Philips OLED769 ist das Basismodell des niederländischen Herstellers für OLED im Jahr 2024, aber lasst euch davon nicht täuschen. OLED769 überrascht mit der Bildqualität und einigen interessanten Lösungen. Dank der OLED-Technologie sind die Farben wirklich lebendig, und der Kontrast ist sehr gut – tiefes Schwarz und helles Licht, die auf diesem Bildschirm dargestellt werden, machen einen Unterschied, besonders beim Ansehen von Abendserien. Was die Bewegungsflüssigkeit betrifft, so schlägt sich OLED769 wirklich gut. Das 120-Hz-Panel funktioniert hervorragend in dynamischen Szenen, egal ob es sich um Sport oder Spiele handelt. Beim Spielen auf Konsolen enttäuscht der Fernseher ebenfalls nicht – 4 HDMI 2.1-Ports unterstützen VRR und ALLM, und die schnelle Reaktionszeit sorgt für ein flüssiges und reaktionsschnelles Gameplay. Und was ist mit Ambilight? Das ist eine Philips-Klassiker und eine dieser Funktionen, die man entweder liebt oder hasst. In diesem Modell funktioniert es sehr gut – die Hintergrundbeleuchtung reagiert auf die Inhalte auf dem Bildschirm und schafft eine besondere Atmosphäre, insbesondere in einem dunklen Raum. Es ist nicht etwas, was jeder als unerlässlich erachtet, aber abends macht es Eindruck – zumindest auf uns. Was das neue Betriebssystem TitanOS betrifft, so hinterlässt es bei uns gemischte Gefühle. Es läuft schnell, aber es fehlen einige beliebte Anwendungen wie Spotify oder Player.pl. Für anspruchsvollere Benutzer könnte jedoch die Flexibilität fehlen, die frühere Philips-Systeme (GoogleTV) boten. Philips OLED769 ist eine gute Wahl für diejenigen, die einen Fernseher mit wunderschönem Bild und dem besonderen Zusatz Ambilight suchen. Die Bildqualität und Bewegungsflüssigkeit werden die meisten Benutzer zufriedenstellen, und die kleinen Einschränkungen des Betriebssystems werden kein Hindernis sein, wenn ihr auf grundlegende Anwendungen setzt. Es ist eine solide Option sowohl zum Ansehen von Filmen als auch zum Spielen von Spielen.
Sony Bravia 3 ist ein Fernseher, der einige wichtige Verbesserungen im Vergleich zu seinem Vorgänger bringt, aber gleichzeitig seiner Essenz treu bleibt. Die größte Veränderung ist das Design – schlanke Rahmen und stabile Metallfüße sorgen dafür, dass das Gesamtbild modern aussieht und sich deutlich besser in das Wohnzimmer einfügt als der X75WL. Auch die verbesserten Farben dank des PFS-Filters sowie das wirklich gute Upscaling sind positiv zu vermerken. Gerade bei Inhalten schlechterer Qualität, insbesondere im klassischen SDR, kann sich die Bravia 3 von ihrer besten Seite zeigen – die Farben sehen angenehm aus, das Bild ist klar, und dank des IPS-Panels sind die Betrachtungswinkel auf einem sehr guten Niveau. Für die Rolle eines „klassischen“ Fernsehgeräts, bei dem der Komfort des Betrachtens aus verschiedenen Positionen im Raum und eine anständige Qualität alltäglicher Inhalte zählen, eignet sie sich geradezu ideal. Ein großes Plus bleibt auch das System Google TV. Während unserer Tests kam es vor, dass die Benutzeroberfläche nicht immer so flüssig funktionierte, wie wir es uns gewünscht hätten, und einige Funktionen in der Lage waren, sich aufzuhängen. Trotzdem ist die Anwesenheit von Google TV ein großer Vorteil – der Zugang zu Tausenden von Anwendungen und einer vollständigen Streaming-Bibliothek kompensiert kleine Mängel. Leider ist das, was beim X75WL schwach war, auch hier schwach geblieben. Das IPS-Panel hat einen sehr niedrigen Kontrast und bietet kein lokales DIMMING, wodurch das Anschauen von Filmen in einem dunklen Raum schnell seinen Sinn verliert – das Schwarz erinnert eher an Grau und mindert den Genuss des Films. Zusätzlich kommt der Verzicht auf die Möglichkeit, Inhalte auf USB aufzunehmen, die beim Vorgänger verfügbar war. Es ist schwer, dies nicht zu bemerken und nicht auf die Liste der Nachteile zu setzen.
Für wen ist also die Bravia 3 gedacht? Vor allem für Personen, die in die Welt der Sony-Fernseher zu einem möglichst günstigen Preis einsteigen möchten und zugleich das System Google TV schätzen. Es ist jedoch nicht das attraktivste Angebot in seiner Klasse – die Konkurrenz in diesem Budget kann Modelle mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung anbieten, deren Bild in Bezug auf Kontrast und HDR deutlich besser abschneidet. Die Bravia 3 sollte also im Hinterkopf behalten werden, aber hauptsächlich dann, wenn man auf einen soliden Preisnachlass stößt. Zum regulären Preis wird es für sie sehr schwer sein, sich gegen ihre rentableren Rivalen durchzusetzen.