Der Dreame Q100 ist das Basismodell im Angebot des Herstellers, und schon sein Preis lässt erahnen, was man von ihm erwarten kann. Er versucht nicht, mit Bildqualität zu punkten. Seine Stärken liegen woanders: Er bietet Google TV, überraschend viele Funktionen für Spieler und kostet vergleichsweise wenig. Bildtechnisch schlägt sich der Q100 ähnlich wie viele andere Fernseher in dieser Preisklasse. Ein VA-Panel sorgt für ordentlichen Kontrast, die Farben sind dank des QLED-Filters (PFS) recht ordentlich, aber rund 300 Nits Helligkeit reichen schnell nicht aus. Vor allem bei HDR, wo ihm einfach die Leuchtkraft fehlt. Gut, dass Dreame nicht auf Dolby Vision verzichtet hat, denn gerade bei so einem Fernseher ist dieses Format wirklich nützlich. Filme und Serien von Streaming-Plattformen sind besser an die Möglichkeiten des Bildschirms angepasst und können so ziemlich gut aussehen. Der Q100 macht also vor allem dann Sinn, wenn man einen preiswerten Fernseher für normales Fernsehen, Netflix, YouTube oder den gelegentlichen Anschluss einer Konsole sucht. Bei der Bildqualität gibt es keine großen Überraschungen, aber das darf man bei einem der günstigsten Modelle im Sortiment auch kaum erwarten. Für Dreames ersten Vorstoß in dieses Marktsegment ist der Q100 ein ziemlich interessanter Anfang. Zumal der Markenname noch vor kurzer Zeit eher mit Staubsaugern als mit Fernsehern in Verbindung gebracht wurde.