Dreame Q100 vs Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026)

Direct comparison

Q100

PQS9011 / PQS9001 / the one 2026

Info

Available screen sizes: 43”55”

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Titan OS

Model year: 2026

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Overall rating

5.6

6.8

  • Movies and series in UHD quality

    5.8

    6.4

  • Classic TV, YouTube

    5.4

    6.3

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    4.6

    6.8

  • Gaming on console

    7.0

    7.4

  • TV as a computer monitor

    4.0

    8.6

  • Watching in bright light

    4.4

    6.1

  • Utility functions

    5.2

    7.6

  • Apps

    9.6

    7.2

  • Sound quality

    5.0

    6.9

Advantages

  • Google TV mit vielen Apps

  • Unterstützung für Dolby Vision

  • Breiter Farbraum, QLED PFS-Filter

  • Guter Kontrast des VA-Panels

  • Gute Tonwertabstufungen

  • Gaming-Funktionen: VRR und ALLM

  • 120 Hz in Full HD

  • Game Bar

  • Geringer Input-Lag

  • Ambilight, das abendlichen Sessions eine besondere Atmosphäre verleiht und den wahrgenommenen nativen Kontrast des VA‑Panels steigert

  • Hervorragende Reaktionszeit des Panels: minimale Bewegungsunschärfe

  • Viele Funktionen für Spieler: vier HDMI-2.1-Ports, VRR, ALLM, HGiG

  • 144 Hz Bildwiederholung in 4K und 240 Hz in Full HD vom PC

  • Gute Abdeckung eines breiten Farbraums, PFS-LED

  • Dolby Vision, das dem Fernseher bei HDR-Signalen wirklich hilft

  • Anständige Helligkeit von etwa 500 Nits, nützlich beim Sehen am Tag

  • Drehbarer Standfuß

Disadvantages

No like
  • Geringe Helligkeit, ca. 300 cd/m²

  • Schwacher HDR-Effekt

  • Durchschnittliche Bildverarbeitung

  • Kein AirPlay

  • Durchschnittlicher Klang

  • Kein lokales Dimming: durchschnittliches Schwarz am Abend und eingeschränkter HDR-Effekt

  • Kleinere App-Bibliothek als bei der Konkurrenz

  • Schwache Blickwinkel (lassen sich mit einem drehbaren Standfuß ausgleichen)

  • Sehr hoher Input-Lag bei Spielen mit Dolby Vision

  • Erhebliche Fehler in der HDR-Farbdarstellung (keine Möglichkeit zur Anpassung des CMS)

  • Infrarot-Fernbedienung, die genaues Zielen erfordert

Our verdict

Der Dreame Q100 ist das Basismodell im Angebot des Herstellers, und schon sein Preis lässt erahnen, was man von ihm erwarten kann. Er versucht nicht, mit Bildqualität zu punkten. Seine Stärken liegen woanders: Er bietet Google TV, überraschend viele Funktionen für Spieler und kostet vergleichsweise wenig. Bildtechnisch schlägt sich der Q100 ähnlich wie viele andere Fernseher in dieser Preisklasse. Ein VA-Panel sorgt für ordentlichen Kontrast, die Farben sind dank des QLED-Filters (PFS) recht ordentlich, aber rund 300 Nits Helligkeit reichen schnell nicht aus. Vor allem bei HDR, wo ihm einfach die Leuchtkraft fehlt. Gut, dass Dreame nicht auf Dolby Vision verzichtet hat, denn gerade bei so einem Fernseher ist dieses Format wirklich nützlich. Filme und Serien von Streaming-Plattformen sind besser an die Möglichkeiten des Bildschirms angepasst und können so ziemlich gut aussehen. Der Q100 macht also vor allem dann Sinn, wenn man einen preiswerten Fernseher für normales Fernsehen, Netflix, YouTube oder den gelegentlichen Anschluss einer Konsole sucht. Bei der Bildqualität gibt es keine großen Überraschungen, aber das darf man bei einem der günstigsten Modelle im Sortiment auch kaum erwarten. Für Dreames ersten Vorstoß in dieses Marktsegment ist der Q100 ein ziemlich interessanter Anfang. Zumal der Markenname noch vor kurzer Zeit eher mit Staubsaugern als mit Fernsehern in Verbindung gebracht wurde.

Die Idee hinter der The One-Serie hat sich faktisch seit Jahren kaum verändert, und beim Philips PQS9001 ist das zugleich Vorteil und größtes Manko. Weiterhin bekommt man einen universellen Mittelklasse-Fernseher, dessen größtes Unterscheidungsmerkmal Ambilight ist. Das Licht, das dem Bild folgt, kann die Stimmung eines Abendfilms verändern und für viele Käufer das wichtigste Argument sein. Kein Wunder, denn wer diesen Effekt einmal mag, will oft nicht mehr ohne ihn sehen. Die Bildqualität an sich ist gut, aber ein sehr ähnliches Niveau haben wir in dieser Serie bereits in den Vorjahren gesehen. Das VA-Panel sorgt für ordentliche Schwarzwerte, die Farben sind gut gesättigt, und die Helligkeit reicht für komfortables Sehen im typischen Wohnzimmer aus. Schade nur, dass Philips keinen weiteren Schritt gemacht und nicht zumindest ein einfaches lokales Dimming eingebaut hat. Im dunklen Raum wirkt das Schwarz leicht bläulich, und HDR, obwohl erkennbar, hinterlässt dadurch keinen großen Eindruck. Nach so vielen Jahren auf dem Markt hätten wir uns mehr erwartet.

Deutliche Fortschritte sind dagegen bei Titan OS zu sehen. Im Vergleich zum Vorjahr, besonders zur Version von vor zwei Jahren, ist das System deutlich angenehmer in der Bedienung geworden. Es sind einige Apps hinzugekommen, viele Kleinigkeiten wurden verbessert und nervige Fehler, über die wir zuvor klagten, wurden beseitigt. Insgesamt läuft alles ordentlich, auch wenn die auf den Fernseher ausgerichtete Fernbedienung wieder stört. Philips setzt hartnäckig auf Infrarot für die normale Steuerung, obwohl die Sprachsteuerung Funkverbindung nutzt. Umso schwerer ist nachzuvollziehen, warum diese nicht auch für die Navigation im Menü verwendet wird. The One hat zudem viel für Spieler zu bieten. Vier HDMI-2.1-Anschlüsse und umfangreiche Funktionen sind das eine, doch am meisten beeindruckte uns die Reaktionszeit des Panels. Unser Testgerät zeigte praktisch keine Nachzieheffekte, selbst bei dunklen Hintergründen, was bei LCDs mit VA-Panel selten ist. Dafür gebührt Philips großes Lob. Die Möglichkeit, in 4K bei 144 Hz oder in Full HD bei 240 Hz zu spielen, macht den Anschluss eines PCs zusätzlich attraktiv. Leider gibt es auch hier einen unausgereiften Punkt: Dolby Vision in Xbox-Spielen geht mit einem so hohen Input-Lag einher.

Der PQS9000 hinterlässt also gemischte Eindrücke. Er kann mit sehr guter Bewegungsdarstellung überraschen und zeigt, dass Philips am System gearbeitet hat, doch bei der Bildqualität fehlt ein vergleichbarer Schritt nach vorn. Das ist ein Fernseher, den wir in erster Linie Ambilight-Fans empfehlen können. Wenn genau diese Beleuchtung Euch von Philips überzeugt, macht der Kauf von The One durchaus Sinn. Es lohnt sich aber zu prüfen, ob man in ähnlicher Preisklasse nicht ein Modell mit Mini-LED und gutem lokalem Dimming findet, das tiefere Schwarztöne und eindrucksvolleren HDR bietet. Dann bleibt die Entscheidung, was Euch wichtiger ist: das Ambiente, das Ambilight schafft, oder die bessere Bildqualität.

TV appearance

HDMI inputs
3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
RCA (Chinch)
Outputs
SPDIF (Coaxial audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Good
Good
Stand type
Legs
Central
Bezel color
Graphite
Graphite
Stand
Fixed
Fixed
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

5.3/10

5.8/10

Local dimming function: No

Local dimming function: No

Contrast:

Review Dreame Q100 Contrast and black detail

Result

4,350:1

Review Dreame Q100 Contrast and black detail

Result

3,850:1

Review Dreame Q100 Contrast and black detail

Result

4,100:1

Review Dreame Q100 Contrast and black detail

Result

4,450:1

Review Dreame Q100 Contrast and black detail

Result

3,400:1

Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) Contrast and black detail

Result

5,500:1

Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) Contrast and black detail

Result

3,950:1

Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) Contrast and black detail

Result

5,600:1

Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) Contrast and black detail

Result

5,750:1

Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) Contrast and black detail

Result

4,500:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Der Dreame Q100 ist ein einfacher LCD-Fernseher, daher hängen seine Möglichkeiten in Sachen Schwarz und Kontrast vor allem vom Panel ab. Verwendet wird hier ein VA-Panel, das einen nativen Kontrast von etwa 4500:1 erreicht. Für diese Gerätekategorie ist das ein ziemlich gutes Ergebnis. In der Praxis bedeutet das vor allem deutlich satteres Schwarz als bei preislich vergleichbaren Fernsehern mit IPS- oder ADS-Panels. Den Unterschied sieht man besonders abends, wenn dunkle Szenen mehr Tiefe haben und nicht so grau wirken.

Man muss jedoch bedenken, dass der Q100 keine lokale Dimmung hat. Die Hintergrundbeleuchtung arbeitet also durchgehend, ohne die Möglichkeit, bestimmte Bildbereiche abzudunkeln. In einem stark abgedunkelten Raum tendiert das Schwarz deshalb ins Dunkelblaue und kann bei weitem nicht mit dem mithalten, was bessere Mini-LEDs und erst recht OLEDs diesbezüglich leisten. Das ist jedoch wenig überraschend, denn ähnliche Einschränkungen gelten für die meisten einfachen LCD-Fernseher in dieser Preisklasse.

Schwarz und Kontrast beim Philips PQS9000 fallen für einen LCD-Fernseher ohne lokales Dimming recht ordentlich aus. Das ist vor allem dem VA-Panel zu verdanken; in unseren Filmszenen überschritt der Kontrast oft 5000:1, in schwächeren Messungen sank er auf etwa 4000:1. Das ergibt ein Bild mit ganz guter Tiefenwirkung und einen deutlichen Vorteil gegenüber typischen IPS-Panels, bei denen Schwarz deutlich eher ins Grau tendiert. Leider endet es im Grunde bei den Möglichkeiten des Panels. Der Fernseher hat kein lokales Dimming, daher kann er dunkle Hintergründe nicht separat abdunkeln und gleichzeitig helle Bereiche an anderer Stelle des Bildschirms beibehalten. Es bleibt nur globales Dimming, also das gleichzeitige Auf- oder Abdimmen der gesamten Hintergrundbeleuchtung. In einem vollständig dunklen Raum sind diese Beschränkungen sichtbar: Schwarz bekommt einen dunkelblauen Stich, und dunkle Szenen haben nicht die Tiefe wie auf einem guten Bildschirm mit lokalem Dimming. Zum Glück hilft hier Ambilight. Das Licht an der Wand lässt das Schwarz auf dem Bildschirm tiefer wirken und überdeckt etwas das Leuchten des Panels. Das ändert nicht den tatsächlichen Kontrast des Fernsehers, beeinflusst aber, wie unser Auge ihn wahrnimmt. In diesem Fall ist Ambilight also nicht nur eine Zierde, sondern kann auch das abendliche Fernseherlebnis angenehmer machen.

HDR effect quality

4.2/10

5.5/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 91.2%, Bt.2020: 66.6%
DCI P3: 94.5%, Bt.2020: 75.5%

Luminance measurements in HDR:

Review Dreame Q100 Brightness measurement

Result

230 nit

Review Dreame Q100 Brightness measurement

Result

252 nit

Review Dreame Q100 Brightness measurement

Result

285 nit

Review Dreame Q100 Brightness measurement

Result

298 nit

Review Dreame Q100 Brightness measurement

Result

298 nit

Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) Brightness measurement

Result

449 nit

Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) Brightness measurement

Result

467 nit

Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) Brightness measurement

Result

487 nit

Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) Brightness measurement

Result

486 nit

Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) Brightness measurement

Result

507 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026)

Dreame Q100

Der Dreame Q100 ist leider ein zu einfacher und vor allem zu dunkler Fernseher, um hier von einem echten HDR-Effekt zu sprechen. Unsere Messungen ergaben eine maximale Helligkeit von etwa 300 Nits, also eindeutig zu wenig, damit helle Bildbereiche wirklich stärker durch Licht hervorstechen. Tatsächlich ist das ein Niveau, das wir eher mit SDR-Material als mit HDR in Verbindung bringen. Es fehlt also jene Helligkeitsreserve, die teurere Fernseher bieten und die dafür sorgt, dass Lichtquellen, Reflexionen oder die Sonne deutlich eindrucksvoller wirken.

HDR-Farben

Zum Glück macht der Q100 das an anderer Stelle wieder wett. Der Hersteller bezeichnet ihn als QLED-Fernseher, obwohl in der Praxis die Erweiterung des Farbraums hier durch einen PFS-Filter erfolgt. Die von uns gemessene DCI-P3-Abdeckung liegt bei etwa 92 Prozent, BT.2020 bei rund 67 Prozent. Das sind keine Spitzenwerte, aber immer noch deutlich besser als bei einfachen LCD-Fernsehern ohne zusätzliche Schicht zur Erweiterung des Farbraums. Dadurch können HDR-Inhalte zumindest gesättigtere und differenziertere Farben bieten, selbst wenn die Helligkeit an sich noch nicht von einem vollwertigen HDR-Effekt sprechen lässt.

Der Philips PQS9000 ist ein mäßig heller Fernseher — in unseren HDR-Szenen erreichte er etwa 450 bis etwas über 500 Nits. Das reicht, um einen Unterschied gegenüber SDR wahrzunehmen. Sonnenreflexe, Lampen oder Aufblitze wirken etwas brillanter als bei Basisgeräten, deren Helligkeit oft bei rund 300 Nits endet. Es ist jedoch nicht das Niveau, bei dem helle Elemente besonders beeindruckend wirken. Die größte Einschränkung bleibt der Kontrast. Ohne lokales Dimming erhöht der Fernseher beim Aufhellen eines hellen Objekts auch den Schwarzwert in dessen Umgebung. Es fehlt also eine deutliche Trennung starker Lichter vom dunklen Hintergrund, und gerade eine solche Kombination zeigt, was HDR leisten kann. Der PQS9000 bietet mehr als die billigsten Modelle, aber trotz ordentlicher Helligkeit bleibt der Effekt eher grundlegend.

Farben

Philips verdient dagegen Lob für die Farben. Obwohl der Hersteller dieses Modell als QLED bezeichnet, wurde hier in Wirklichkeit ein PFS-Luminophor statt Quantenpunkten eingesetzt. Die Lösung verhindert jedoch nicht, gute Ergebnisse zu erzielen. Sowohl auf Testbildern als auch bei Messungen an Filmszenen verzeichneten wir etwa 94% Abdeckung des DCI-P3-Farbraums und 75% des BT.2020-Farbraums. Für diese Gerätklasse ist das wirklich gut. Praktisch bedeutet das, dass die überwiegende Mehrheit der in HDR-Filmen und -Serien verwendeten Farben angemessen gesättigt wiedergegeben wird. Sattes Grün oder intensives Rot sind hier kein größeres Problem und verleihen dem Bild Attraktivität. Einschränkungen fallen eher in manchen Spielen und selteneren Inhalten auf, die die gesättigtsten Töne der weiten BT.2020-Palette nutzen. In solchen Situationen können Displays mit größerer Farbraumabdeckung, wie SQD oder RGB-LED, mehr zeigen. In seiner Preisklasse muss sich der PQS9000 jedoch nicht verstecken.

Factory color reproduction

6.5/10

5.1/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Für die Tests wählten wir den Bildmodus „Film“ und unserer Ansicht nach ist das eindeutig die beste der verfügbaren Voreinstellungen. Es gibt hier keine stark aufgedrehten und unnatürlichen Farben, wie man sie etwa im Modus „Lebhaft/Dynamisch“ sehen kann. Das Bild wirkt also von Anfang an ziemlich ausgewogen, auch wenn ihm bis zur Perfektion noch etwas fehlt. Bei SDR-Material fiel vor allem eine leichte Aufwärmung des Bildes auf. Im Weißabgleich war zu viel Rot vorhanden, weshalb Weiß in einen wärmeren Ton tendierte; eine ähnliche Tönung zeigte sich auch in den Graustufen. In HDR sah die Situation etwas anders aus. Hier war Blau leicht dominant, wodurch das Bild ein wenig kühler wirkte. Das sind jedoch keine gravierenden Fehler. Für einen so günstigen Fernseher sind die Werkseinstellungen unseres Exemplars ganz ordentlich, und bereits der Modus „Film“ liefert ein relativ natürliches Bild, ohne dass man viel an den Einstellungen herumprobieren muss.

Die werkseitigen Bildeinstellungen des Filmmodus beim PQS9000 müssen leider nachgebessert werden. Im SDR stört vor allem ein Überschuss an Rot im Weißabgleich, durch den Weiß, Grautöne und Hauttöne zu warm, stellenweise sogar rosastichig wirken. Hinzu kommt die Gammakurve, die über weite Bereiche unter dem Referenzwert verläuft. Der Fernseher hellt dadurch mittlere und helle Bildpartien auf, wodurch das Gesamtbild flacher erscheint, als es sein sollte.

Im HDR fällt der Weißabgleich hingegen deutlich besser aus. Abgesehen von kleinen Abweichungen liegen die Farbkomponenten dicht beieinander, sodass kein so deutlicher Farbstich wie im SDR entsteht. Die EOTF-Kurve zeigt jedoch eine leichte Aufhellung einzelner Bildbereiche, und das größte Problem zeigt sich bei Messungen des großen Farbraums. Viele Farbtöne weichen stark vom Referenzmuster ab, die Fehler erreichen 8–9. Eine gute Farbraumabdeckung, die wir zuvor lobten, bedeutet also nicht, dass der Fernseher einzelne Farben ebenso präzise trifft. Er kann zwar ein breites Farbspektrum darstellen, nutzt es ab Werk aber nicht sehr genau.

Color reproduction after calibration

7/10

7.7/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Entgegen dem Anschein ist der Dreame Q100 recht gut auf die Kalibrierung des Bildes vorbereitet. Im Menü findet man viele umfangreiche Bildeinstellungen, die es erlauben, seine Charakteristik recht präzise zu korrigieren. In unserem Fall erforderte der Weißabgleich die meiste Arbeit, sowohl in SDR als auch in HDR. Nach der Korrektur wirkten SDR-Inhalte sehr gut. Es gelang, praktisch einen neutralen Weißabgleich und natürliche Farben zu erreichen; die Hauptbegrenzung blieb jedoch das Schwarz an sich, bedingt durch den Aufbau des Panels und das Fehlen einer lokalen Dimmung.

Auch in HDR ließ sich der Weißabgleich und die Farbwiedergabe verbessern, doch hier treten die Grenzen der TV-Elektronik schneller zutage. Selbst nach sehr genauer Einstellung der EOTF-Kurve hält sich der Q100 nicht immer korrekt daran, wenn reale Szenen wiedergegeben werden. Bei einigen Inhalten hellt er das Bild zusätzlich auf, sodass bestimmte Stellen heller erscheinen, als sie sollten, und in hellen Bereichen dabei teilweise Details verloren gehen können.

Die Kalibrierung brachte eine große Verbesserung, besonders bei SDR-Inhalten. Es gelang, den Weißabgleich zu korrigieren und den vorherigen Farbstich zu entfernen, und die Color-Checker-Messungen sehen jetzt wirklich sehr gut aus. Die Farben entsprechen nun deutlich eher dem, was auf dem Bildschirm zu sehen sein sollte, sodass wir bei normalem Fernsehen oder SDR-Filmen mit dem Ergebnis zufrieden sein können. Leider trübt HDR dieses Ergebnis etwas. Einerseits sind die Möglichkeiten des Panels begrenzt, denn die Kalibrierung verbessert nicht den Kontrast und ersetzt auch kein Local Dimming. Andererseits bleiben Farbfehler, die wir nicht korrigieren konnten, weil die CMS-Einstellungen, also das Farbmanagement, ausgegraut und inaktiv waren. Dafür verliert Philips bei uns Punkte. Den Weißabgleich kann man verfeinern, aber ohne Zugriff auf Einstellungen für ein breites Farbspektrum lassen sich die Farben im HDR nicht genauso gut anpassen. Schade, denn die Ergebnisse in SDR zeigen, dass Potenzial vorhanden ist, nur wurde uns nicht überall erlaubt, es zu nutzen.

Smoothness of tonal transitions

9/10

8.6/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Dreame Q100 kommt mit der Geschmeidigkeit der Tonwertübergänge sehr gut zurecht. In den meisten Szenen sind Verläufe glatt, und die Übergänge zwischen helleren und dunkleren Nuancen wirken natürlich, ohne deutliche Streifenbildung oder Posterisierung. Kleine Unzulänglichkeiten treten erst in sehr anspruchsvollen Szenen auf, doch das sind Situationen, mit denen auch deutlich teurere Fernseher Schwierigkeiten haben können. Insgesamt schneidet der Q100 diesbezüglich wirklich gut ab.

Der Philips PQS9000 kommt sehr gut mit Tonabstufungen zurecht. Besonders in dunklen Szenen sieht das sehr gut aus: dort gehen die Farbtöne fließend ineinander über, ohne sichtbare Streifen oder deutliche Grenzen zwischen den Farben. Dadurch wirkt das Bild selbst auf großen, einfarbigen Flächen glatt. Kleine Unregelmäßigkeiten treten erst in helleren Tönen auf; man muss genau hinschauen, um sie zu bemerken. Beim normalen Sehen lenken sie kaum vom Film ab. In dieser Kategorie schneidet Philips wirklich gut ab.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

3/10

7/10

Image without overscan on the SD signal
No
OK
Smooth transition function
No
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Der schwächste Punkt des Dreame Q100 ist seine digitale Bildverarbeitung. Der eingesetzte Prozessor kommt bei der Aufwertung minderwertiger Inhalte recht durchschnittlich zurecht, und im Menü findet sich keine Funktion, die unschöne tonale Übergänge effektiv glättet oder sichtbare Posterisierung verringert. Auch das Upscaling überzeugt nicht besonders. Bei niedrig aufgelösten Quellen wirkt das Bild recht weich und es mangelt ihm an detailreicher Wiedergabe. Zudem neigt der Q100 zu Overscan, also zu einer leichten Abschneidung der Bildränder bei sehr schwachen Quellen, etwa bei 480p-Material. Beim alltäglichen Betrachten von HD- oder 4K-Inhalten ist das kein großes Problem, bei älteren Aufnahmen werden die Grenzen des Prozessors jedoch deutlich sichtbar.

Die digitale Bildverarbeitung beim Philips PQS9000 fällt gut aus, obwohl wir einige Anmerkungen haben. Die Funktion "Verzerrungsreduzierung" hilft, Tonabstufungen in Material schlechterer Qualität zu glätten, arbeitet aber recht uneinheitlich. Sie kann einen Bildausschnitt verbessern, um kurz darauf, noch in derselben Szene, sozusagen die Orientierung zu verlieren und wieder Streifen zwischen den Farbtönen zu zeigen. Positiv ist, dass sie dabei weder Filmkorn noch feines Rauschen entfernt, sodass das Bild seine Textur behält. Am besten funktionierte bei uns die Einstellung "Mittel" und genau diese empfehlen wir.

Das Upscaling auf 4K gelingt ordentlich, wobei das Bild sehr weich wirkt. Konturen sind stark geglättet, wodurch es manchen an Schärfe fehlen kann. Dann lohnt es sich, die Schärfe im TV-Menü leicht anzuheben. Das hebt Kanten deutlicher hervor. Mit dem Regler sollte man es jedoch nicht übertreiben, sonst können statt Verbesserungen künstliche Ränder entstehen.

Blur and motion smoothness

4.6/10

8.1/10

Maximum refresh rate of the panel
60Hz
144Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
No
OK
BFI function 60Hz
No
No
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
-%
0%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (1080p@120Hz):

Blur (1080p@240Hz):

Das im Dreame Q100 eingesetzte VA-Panel hat eine native Bildwiederholfrequenz von 60 Hz, weshalb es von vornherein nicht als Fernseher für besonders anspruchsvolle Sport- oder Gaming-Fans konzipiert ist. Der Hersteller weist zwar auf eine 120-Hz-Betriebsoption hin, die tatsächlich verfügbar ist, jedoch betrifft sie vor allem den für Spieler vorgesehenen Modus. Im Alltag sollte der Q100 daher als klassischer 60-Hz-Fernseher betrachtet werden. Bei dynamischen Sportübertragungen oder schnellen Spielen bedeutet das eine weniger flüssige Darstellung als bei Modellen mit einem 120-Hz-Panel oder höher. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Reaktionszeit des Panels. Das verwendete VA-Panel zeigt keine ausgeprägten Nachzieheffekte, sodass Bewegungen recht gut erkennbar bleiben und hinter Objekten keine starken, verwischten Spuren entstehen. Bei Filmen kann man zusätzlich ein einfaches Bewegungsinterpolationssystem nutzen. Der Hersteller hat mehrere Presets vorbereitet, die das für in 24 Bildern pro Sekunde aufgenommene Material typische Ruckeln reduzieren.

In puncto Bewegungsdarstellung liefert der Philips PQS9000 für einen LCD-Fernseher geradezu hervorragende Ergebnisse. Es geht nicht nur um die 144-Hz-Bildwiederholrate, sondern vor allem darum, wie schnell das Panel selbst reagiert. Bei 120 Hz sind hinter bewegten Objekten praktisch keine typischen nachziehenden Schlieren zu sehen. Besonders erfreulich ist, dass dies auch für dunklere Hintergründe gilt, auf denen viele VA-Panels deutlich Probleme haben. Hier bleibt die Bewegung gut erkennbar, und in dieser Hinsicht hat uns Philips wirklich positiv überrascht.

Zur Anpassung der Bewegungsdarstellung dient die Funktion „Bewegungsstile”. Darin finden sich zwei Schieberegler: „Glättung” und „Unschärfereduktion”, mit denen sich der Effekt an das gezeigte Material und die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Unsere empfohlenen Einstellungen zeigen wir auf dem Foto. Sie sollten als Ausgangspunkt dienen und man sollte ausprobieren, welche Glättungsstufe einem am besten zusagt.

Console compatibility and gaming features

6.3/10

9.5/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 120Hz
    48 - 240Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    Warning Yes, high input lag
  • Correct implementation of HGIG
    No
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    No
    Yes
  • 4K@120Hz
    No
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Der Dreame Q100 ist kein strikt auf Gaming ausgerichtetes Gerät, bietet aber für die Konsole ein durchaus vernünftiges Paket. Er verfügt über VRR zur Eliminierung von Tearing sowie ALLM, das den Fernseher nach Erkennen eines Konsolensignals automatisch in den Niedriglatenzmodus schaltet. Eine interessante Kompromisslösung ist die Unterstützung des 120-Hz-Modus. Das Panel erreicht diese Bildwiederholrate nicht in 4K, aber bei Herunterskalierung auf 1080p kann man mit 120 Bildern pro Sekunde spielen. Wenn in einem Titel die Flüssigkeit wichtiger ist als hohe Auflösung (und das Spiel selbst einen solchen Modus bietet), lohnt sich diese Option. An Bord gibt es außerdem eine praktische Game Bar, mit der sich Bildschirmparameter schnell anpassen, der Bildwiederholmodus umschalten oder ein virtuelles Fadenkreuz einblenden lässt. Es hapert zwar bei der korrekten Implementierung von HGiG, aber Pluspunkte gibt es für die Unterstützung von Dolby Vision Gaming auf der Xbox Series X und S. Das ist kein Panel für technologische Puristen, aber fürs freizeitliche Konsolenspiel, insbesondere mit der Möglichkeit, 4K gegen flüssigeres Full HD zu tauschen, erfüllt es seinen Zweck einwandfrei.

Gaming-Funktionen

In puncto Gaming-Funktionen hat der Philips PQS9000 wirklich viel zu bieten. Vier HDMI 2.1-Anschlüsse ermöglichen den Anschluss mehrerer Geräte, ohne überlegen zu müssen, welchem Anschluss man die vollen Möglichkeiten zuweist. Konsolen können 120 Hz in Full HD, 1440p und 4K nutzen, und ein PC erlaubt zudem 144 Hz bei 4K oder 240 Hz, wenn auf Full HD gewechselt wird. Dazu kommt VRR, das die Bildwiederholrate an die Framerate anpasst und Tearing verhindert. Sein Bereich reicht von 48 bis 240 Hz, wobei die obere Grenze für den Full HD-Modus gilt.

ALLM fehlt nicht, sodass der Fernseher automatisch in den Spielmodus wechselt, und HGiG funktioniert korrekt, was beim Einstellen von HDR auf der Konsole nützlich ist. Es gibt auch eine Game Bar mit schnellem Zugriff auf Einstellungen und Signalinformationen. Auf der Liste findet sich sogar das Spielen in Dolby Vision, aber diese Option macht wegen der sehr hohen Eingabeverzögerung wenig Freude. Abgesehen von diesem Vorbehalt ist das Funktionspaket wirklich solide.

Input lag

10/10

7.2/10

SDR

1080p60
13 ms
32 ms
1080p120
9 ms
16 ms
2160p60
13 ms
32 ms
2160p120
16 ms

HDR

2160p60
13 ms
32 ms
2160p120
16 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
13 ms
213 ms
2160p120 DV
106 ms

Der gemessene Input-Lag ist so gering, dass er beim Spielen kein Problem darstellen sollte. Bei 60 Hz liegt die Verzögerung unter 15 ms, bei 120 Hz sinkt sie unter 10 ms. Diese sehr niedrigen Werte sorgen für ein sehr reaktionsschnelles Spielerlebnis.

Das Input-Lag fällt weniger beeindruckend aus als die eigentliche Gaming-Ausstattung. Bei 60 Hz haben wir 32 ms gemessen, sowohl in SDR als auch in HDR. Für ruhigere Spiele reicht dieses Ergebnis aus, aber in schnellen Shootern kann man bereits eine leichte Verzögerung spüren. Bei 120 Hz sinkt die Verzögerung auf 16 ms und das Spielen macht deutlich mehr Spaß, obwohl die Konkurrenz noch schneller reagiert.

Das größte Problem tritt auf, wenn Dolby Vision eingeschaltet wird. Bei 60 Hz beträgt die Verzögerung sogar 213 ms, bei 120 Hz liegt sie bei 106 ms. Die Reaktion auf Bewegungen des Controllers ist dann deutlich verspätet, was das Spielen stark beeinträchtigt. Deshalb sollte man beim PQS9000 definitiv bei HDR10 bleiben. Die Unterstützung von Dolby Vision in Spielen ist zwar vorhanden, ihre praktische Nutzbarkeit bleibt jedoch gering.

Compatibility with PC

4/10

8.6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
No
Yes
Font clarity
Good
Very Good
Readability of dark text and shapes
Poor
Average
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
13ms
16ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
BGR
Max refresh rate
60Hz
144Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Dreame Q100 kann hin und wieder als großer Bildschirm an einen Computer angeschlossen werden, doch als Monitor eignet er sich deutlich weniger. Vor allem gibt der Fernseher chroma 4:4:4 nicht korrekt wieder, sodass farbiger Text und feine Interface-Elemente nicht so scharf und gut lesbar sind, wie sie sein sollten. Bei schwarzer Schrift auf hellem Hintergrund ist es deutlich besser, doch bei normaler Arbeit am Rechner wird diese Einschränkung schnell sichtbar. Hinzu kommt die Bildwiederholfrequenz. Der Q100 kann mit 120 Hz arbeiten, allerdings nur nach Reduzierung der Auflösung auf Full HD. Im nativen 4K bleiben wir bei 60 Hz. Für das gelegentliche Anschließen eines Laptops oder Computers reicht das, als dauerhaften Monitor würden wir ihn jedoch eher nicht empfehlen.

Die hohe Bewertung in der Zusammenarbeit mit dem Computer verdankt das PQS9000 vor allem seinen Gaming-Fähigkeiten. Die 144 Hz Bildwiederholrate in 4K sowie die Unterstützung von G-Sync Compatible und AMD FreeSync Premium Pro ermöglichen die Synchronisation der Bildwiederholrate sowohl mit kompatiblen NVIDIA- als auch AMD-Grafikkarten. Die Textdarstellung fällt ebenfalls gut aus. Normale Schriften sind scharf und gut lesbar, und dank korrekter Unterstützung des Chroma-Subsamplings 4:4:4 verlieren farbige Buchstaben, Symbole und kleine Desktop-Elemente nicht an Klarheit. Der größte Vorbehalt betrifft sehr feinen, dunklen Text, denn die horizontalen Striche der Buchstaben sind gegenüber den vertikalen deutlich abgedunkelt, wodurch manche Zeichen ungleichmäßig wirken. Vom Sofa aus wird man das kaum bemerken, doch wer vorhat, The One auf den Schreibtisch zu stellen und aus nächster Nähe damit zu arbeiten, dem könnte dieser Makel störend auffallen.

Viewing angles

2.9/10

3.2/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
70%
68%

Eine der typischen Einschränkungen von VA-Panels sind die Blickwinkel, und der Dreame Q100 ist hier keine Ausnahme. Man muss nur deutlich seitlich sitzen, damit das Bild an Sättigung verliert und die Farben blasser werden. In dieser Hinsicht kommen IPS- oder ADS-Panels deutlich besser zurecht. Es ist allerdings ein Kompromiss: Im Gegenzug bietet ein VA-Panel einen deutlich besseren Kontrast und tiefere Schwarztöne, wenn man direkt vor dem Fernseher sitzt.

Die Betrachtungswinkel sind einer der schwächsten Punkte des Philips PQS9001. Es genügt, sich zur Seite zu bewegen, damit die Farben deutlich an Sättigung verlieren und das Bild blass und weniger kontrastreich wirkt. Beim gemeinsamen Fernsehen sind daher die Plätze direkt vor dem Bildschirm eindeutig am besten.

Das ist leider eine typische Schwäche von VA-Panels. Ein guter Kontrast bei frontalem Blick wird durch ein schlechteres Bild unter seitlichen Blickwinkeln erkauft. Die meisten Fernseher mit einem solchen Panel haben ein ähnliches Problem, und The One ist hier keine Ausnahme. Die drehbare Basis hilft ein wenig, da man den Bildschirm auf die Zuschauer ausrichten kann, doch bei weit auseinander stehenden Sitzen löst das das Problem nicht.

Daytime performance

4.4/10

6.1/10

Panel finish
Satin
Satin
Reflection suppression
Decent
Decent
Black levels during daytime
Good
Good

Panel brightness

Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026): 502 cd/m2

Dreame Q100: 282 cd/m2

Der Dreame Q100 ist nicht für sehr helle Räume konzipiert. Etwa 300 Nits Helligkeit reichen nicht aus, damit das Bild in einem stark sonnenbeschienenen Wohnzimmer, besonders tagsüber, gut lesbar bleibt. Auch die satinierte Bildschirmoberfläche verbessert die Lage nicht; sie geht mit direkten Reflexionen nur mäßig um. Bei einer Lampe oder einem Fenster gegenüber dem Fernseher können Reflexionen deutlich sichtbar sein. In einem typischen, mäßig beleuchteten Raum kommt der Q100 gut zurecht, doch für ein wirklich helles Wohnzimmer sollte man ein Gerät mit höherer Helligkeit und besserer Antireflexbeschichtung in Betracht ziehen.

Der Philips PQS9001 macht beim Betrachten am Tag eine ziemlich gute Figur. Der größte Vorteil ist die stabile Helligkeit von etwa 500 cd/m², unabhängig davon, wie viele helle Elemente auf dem Bildschirm erscheinen. Selbst bei Wintersportübertragungen oder einer bildschirmfüllenden Weißszene dunkelt das Bild nicht ab. In einem typischen Wohnzimmer reicht dieses Niveau problemlos aus, um bequem fernzusehen, ohne die Fenster zu verdunkeln.

Die satinierte Beschichtung dämpft Reflexionen ordentlich, entfernt sie aber nicht vollständig. Ein Fenster gegenüber dem Bildschirm bleibt sichtbar und kann stören, besonders in dunkleren Szenen. Die Schwarzdarstellung bei Tageslicht ist jedoch gut, sodass das Bild nicht übermäßig ausgewaschen wirkt. Für den täglichen Gebrauch ist das also ganz in Ordnung, solange die Sonne nicht direkt auf den Bildschirm scheint.

Panel details

Backlight Type
PFS LED
PFS LED
Software version during testing
UKN5.251016.064
TPM267E_V167.002.054.151
Image processor
mt5896 2GB

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review Dreame Q100 TV Panel details
Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) TV Panel details

Dreame Q100

Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026)

TV features

5.2/10

7.6/10

  • System
    Google TV
    Titan OS
  • System performance
    Average
    Decent
  • HDMI inputs
    3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    RCA (Chinch)
  • Outputs
    SPDIF (Coaxial audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    No
  • Backlit remote control
    No
    Yes
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    No
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    No
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review Dreame Q100 TV features
Review Dreame Q100 TV features
Review Dreame Q100 TV features
Review Dreame Q100 TV features
Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) TV features
Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) TV features
Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) TV features
Review Philips PQS9011 / PQS9001 (The One 2026) TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    AuxiliaryOutput-SPDIF (Coaxial audio), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio), Mini-Jack (Headphones)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    Yes
  • Font size adjustment
    Yes
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Google TV

Der Dreame Q100 verwendet das Google TV-System, sodass man ihm in Sachen App-Zugriff kaum etwas vorwerfen kann. Hier sind alle gängigen Streamingdienste verfügbar, es besteht die Möglichkeit, weitere Apps aus dem Google Play Store zu installieren, und Google-Konten werden unterstützt. Das System bietet damit ähnliche Möglichkeiten wie viele deutlich teurere Fernseher. Während unserer Tests gelang es uns jedoch nicht, eine Verbindung vom iPhone zum Fernseher herzustellen, daher betrachten wir AirPlay bei diesem Modell als nicht verfügbar.

Klassische Funktionen

Für das normale Fernsehen eignet sich der Q100 problemlos, bei zusätzlichen Funktionen ist er jedoch recht schlicht. Es gibt keine Möglichkeit, Sendungen auf USB aufzuzeichnen oder solche Aufnahmen zu planen. Es fehlen auch erweiterte Funktionen, wie sie bei teureren Modellen üblich sind, etwa die gleichzeitige Darstellung von Bildsignalen zweier Tuner oder ein PiP-Modus. Die Fernbedienung ist eher durchschnittlich verarbeitet, doch zum Glück hat der Hersteller eine vollständige Zifferntastatur integriert, was beim klassischen Fernsehen nach wie vor sehr praktisch ist. Positiv hervorzuheben ist hingegen das Vorhandensein analoger Anschlüsse. Der Q100 verfügt zum Beispiel über einen klassischen 3,5‑mm-Kopfhöreranschluss, den man bei neuen Fernsehern heute immer seltener findet.

Titan OS im diesjährigen The One zeigt, dass Philips an seinem System gearbeitet hat. Im Vergleich zur Version des Vorjahres wurden viele Kleinigkeiten und Funktionen verbessert, die zuvor nicht so funktionierten, wie sie sollten. Nun kann man problemlos AirPlay nutzen, das Bild vom Computer über Miracast übertragen oder etwas per Sprache auf Polnisch suchen. Das System selbst läuft ordentlich, gehört aber nicht zu den schnellsten. Auch die App-Bibliothek ist gewachsen; darunter finden sich Netflix, Prime Video, Disney+, CANAL+, Apple TV und YouTube. Die Auswahl ist weiterhin kleiner als bei Google TV, doch bei der Nutzung populärer Dienste gibt Titan immer seltener Anlass zur Klage.

Auch bei den klassischen Funktionen zeigt sich eine Verbesserung der Alltagstauglichkeit. Man kann Bluetooth-Kopfhörer anschließen und gleichzeitig mit den Lautsprechern des Fernsehers hören. Es gibt außerdem einen Modus, mit dem sich der Bildschirm ausschalten lässt, während nur der Ton weiterläuft. Aufnahmefunktion auf USB und Bild-in-Bild (PiP) fehlen. Am meisten schade ist allerdings die Fernbedienung: Trotz beleuchteter Tasten steuert sie den Fernseher weiterhin per Infrarot, sodass man auf den Bildschirm zielen muss. Das System hat viele nützliche Verbesserungen erhalten, aber dieser Aspekt der Bedienung blieb unverändert und kann im Alltag nerven.

Apps

9.6/10

7.2/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
No
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
No
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

8.9/10

8.6/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
Yes
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
No
6 Mpix
Yes
No
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
No
12 Mpix
Yes
No
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
No
24 Mpix
Yes
No
28 Mpix
Yes
No
32 Mpix
Yes
Yes

Dreame Q100 kommt sehr gut mit der Wiedergabe von Dateien von USB-Speicher zurecht. Während der Tests spielte er ohne größere Probleme die meisten gängigen Video- und Audioformate ab. Einschränkungen betreffen nur Untertitel. Der Fernseher wollte einige Formate wie .SUB oder .TXT nicht wiedergeben.

Der eingebaute USB-Player arbeitet schnell und zuverlässig und kommt mit den meisten getesteten Dateien problemlos zurecht. Die Musikwiedergabe überzeugt, von populären MP3-Dateien bis zu FLAC-Dateien, auch in 96 kHz/24 Bit. Für die tägliche Wiedergabe von Medien vom USB-Stick reicht das völlig aus. Bei der Bildwiedergabe haben wir jedoch erneut die größten Vorbehalte. Der Player behandelt die Auflösung der Fotos recht selektiv: er öffnete unsere 8-, 16- und 32-Megapixel-Dateien, kam aber unter anderem mit 4-, 12- oder 24-Megapixel-Dateien nicht zurecht. Es ist schwer, eine Logik darin zu erkennen, wenn größere Bilder funktionieren, kleinere aber nicht. Beim Durchsehen von Urlaubsfotos kann das ärgerlich sein.

Sound

5/10

6.9/10

  • Maximum volume
    87dB
    96dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

Der Klang des Dreame Q100 ist einfach durchschnittlich. Besonders der Bass fehlt, sodass das Gesamtbild ziemlich flach wirkt und kein ausgeprägtes Raumgefühl vermittelt. Zum Glück treten selbst bei höheren Lautstärken keine unangenehmen Knack- oder Pfeifgeräusche auf, und Kunststoffteile des Gehäuses resonieren nicht. Positiv ist die Unterstützung von Dolby Atmos, auch wenn die Lautsprecher des Fernsehers die Möglichkeiten dieses Formats nicht wirklich entfalten können. Wer Wert auf besseren Raumklang legt, kommt wohl kaum ohne Soundbar oder Heimkinosystem aus.

Der Philips PQS9001 verfügt über ein 2.0-Audiosystem mit einer Gesamtleistung von 40 W, also jeweils zwei 10-W-Lautsprecher pro Seite. Es klingt ziemlich ordentlich und deutlich besser als bei den meisten Budget-Fernsehern. An Lautstärke fehlt es nicht, doch klanglich mangelt es an Tiefe. Am meisten fällt das Fehlen tiefer Bässe ins Gewicht, weshalb Explosionen in Filmen oder kräftigere Musikpassagen nicht die nötige Wucht haben.

Die höheren Frequenzen werden ebenfalls nicht gleichmäßig wiedergegeben. Messungen zeigen eine deutliche Senke bei rund 2 kHz, dann eine Anhebung bei 6 bis 7 kHz und einen Abfall oberhalb von etwa 8 kHz. Das kann sibilante Laute betonen und dem Klang Schärfe verleihen, obwohl die höchsten Töne zurückgenommen sind. Für den täglichen Gebrauch reicht es, aber bei Filmen und Musik sollte man über ein zusätzliches Lautsprechersystem nachdenken. Zumal der Fernseher räumliche Audioformate wie Dolby Atmos und DTS unterstützt. Mit einer kompatiblen Soundbar oder einem AV-Receiver lassen sich deren Möglichkeiten besser ausschöpfen als mit den eingebauten Lautsprechern.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

87dBC (Max)

75dBC

96dBC (Max)

75dBC

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