnen sich durch die beste Reaktionszeit auf dem Markt aus, die im Fall von 809 bei etwa 0,1 ms liegt. Es gibt keine IPS/ADS- oder erst recht VA-Panels, die in signifikanter Weise an die Ergebnisse organischer Panels herankommen würden.

Eine der größten Stärken von OLED-Panels ist die sehr kurze Pixelreaktionszeit. Dadurch bleibt das Bild scharf und hinterlässt keine sichtbaren Schlieren, die bei LCD-Fernsehern häufig auftreten. Das hat jedoch auch eine Kehrseite. Bei langsamen Kameraschwenks kann die Bewegung sprunghafter wirken als auf LCD-Bildschirmen, wo ein langsameres Panel diesen Effekt teilweise natürlich kaschiert. Zum Glück lässt sich das beim LG B6 leicht mit dem TruMotion-System mildern. Bei entsprechender Einstellung der Bewegungsinterpolation lässt sich eine flüssigere Bewegung erzielen, ohne dem Bild einen übertriebenen Seifenoper-Effekt zu verleihen.

Console compatibility and gaming features

10/10

10/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    40 - 144Hz
    40 - 120Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Der Fernseher Philips OLED 809 unterstützt alle Technologien, die zum HDMI 2.1-Standard gehören, und während unserer Tests wurde jede von ihnen ohne die geringsten Probleme aktiviert. Daher müssen wir feststellen, dass dieser Fernseher ideal für alle Spieler ist, sowohl für diejenigen, die eine Konsole verwenden, als auch für Computer-Spieler. Es ist erwähnenswert, dass der Hersteller sich für die Implementierung des HGIG-Modus entschieden hat, der eine großartige Alternative zu Dolby Vision darstellt, die leider im OLED809 aufgrund des sehr hohen Input Lags unspielbar ist.

Ein weiteres Plus für die Spieler ist die Ausstattung des Fernsehers mit einem speziellen GameBar, der es ermöglicht, die aktuellen Spielparameter zu überwachen und die Einstellungen schnell zu ändern. Dort finden wir auch eine Funktion zum Einschalten eines Fadenkreuzes, das beim Schießen mit einem Scharfschützengewehr, aber aus der Hüfte, sehr nützlich sein wird. Außerdem können wir eine Funktion zur Verstärkung der Schatten für eine bessere Sichtbarkeit in den Schatten sowie einen Farbfilter für sehbehinderte Spieler finden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass OLED 809 ein sehr gutes und vielseitiges Gerät für Spieler darstellt. Jemand, der diesen Fernseher zum Spielen kauft, muss sich um nichts sorgen, da er einfach zum Spielen geschaffen ist. Umso mehr, dass Funktionen wie VRR, ALLM, G-Sync, FreeSync oder das Spielen in HDR Dolby Vision ein noch tieferes Eintauchen in den Lieblingstitel ermöglichen. Zum Schluss fügen wir hinzu, dass der einzige Nachteil des Fernsehers im Spielmodus die künstliche Bildschärfung ist, unabhängig von den Einstellungen, und sie lässt sich nicht "entschärfen".

Der LG OLED B6 bietet eine beeindruckende Argumentationsgrundlage für Gamer; er ist schlicht eine komplette Basis für PS5, Xbox Series X/S oder einen leistungsstarken PC. Er verfügt über vier vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse mit einer Bandbreite von 48 Gb/s, sodass lästiges Umstecken von Kabeln entfällt, wenn man mehrere aktuelle Geräte gleichzeitig anschließen möchte. Hier gibt es das komplette Paket an Synchronisationstechnologien, von klassischem VRR über G-Sync bis FreeSync. Das Display passt die Bildwiederholfrequenz ruckelfrei an die von Konsole oder Grafikkarte erzeugte Framerate an. Natürlich fehlt ALLM nicht: Der B6 erkennt das gestartete Spiel automatisch und reduziert die Eingabeverzögerung sofort auf ein Minimum. Auch die HDR-Unterstützung überzeugt. Der Fernseher unterstützt Dolby Vision, und der korrekt implementierte Standard HGiG sorgt dafür, dass nach einer ersten Kalibrierung in den Konsolen-Einstellungen das Bild weder von überstrahltem Weiß noch von verlorenen Details in hellen Bildbereichen beeinträchtigt wird. Das i-Tüpfelchen ist die Game Bar. Statt sich während des Spiels durch das vollständige Menü zu wühlen, genügt ein Klick, um die Sichtbarkeit in den Schatten zu korrigieren, ausgewählte Parameter anzupassen oder einfach den aktuellen Betriebsmodus des Displays zu prüfen. All das macht den LG B6 zu einer hervorragenden Wahl für Spieler.

Input lag

9.5/10

9.8/10

SDR

1080p60
13 ms
15 ms
1080p120
5 ms
5 ms
2160p60
13 ms
14 ms
2160p120
5 ms
5 ms

HDR

2160p60
13 ms
14 ms
2160p120
5 ms
5 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
13 ms
25 ms
2160p120 DV
57 ms
13 ms

Die Ergebnisse der Input-Lag-Messungen beim Philips OLED 809 sind auf einem hohen Niveau, unabhängig vom Signal oder der Auflösung. Alle Spieler werden sicherlich die Bemühungen des Herstellers zu schätzen wissen, durch die ein Spiel, das in 4K120Hz mit HDR läuft, nur 5 ms Verzögerung hat, was praktisch unbemerkt bleibt, selbst in Online-Spielen. Man sollte auch die korrekte Implementierung des Spielmodus mit Dolby Vision nicht vergessen, die für eine ähnliche Reaktionszeit von 13 ms gelobt werden kann. In diesem Fall erhält der Philips OLED 809 von uns die höchste Bewertung.

Der Input-Lag beim LG B6 ist sehr niedrig. Bei 120 Hz liegt er bei etwa 5 ms, bei 60 Hz steigt er auf rund 15 ms. Beide Werte sind so gut, dass die meisten Spieler keine Verzögerung zwischen ihren Eingaben und dem Geschehen auf dem Bildschirm spüren werden. Etwas schlechter schneidet Dolby Vision ab, wo der Input-Lag auf etwa 25 ms ansteigen kann. Das ist immer noch kein schlechtes Ergebnis, aber besonders anspruchsvolle Xbox-Spieler könnten bereits einen Unterschied zum normalen HDR bemerken.

Compatibility with PC

6.4/10

7.6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
No
Yes
Font clarity
Average
Good
Readability of dark text and shapes
Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
13ms
5ms
Matrix subpixel arrangement
RWBG
RGWB
Max refresh rate
144Hz
120Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Wie in Spielen schneidet der getestete Fernseher hervorragend ab, so ist es in der täglichen Arbeit mit Texten nicht unbedingt der Fall. Zwar ist seine Verzögerung sehr niedrig, aber das Problem liegt woanders. Der Fernseher unterstützt kein Chroma 4:4:4, was zu unangenehmen Unscharfstellungen der Schrift führt, unabhängig von der angegebenen Bildwiederholfrequenz. Und während dies in Spielen normalerweise kein Problem darstellt, kann es beim Arbeiten mit Text aufgrund der schlechten Lesbarkeit sehr störend sein. Zudem erschwert die Anordnung der Pixel in den WOLED-Displays seine Aufgabe.

Der LG B6 eignet sich auch sehr gut als PC-Bildschirm. Geringer Input-Lag, Unterstützung für VRR, G-Sync und FreeSync sowie eine hohe Bildwiederholfrequenz sorgen dafür, dass man ihm beim Spielen kaum etwas Ernsthaftes vorwerfen kann. Im Vergleich zu teureren Modellen fehlen nur zusätzliche Modi mit noch höheren Bildwiederholraten. Bei den besten OLEDs und einigen LCD-Fernsehern findet man heute sogar 240 oder 330 Hz bei reduzierter Auflösung. Beim B6 gibt es das nicht, für die meisten wird das aber kein großer Verlust sein.

Wichtiger könnte die Subpixelstruktur des WOLED-Panels sein. Durch den Einsatz von vier Subpixeln sind kleine Schriften in Windows nicht ganz so scharf, und gelegentlich zeigen sich feine farbige Ränder. Bei gelegentlicher Nutzung zum Surfen oder für Büroarbeit ist das in der Regel kein Problem. Wer allerdings plant, die kleinere Variante, zum Beispiel 48 Zoll, als Hauptmonitor am Schreibtisch zu nutzen, sollte das berücksichtigen.

Viewing angles

7.7/10

7.5/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
29%
29%

Ein allgemein bekanntes Merkmal von OLED-Matrizen ist ihre Effizienz beim Betrachten aus selbst steilen Winkeln. Wir erleben keinen Verlust an Kontrast und Farbsättigung. Ein charakteristisches Merkmal von Panels der Firma LG Display, die nicht in den Top-Modellen verwendet werden, ist eine Färbung in Meeres- oder Cyan-Tönen beim Betrachten aus einem großen Winkel.

Die Blickwinkel beim LG B6 sind sehr gut, was für nahezu alle OLED-Fernseher typisch ist. Selbst bei stark seitlicher Betrachtung behält das Bild eine hohe Farbsättigung und verliert nicht deutlich an Helligkeit. In dieser Hinsicht schneiden eigentlich nur Modelle mit QD-OLED-Panel noch besser ab. Es gibt jedoch eine Sache, die hier erwähnenswert ist. Einige Exemplare von WOLED-Panels können unter großem Betrachtungswinkel leicht einen grünlichen Ton annehmen. Das ist keine Regel; einige Geräte zeigen diesen Effekt stärker, andere praktisch gar nicht. Das hängt vom jeweiligen Exemplar ab.

Daytime performance

5.5/10

4.8/10

Panel finish
Glare
Satin
Reflection suppression
Good
Average
Black levels during daytime
Very Good
Good

Panel brightness

LG OLED B6: 313 cd/m2

Philips OLED809/819: 322 cd/m2

Seit vielen Jahren wird die Frage der Effizienz von OLED-Fernsehern tagsüber aufgeworfen. Viele Menschen sind immer noch der Meinung, dass es sich nicht um Geräte handelt, die für diese Nutzung vorgesehen sind. Wahrscheinlich haben sie recht, zumindest in Bezug auf Bildschirme, die vor einigen Jahren verkauft wurden. Die Technologie schreitet voran und derzeit gibt es keine Einwände, einen solchen Fernseher für den heutigen Tag zu empfehlen. Zwar klingt eine glänzende Matrix nicht gerade nach etwas, das diese These stützen würde, jedoch ist es schwierig, den Bildern entgegenzutreten, die Sie selbst sehen können. Worauf wir ebenfalls hinweisen möchten, ist der Kontrast bei der Nutzung während des Tages. Dieser ist im Gegensatz zu QD-OLED-Matrizen und sogar OLEDs mit MLA-Technologie höher. Verantwortlich für diesen Zustand ist das Fehlen von angeregten Quantenpunkten und Mikrolinsen.

Beim LG B6 bringt das neue OLED-SE-Panel eine der größeren Änderungen. Der Fernseher ist etwas heller als sein Vorgänger, gleichzeitig hat er jedoch mehr Probleme mit direkten Lichtreflexionen. Grund dafür ist ein weniger wirksamer Polarisator, wodurch Reflexionen von Fenstern oder Lampen weniger stark gedämpft werden und Schwarz in einem hellen Raum etwas aufgehellt wirken kann. LG hat versucht, diesen Effekt teilweise durch eine satinierte Display-Beschichtung zu kaschieren. Sie hilft tatsächlich, Reflexionen leicht zu streuen, eliminiert sie aber nicht so wirkungsvoll wie zuvor eingesetzte Lösungen. Und genau in dieser Hinsicht verliert die B‑Serie am meisten gegenüber der Vorgängergeneration. Tagsüber wirkt das Bild nicht mehr so sauber, und starke Lichtquellen können deutlich auf dem Panel reflektiert werden.

Das bedeutet natürlich nicht, dass der B6 sich nicht für ein helles Wohnzimmer eignet. Die höhere Helligkeit des Bildschirms hilft, sich gegen das Umgebungslicht durchzusetzen, und beim normalen Betrachten bleibt das Bild gut erkennbar. Probleme treten auf, wenn sich gegenüber dem Fernseher ein großes Fenster oder eine starke Lampe befindet. Unter solchen Bedingungen kommt der B6 nicht besonders gut zurecht. Deshalb eignet er sich am besten für einen Raum, in dem sich das Licht, das direkt auf den Bildschirm fällt, zumindest teilweise kontrollieren lässt.

Panel details

Backlight Type
WRGB OLED
Software version during testing
TPM231WW_R.101.0091.227.211
43.11.79
Image processor
mt5896

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Philips OLED809/819

LG OLED B6

TV features

7.9/10

8/10

  • System
    Google TV
    WebOS
  • System performance
    Good
    Decent
  • HDMI inputs
    2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    Yes
  • Recording programming
    No
    Yes
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    Yes
    No
  • Teletext
    Yes
    No
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    No
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review Philips OLED809/819 TV features
Review Philips OLED809/819 TV features
Review Philips OLED809/819 TV features
Review LG OLED B6 TV features
Review LG OLED B6 TV features
Review LG OLED B6 TV features
Review LG OLED B6 TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    No
  • Font size adjustment
    No
    No
  • Audio description
    No
    Yes

Bevor wir jedoch zur Software kommen, die den Fernseher steuert, lässt es sich nicht vermeiden, den größten Unterscheidungsfaktor der Fernseher des Herstellers zu erwähnen. Die Rede ist natürlich von der mehrfarbigen Ambilight-Hintergrundbeleuchtung, die auf der Rückseite des Geräts angebracht ist und Farben anzeigt, die an das Geschehen auf dem Bildschirm angepasst sind, was oft zu einem noch größeren Erlebnis der Immersion führt. Philips OLED 809 wird von dem Google TV-System angetrieben. Dies ist ein unbestreitbarer Vorteil im Vergleich zu einigen anderen Modellen des Herstellers, die auf das proprietäre TitanOS-System angewiesen sind, das viel geschlossener und hinsichtlich der verfügbaren Apps eingeschränkter ist. Bei Google TV können wir praktisch jede App installieren, sowohl aus dem Store als auch direkt aus Internet-Repositories über die APK-Datei.

Das Google TV-System bietet auch viele Annehmlichkeiten im Zusammenhang mit der Steuerung. Wir können problemlos eine Tastatur mit Touchpad anschließen, was das Eingeben von Anfragen und die Navigation erheblich erleichtert. Darüber hinaus können wir dank der Integration mit Google Sprachbefehle über die Fernbedienung erteilen, die vom System schnell und genau interpretiert werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Google TV ist derzeit eines der beliebtesten Systeme auf dem Markt. Dank des starken CPUs läuft es sehr flüssig und stabil, ohne sich während der Tests aufzuhängen oder Ruckler zu erleben. Es ist definitiv die beste Option für Personen, die die Möglichkeiten des Fernsehers maximieren und die Offenheit sowie Vielseitigkeit des Systems schätzen möchten.

SmartTV: webOS

Der LG B6 nutzt webOS, also die proprietäre Plattform von LG. Sein größter Vorteil bleibt die Steuerung. Die mitgelieferte Magic-Fernbedienung funktioniert ähnlich wie eine Maus – eine Bewegung des Handgelenks genügt, um den Cursor über den Bildschirm zu bewegen und gewünschte Elemente anzuwählen. Am Anfang mag das ungewohnt erscheinen, doch schnell erweist es sich als sehr praktisch, besonders beim Eingeben von Text, beim Auswählen von Apps oder beim Navigieren durch ein umfangreiches Menü. Die Fernbedienung selbst ist recht minimalistisch und bietet nicht viele klassische Tasten, doch die Cursorsteuerung macht das größtenteils wett. Wer dagegen nicht mit der Hand wedeln möchte, kann das gewünschte Stichwort auch einfach in die Fernbedienung sprechen, dann gibt der KI-Sprachassistent passende Empfehlungen.

Was die verfügbaren Apps angeht, lässt sich an webOS kaum etwas aussetzen. Hier findet man praktisch alle wichtigen Streamingdienste sowie zusätzliche Funktionen wie AirPlay, Screen Mirroring und Chromecast. Der Fernseher arbeitet daher sowohl mit iPhones als auch mit Android-Geräten gut zusammen. Schade ist nur, dass das System auf dem B6 nicht so flüssig läuft wie bei höher positionierten Modellen. Mitunter reagiert es mit leichter Verzögerung, und der Homescreen ist stark überladen mit Empfehlungen, Kacheln und Werbung. Das macht webOS nicht unpraktisch, aber es könnte auf jeden Fall strukturierter sein.

Klassische Funktionen

Sehr gut fallen hingegen die klassischen TV-Funktionen aus, die viele Hersteller allmählich zu vergessen scheinen. Der LG B6 erlaubt es beispielsweise, Sendungen auf eine angeschlossene Festplatte oder einen USB-Speicher aufzuzeichnen. Die PVR-Funktion arbeitet auch mit einem Timer, sodass Aufnahmen im Voraus über den Programmführer geplant werden können. Das ist praktisch, wenn man eine Folge, ein Spiel oder eine andere Übertragung während der eigenen Abwesenheit speichern möchte. Hinzu kommt ein übersichtlicher Senderführer sowie ein zuverlässig funktionierender Empfang von terrestrischem, Kabel- und Satellitenfernsehen. Für alle, die noch regelmäßig traditionelles Fernsehen nutzen, ist der B6 damit ein relativ komplettes Gerät, sofern einen das Fehlen von Teletext nicht stört.

Apps

9.6/10

9.1/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
No
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

9.5/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
Yes
No
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
No
WebP
Yes
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der standardmäßige Dateiwiedergabespieler im Philips OLED 809 steht auf einem ziemlich hohen Niveau, ist jedoch nicht ohne Mängel. Er kommt hervorragend mit der Wiedergabe aller Arten von Videodateien zurecht, mit Ausnahme von zwei weniger beliebten. Besonders positiv ist das Vorhandensein aller Checkboxen zur Bestätigung der Wiedergabe verschiedener Untertitelformate. Der Fernseher bewältigt jede Fotoauflösung, weshalb er ein hervorragender Bildschirm zum Durchblättern des Familienalbums oder von Studiofotos sein wird. Alles andere, das heißt unterstützte Foto- und Audioformate, ist zufriedenstellend, und die Formate, die der Fernseher nicht wiedergeben kann, sind wenig verbreitet oder veraltet. Außerdem ist das kein Problem, da wir ein Programm aus dem App-Store herunterladen können, das diese Probleme löst.

Der integrierte Mediaplayer des LG B6 kommt mit den meisten gängigen Videodateien von USB problemlos zurecht. Der Fernseher unterstützt außerdem korrekt Untertitel und die häufigsten Audioformate, allerdings fehlt die Unterstützung für DTS. Bei Fotos sieht es etwas schlechter aus. Die Liste der unterstützten Formate ist recht übersichtlich. HEIC fehlt beispielsweise, das Format, in dem iPhone-Fotos standardmäßig gespeichert werden. Solche Dateien müssen also vorher in JPG konvertiert werden oder man nutzt einfach die AirPlay-Funktion.

Sound

7.1/10

6.7/10

  • Maximum volume
    -
    87dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Zu Beginn dieses Absatzes sollte erwähnt werden, dass die Klangqualität immer subjektiv ist. Unserer Meinung nach steht das Audiosystem, mit dem der Hersteller Philips OLED 809 ausgestattet ist, auf einem ziemlich hohen Niveau. Der Bass ist gut spürbar, deckt aber gleichzeitig nicht die Mittel- und Hochfrequenzen ab. Betrachtet man es aus einer anderen Perspektive, werden wir beim Kauf eines Fernsehers in dieser Preisklasse wahrscheinlich bereits ein zusätzliches Audiosystem besitzen. In diesem Kontext wird der getestete Fernseher definitiv nicht enttäuschen, da er praktisch jeden wichtigen Standard unterstützt, einschließlich Dolby Atmos und, was noch wichtiger ist, DTS-HD Master Audio.

Beim Klang schneidet der LG B6 sehr ähnlich wie das Modell des Vorjahres ab. Weiterhin kommt hier ein 2.0-Lautsprechersystem mit 20 W Leistung zum Einsatz, das für das tägliche Fernsehen völlig ausreicht. Dialoge sind gut verständlich, der Klang ist nicht schlecht, es fehlt aber an Räumlichkeit, Dynamik und Bass, wie man sie von höher positionierten Modellen kennt. Der Fernseher unterstützt das räumliche Klangformat Dolby Atmos, DTS:X fehlt jedoch. Das größte Problem liegt allerdings nicht an den Lautsprechern selbst, sondern an den Einstellungen. Im Vergleich zum Vorgänger ist ein großer Teil der Optionen verschwunden, mit denen man den Klang an die eigenen Vorlieben anpassen kann. Es sind noch einige voreingestellte Modi vorhanden, unter anderem AI und Standard, doch die Möglichkeiten zur Klanganpassung sind deutlich kleiner als noch vor einem Jahr.

Sound Quality Test

No sound test video

Acoustic Measurements

No acoustic data

87dBC (Max)

75dBC

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